Persistierend

Persistierend

Eine Erkankung, die „persistierend“, fortbestehend und andauernd ist

PersistierendDer Begriff „persistierend“ stammt aus dem lateinischen Sprachwortschatz und bedeutet fortbestehend, weiterbestehend oder andauernd. Als Synonym für „persistierend“ wird das Wort „persistent“ verwendet. Die englische Übersetzung der Wörter sind „persistant“ und „persisting“. „Persistierend“ wird in der Medizin oftmals ebenso anstatt des Wortes „chronisch“ verwendet.

Der Gebrauch des Begriffes im Bereich der Medizin

Ärzte verwenden den Begriff „persistierend“ für eine Erkankung, welche über einen längeren Zeitraumandauert, ohne abzuklingen oder auszuheilen. Von „persistierend“ ist weiterhin die Rede, wenn Schmerzen trotz Behandlung nicht zum Abklingen gebracht werden können. Von Medizinern wird generell der Begriff „persistierend“ zur Bezeichnung des Verlaufes einer Erkankung verwendet.

Einige Beispiele für Erkrankungen, die „persistierend“ verlaufen können

Ein Beispiel für eine Erkankung, die andauert und bei der der Ausdruck „persistierend“ eine Rolle spielt, ist die „Chronisch-Perestierende Hepatitis“. Eine Hepatitis, die als „persistierend“ gilt, ist als seltene Folgeerkrankung einer epidemischen Virushepatitis. Diese Form der Hepatitis ist fortbestehend und andauernd und drückt sich durch ein jahrelanges Bestehen von objektiven und subjektiven Krankheitserscheinungen aus. Obwohl bei den histologischen Befunden eine „floride Hepatitis“ nachgewiesen wird, ist in der Leber keine wesentliche Bindegewebsvermehrung zu beobachten. „Floride“ wird hier als eine deutliche Ausprägung einer Krankheit in einem beliebigen Zeitraum gesehen.

Eine weitere Erkankung die „persistierend“ verlaufen kann, ist eine trophoblastische Krankheit, die ebenso über einen langen Zeitraumandauert. Die Krankheitserscheinung „Persistierende Trophoblastische Krankheit“ oder auch „Chorionkarzinom“ genannt, ist eine seltene Erkankung, bei der sich während der Schwangerschaft ein Tumor bildet. Diese Art von Tumorbildung wird als „Gestationaler Trophoblastischer Tumor“ bezeichnet. Ein wichtiges Anzeichen, dass es sich um eine Trophoblastenerkrankung handelt, ist das Heranbilden von lutealen Ovarialzysten. Es wird angenommen, dass eine Verletzung vom Immunstatus bei Müttern mit einer Vielzahl von Schwangerschaften in kurzen Abständen verbunden ist. Eine exakte Erklärung für jene Tatsache wurde hingegen noch nicht gefunden.

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