Neuroforamina – Therapiemethoden

Neuroforamina – Symptome und Therapiemethoden

Neuroforamina – TherapiemethodenSehr oft liest man von dem Begriff der Neuroforamina aber was ist das eigentlich? Unter der sogenannten Neuroforamina versteht man Öffnungen, durch die die Rückenmarksnerven ziehen. Diese Nervenenden sind dafür verantwortlich, dass Informationen zwischen dem Rückenmark und dem Körper verteilt werden können. Man findet die Nerven auf beiden Seiten der Wirbelsäule. Insbesondere findet man sie an den Öffnungen zwischen den Wirbeln. Diese Öffnungen werden „Neuroforamina“ genannt. Damit schließt sich auch der Kreis der Erklärung in sich.

Erklärung der Bedeutung von Neuroforamina

Die Bedeutung der Neuroforamen (manchmal auch im Zusammenhang mit der Stenose erklärt) liegt vor allem darin, dass eine Erweiterung und somit Störung des Wurzelkanals eine Therapie verlangt. Bei einer Stenose ist der Innendurchmesser des Rückenmarkskanals verändert. Man muss sich den Neuroforamen wie einen knöchernen Wurzelkanal vorstellen, durch den Nervenwurzeln und Blutgefäße laufen. Es handelt sich um eine sehr enge Bahn, die aber durch äußere Einwirkungen sehr leicht geschädigt werden kann. Wenn Schäden auf dem Spinalkanal auftreten, dann ist in der Regel auch eine Behandlung bzw. Therapie erforderlich.

Therapiemethoden

Konservative Therapiemaßnahmen haben bei den Neuroforamenstenosen eher schlechte Erfolgsaussichten. Sehr oft plagen den Patienten auch große Schmerzen während der Behandlung. Mit konservativen Maßnahmen lässt sich die Stenosierung auch selten bekämpfen. Die Schmerzen kommen aufgrund einer Enge des Wirbelkanals zutage. Die Enge kann dazu führen, dass die Rückenmarks-Nerven gereizt oder geschädigt werden. Mit einer medikamentösen Behandlung lassen sich die Symptome nur beschränkt bekämpfen. So kann auch nur beschränkt eine Besserung erreicht werden. Sehr oft ist der Krankheitsverlauf auch mit einer Arthrose verknüpft.

Wenn diese fortschreitet, werden die beschwerdefreien Intervalle auch immer kürzer. Wenn die Beschwerden stärker werden, dann lässt sich nur durch eine operative Erweiterung des Wirbelkanals eine Besserung erzielen. Die Erweiterung des Wirbelkanals ist auch die wirksamste und nebenwirkungsärmste Behandlungsmethode. Gleichzeitig können durch die Operation auch die Nervenaustrittskanäle (Neuroforamen) erweitert werden. Ein eingeengter Zustand ist auf Dauer auch keine Lösungsvariante.

Die verschiedenen Symptome der Neuroforamina

Die Symptome müssen auch im Zusammenhang mit der doch sehr komplexen Anatomie des Rückens gesehen werden. Schon eine leichte Deformierung reicht aus, dass die Neuroforamen deutlich eingeengt wird. Besonders häufig tritt daher die Neuroforamina der Halswirbelsäule auf. Gerade die Neuroforamina der Halswirbelsäule zeigt die komplizierte Anatomie der Wirbelsäule. Es ist daher auch wichtig, durch gezielte Übungen einer Deformierung vorzubeugen. Kraftübungen und gezielte Dehnungsübungen sind hier sehr hilfreich. Dann kommt es erst gar nicht zum Auftreten gewisser Symptome.

Ausstrahlende Schmerzen können Symptome für eine freie Neuroforamina sein. Freie Neuroforamina treten vorwiegend im Bereich der Wirbelsäule L2 /3 auf. Achten Sie also besonders auf diesen Bereich des Rückens wenn Sie Schmerzen verspüren. Die Stenosierung tritt somit auch sehr oft auf lokaler Ebene auf, kann aber auch auf einen größeren Bereich ausstrahlen.

Wie lange dauert die Erholungsphase?

Nach einer Operation möchte man so schnell als möglich wieder fit sein. Man kann mit einer Rekonvaleszent von vier bis sechs Wochen rechnen. Natürlich hängt die Dauer der Erholung von verschiedenen Faktoren wie dem Alter und allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab.

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