Schweißdrüsenentzündung – Ursachen und Behandlung

Schweißdrüsenentzündung – Ursachen und Behandlung

Schweißdrüsenentzündung – Ursachen und BehandlungDie Schweißdrüsen gehören zu uns Menschen einfach dazu. Wir erwachsenen Menschen, aber auch das Baby weißen knapp 3 Millionen Schweißdrüsen auf, sodass wir gar nicht ohnehin kommen, uns mit ihnen zu beschäftigen. Für viele Menschen ist der Schweiß eher negativ behaftet, aber die Schweißdrüsen sowie die Schweißproduktion hat eine wichtige Bedeutung für unseren Körper, was ganz klar auch hier angemerkt werden muss. Denn sie sorgen für eine Regulierung der Körpertemperatur und sind gleichermaßen für die Befeuchtung der Haut verantwortlich. Sie sondern auch Bakterien mit aus, was natürlich klar macht, wie wichtig die Schweißdrüsen wirklich sind, aber eine Entzündung derer kann echt schmerzhaft sein. Doch keine Bange, es muss nicht gleich eine OP herhalten, sondern sind Hausmittel und Homöopathie ausreichend, um die Schweißdrüsen langsam abheilen zu können.

Ursachen für eine Schweißdrüsenentzündung

Ehe wir uns der Frage widmen, was tun bei einer Schweißdrüsenentzündung, sollten wir die Ursachen kennenlernen. Rauchen kann absolut dazu beitragen, dass die Schweißdrüse verstopft und dadurch entzündet. Viele Menschen mit Übergewicht müssen auch feststellen, dass sie häufiger eine Schweißdrüsenentzündung aufweisen, was auch hier erneut zum verstopfen der Poren und Drüsen führen kann, sodass diese sich mit einer schmerzhaften Entzündung beispielsweise an der Achsel bemerkbar machen. Enge Bekleidung sind weitere Faktoren, weil die Atmungsaktivität der Schweißdrüsen gehemmt ist. Leider können auch zu viele männliche Hormone mit dafür verantwortlich sein, wenn die Schweißdrüsen vermehrt entzünden. Bakterien sowie eine Zuckerkrankheit sind die letztmöglichen Ursachen, die eine Schweißdrüsenentzündung begünstigen. Wer natürlich sich in vielen Punkten wiederfindet, der hat große Chance, sich regelmäßig eine entzündete Schweißdrüse einzufangen.

Wo können Schweißdrüsenentzündungen auftreten?

Eine Schweißdrüsenentzündung muss nicht nur an der Achsel auftreten. Für viele ist Schweiß und die Schweißdrüsen eine Kombination unter der Achsel. Doch bei knapp 3 Millionen Schweißdrüsen am gesamten Körper, bei einem Baby ebenfalls viele Schweißdrüsen, muss nicht nur unter den Achseln eine Entzündung auftreten. Sogar an der Stirn kann es passieren oder am gesamten Körper sowie an den Händen und Fingern. Es sind überall Schweißdrüsen auf unseren Körper, sodass die eigentliche Entzündung nicht immer unter den Achseln auftreten muss. Sie wird jedoch durch Faktoren wie Bekleidung und Deoroller & Co begünstigt.

Was tun bei Schweißdrüsenentzündungen?

Ansteckend ist eine Schweißdrüsenentzündung nicht, es sei denn, es sind Bakterien im Körper, die dazu geführt haben, dass die Poren und Drüsen verstopfen. Die Bakterien sind jedoch die Ansteckung und nicht die Entzündung der jeweiligen Schweißdrüsen in der Achselhöhle oder auf der Stirn etc. Die alternative Behandlung ist mit Hausmittel der Homöopathie durchaus zu empfehlen. Sofort zu Antibiotika greifen wäre nicht so sinnvoll. Regelmäßige Reinigung der Stellen hilft auch dabei, die Ursache die zum Verstopfen geführt hat, einzudämmen. Eine OP kommt meist nur dann infrage, wenn Hausmittel bei der Heilung nicht helfen, eine homöopathische Salbe nicht anschlägt, Antibiotika nicht hilft oder aber sich Knötchen bilden.

Die Heilung ist einfach, denn Eiter, Verstopfungen der Talgdrüsen und Verstopfungen der Poren sind mit einer Salbe, regelmäßiger Hygiene und möglicherweise mit dem Verzicht auf Zigaretten etc. gut zu behandeln. Sollte das nicht wirken, ist Antibiotika eine mögliche Behandlungsmethode und dann geht es weiter mit einer OP, wenn möglicherweise Knötchen gebildet wurden. Doch eigentlich ist dieser Vorgang nicht so häufig, weil die Heilung recht einfach und sanfter Natur ist.

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