Purpura

Purpura

Definition der Purpura-Krankheit

PurpuraPurpura ist auch unter dem Begriff „Blutfleckenkrankheit“ bekannt. Die Betroffenen neigen zur Kapillarblutung der Haut und der Schleimhaut. Verursacht wird diese Kapillarblutung durch eine verminderte Menge der Blutplättchen oder durch eine Schädigung der Gefäßwand. Diese Kapillarblutungkann auch in der Subkutis, der Unterhaut, entstehen. Sie treten kleinfleckig auf, in einigen Fällen auch streifenförmig. Die Purpura-Krankheit tritt in den meisten Fällen im unteren Bereich des Körpers auf. Wird nach einiger Zeit das Hämoglobin abgebaut, das für die rote Färbung verantwortlich ist, verfärben sich die Blutflecken braun, bis hin zu grün und gelb. Am häufigsten sind Kinder unter zehn Jahren von der Purpura-Krankheit betroffen.

Wie äußert sich Pupura?

Purpura äußert sich vor allem durch die Kapillarblutung in der Haut, der Unterhaut und in der Schleimhaut. Sie ist kleinfleckig und hat eine rote Farbe. Doch nicht nur die Haut und die Subkutis, auch die Gelenke, der Magen-Darm-Bereich und die Nieren sind sehr häufig mit betroffen. In vielen Fällen wird Purpura durch einen Infekt der Atemwege oder durch Medikamente ausgelöst. Durch die Entzündung werden die Blutgefäße durchlässiger, wodurch die kleinen Blutungen in der Haut entstehen. Ein weiteres Anzeichen sind geschwollene Fuß- und Handrücken, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Auch eine Nierenentzündung kann auftreten. Der Beginn der Krankheit ist akut und verläuft schubweise.

Wie erfolgt die Diagnose von Purpura?

Da sich die Purpura-Krankheit nicht durch Laborwerte erkennen lässt, wird der Arzt nach der Krankheitsgeschichte fragen. Es folgt eine körperliche Untersuchung, bei der vor allem die kleinen Hauterscheinungen im Vordergrund stehen. Ist der Befund unklar, muss eine Hautbiopsie durchgeführt werden.

Wie wird Purpura behandelt?

In vielen Fällen müssen die Betroffenen der Purpura-Krankheit nicht therapiert werden, da die Blutungen häufig von allein wieder vergehen. Eine Einweisung in ein Krankenhaus ist nur dann notwendig, wenn der Krankheitsverlauf komplizierter ist und Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen, Fieber oder ein schlechter Allgemeinzustand vorliegt. Auch Kinder unter zwei Jahren werden meist in einer Klinik behandelt.

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