Obstruktiv

Obstruktiv

Definition

ObstruktivObstruktiv bedeutet „mit einer Obstruktion einhergehend“. Die Bronchien sind „verengt“ oder gar „verschlossen“.

Wenn die Atmung obstruktiv ist, ist das meist am deutlich rasselnden Atemgeräusch zu hören.

Beispiele und Symptome

Krankheitsbilder, die von Obstruktion beherrscht sind, stellen das Schlafapnoesyndrom, wie auch die Bronchitis, die sowohl obstruktiv als auch restriktiv sein kann dar. Diese gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Im Vordergrund steht das Atemgeräusch, das vor allem bei Anstrengung deutlich zunimmt. Ist die Atmung obstruktiv, kann Atemnot die Folge sein. Eine Blähung der Lunge, welche anfangs noch reversibel ist, tritt hinzu.

Ist die Atmung längere Zeit obstruktiv, wird das Herz dauerhaft überlastet, mit der Gefahr einer Rechtsherzvergrößerung.

Ursachen und Diagnose

Da der Begriff der „Obstruktion“ nur ein Symptom aus völlig unterschiedlichen Krankheitsbildern darstellt, lassen sich keine einheitlichen Ursachen oder Definition finden, sondern verschiedene Beispiele.

Für viele Krankheitsbilder, bei denen die Atmung obstruktiv wird, gilt, dass sie vor allem durch Umweltschadstoffe ausgelöst werden.

Diese wirken die Atemwege verschließend. Die Bedeutung dieser Ursache nimmt stetig zu.
Verschmutzungen der Atemluft, wie Zigarettenrauch reizen die Schleimhaut und die Hautschichten der Atemwege, wodurch diese verengt werden.

Nicht nur aktives, sondern auch passives Rauchen wirkt die Atemwege verschließend.

Ebenso Bakterien oder physiologische Ursachen, wie ein Bronchialkarzinom wirken verschließend.

Zur Diagnose, ob die Atemwege obstruktiv sind, gehört neben einer eingehenden körperlichen Untersuchung, vor allem auch ein Lungenfunktionstest.

Dieser misst wie verengt die Bronchien sind, wie viel Sauerstoff das Herz beim Einatmen noch erreicht.

Behandlung

Wenn die Atmung durch akute Bronchitiden obstruktiv ist, ist oft ein Bakterium der Auslöser. Eine genaue Definition erfolgt über eine Blutuntersuchung.

Um die Atmung zu erleichtern, damit diese nicht mehr obstruktiv ist, wird in vielen Fällen mit entsprechenden Medikamenten und Schleimlösern inhaliert.

Beispiele, die einen operativen Eingriff zur Folge hätten und heutzutage an Bedeutung gewinnen, wären ein Karzinom oder fortgeschrittene COPD.

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