Paraneoplastisches Syndrom – Symptome, Prognose und Häufigkeit

Paraneoplastisches Syndrom – Symptome, Prognose und Häufigkeit

Paraneoplastisches Syndrom – Symptome, Prognose und HäufigkeitIn den meisten Fällen glauben unsere Leser, dass ein Syndrom ähnlich mit Autismus oder anderen Erkrankungen ist. Sicherlich werden auch derartige Langzeiterkrankungen oder Beeinträchtigungen im Alltag des Geisteszustand gerne mit Syndromen beschrieben, aber das paraneoplastisches Syndrom ist derweil eine Diagnostik, die insbesondere mit einer Erkrankung des Tumors erscheint. Das Syndrom ist jedoch eher mit dem Vermerk „auftreten kann“ statt „auftreten muss“ nach einer Tumorerkrankung zu beschreiben, sodass Sie bitte keine Sorge tragen müssen, dass jede Tumorerkrankung auch ein paraneoplastisches Syndrom mit sich bringt. So ist es Gott sei Dank nicht, aber trotzdem muss das Thema angeschnitten werden, weil eine hohe Wahrscheinlichkeit durchaus denkbar ist.

Häufigkeit eines paraneoplastischen Syndroms

Die Häufigkeit einer Diagnostik paraneoplastisches Syndrom ist schwer zu beurteilen. In den meisten Fällen ist durchaus bei gewissen Krebsarten wie dem Darmkrebs eine derartige Problematik zu erkennen. Doch auch bei Symptomkonstellationen tritt dieses Syndrom recht häufig parallel zur Tumorerkrankung auf, gleichwohl sie weder den Wachstum beschleunigt noch die Metastasenbildung fördert. Selten kann das paraneoplastische Syndrom sogar eine Frühwarnung des Körpers sein, um Sie vor einem Tumor zu waren.

Symptome eines paraneoplastischen Syndroms

Die Symptome des paraneoplastischen Syndroms sind schwankend und nicht über den Daumen gepeilt aufzuführen. Die meisten Patienten sprechen jedoch von Schmerzen und je nach Krebsart sind auch Hautveränderungen durchaus denkbar. Thrombose kann ebenfalls auftreten und die Symptomatik verschlechtern. Die Haut spannt auf einmal, es treten vermehrt Schmerzen auf, eine Thrombose folgt oder auch Hautveränderungen sind ein spezifisches Anzeichen dafür, dass ein paraneoplastisches Syndrom auftritt, sodass der Weg zur Dermatologie oder zur Krebsvorsorge im Allgemeinen unerlässlich ist, um eine günstige Prognose und schnelle Heilung ermöglichen zu können. Der Gewichtsverlust ist eine weitere Folge sowie die Hypokaliämie oder ein Bronchialkarzinom, sodass auch mit Calcium beispielsweise bei der Hypokaliämie nachgeholfen werden muss.

Prognose eines paraneoplastischen Syndroms

Unabhängig von dem Auftreten der Symptome, sollten Vorsorgemaßnahmen zur Krebsvorsorge immer regelmäßig getroffen werden. Dazu muss der Dermatologe den Darm mittels Darmspiegelung prüfen, der Hausarzt kann eine Magenspiegelung vornehmen und beim CT kann der Kopf gecheckt werden. Denn dann sind die Prognosen auch bei paraneoplastischen Syndromen besser und ein Bronchialkarzinom oder hypertrophe Osteoarthroathie können vermieden werden. Die Syndrome können natürlich auch weitreichende Folgen haben, wenn Sie nicht ehrlich zu sich sind und dem Arzt gewisse Erscheinungen wie Schmerzen im Darm oder anderweitige Problematiken wie Hautveränderungen sowie eine auftretende Thrombose verschweigen. Wir raten nicht dazu, Symptomatiken zu verharmlosen, sondern wirklich so zu benennen, wie sie sind, um die Behandlung voranschreiten zu können.

Ein paraneoplastischen Syndrom kann auftreten und muss nicht. Das macht die Prognose ein wenig schwierig, aber gerade bei starken und mehrfachen Erkrankungen wie Krebs oder Tumore wird das Syndrom in jedem Fall begünstigt. Die Entwicklung kann altersunabhängig auftreten, sodass wirklich viel Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper und möglicherweise dem abrupten Gewichtsverlust, Schmerzen etc. zu legen ist. Nur so kann das paraneoplastischen Syndrom rechtzeitig erkannt werden, um eine günstige Prognose für die Zukunft stellen zu können sowie der Gesundheit den besten Weg zu ebnen.

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