Kernig Zeichen – Definition, Durchführung und Befund

Kernig Zeichen – Definition, Durchführung und Befund

Kernig Zeichen – Definition, Durchführung und BefundEs gibt ein Video auf YouTube zum Thema Kernig Zeichen, welches Sie sich gerne ansehen können. Wobei auch die Bilder im Web zumindest andeuten, dass es ein medizinisches Thema ist, welches Sie auch daheim im Selbstversuch austesten können. Die Definition des Kernig Zeichen ist im medizinischen Amboss jedoch eindeutig. Es geht vorwiegend darum in diesem Test zu prüfen, ob eine Meningitis aufgetreten ist. Das bedeutet automatisiert, dass das Kernig Zeichen eine neurologische Untersuchungsform ist, wo die Nervenschmerzen nachgewiesen werden müssen oder best möglichst ausgeschlossen werden müssen. Dies hat zum Vorteil, den Verdacht einer Meningitis ausschließen zu können oder möglicherweise andere Nervenschmerzen bekunden zu können, wie bei einem Bandscheibenvorfall. Hier erfahren Sie aus diesem Anlass mehr über das Kernig Zeichen.

Definition Kernig Zeichen

Was ist Kernig Zeichen? Die Frage kommt gar nicht selten vor, aber schauen Sie gerne mal im Netz nach, wie oft die Frage „was ist Kernig Zeichen“ dort wirklich vorkommt. Als definierte Aussage wie auch im Amboss der Ärzte zu erkennen ist, reicht die Aussage, dass das Kernig Zeichen eine neurologische Untersuchung ist doch hoffentlich aus oder? Es handelt sich um eine spezielle Untersuchung, ähnlich wie der Brudzinski Test, um spezielle Erkrankungen, die die Nerven des Patienten betreffen zu erkennen. Zum Beispiel der Meningismus wird hier möglicherweise positiv oder negativ mit der Untersuchung geprüft, der Bandscheibenvorfall, eine reine Sensitivität der Nerven oder ob eine Dermatomyositis vorhanden ist. Vorwiegend dient das Kernig Zeichen dem Test des Meningismus, aber wenn dieser negativ ausfällt und es neurologische Nervenschäden sind, dann kann der Test auch darauf, wie im Video auf YouTube zu sehen, angewandt werden.

Die Durchführung des Kernig Zeichen

Es gibt zwei unterschiedliche Ausführungsarten des Kernig Zeichen. Die eine Vorgehensweise findet derweil im Liegen statt. Hier muss der Patient sich gerade, wie auf Bilder im Netz zu sehen, hinlegen. Die Hüften müssen angewinkelt werden und nun versucht der Patient das Knie zu strecken. Das ist die erste Ausführung, um die Sensitivität der Nervenschmerzen von Hals bis Bandscheibe & Co zu prüfen. Die zweite Durchführung findet im Sitzen statt. Auf der Liege am Rand darf sich der Patient nun positionieren und muss seine Hüften am Rand um 900 beugen. Das Knie muss in diesem Fall allerdings gestreckt sein,m damit der Neurologie die genauen Befunde absprechen kann.

Befund des Kernig Zeichen

Negativ fällt das Kernig Zeichen dann aus, wenn keine Schmerzen auftreten. Wenn der Test allerdings positiv ist, treten zum einen Schmerzen auf und zum anderen kann der Kopf nicht bis zu den Knien gebeugt werden. Ein Bandscheibenvorfall kann neben der Meningitis die Begründung sein, eine reine Nervenerkrankung, eine Dermatomyositis oder andere Ursachen. Hier muss der Facharzt dann von Hals abwärts genauer schauen, wo die neurologischen Ursachen liegen. Dazu werden weitere Tests angestrebt und die Problematik genauer durchleuchtet.

Neben dem Kernig Zeichen gibt es zum Beispiel auch den Brudzinski Test oder das Laségue-Zeichen. Beides ist auch ein ähnliches Verfahren und weist dieselben Vorzüge auf, um eine Erkrankung vorerst auch ohne entsprechendes Equipment zu klären. Denn wenn hier keine Beschwerden oder positive Befunde auftreten, wissen Fachärzte der Neurologie sofort, dass gewisse Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Aus diesem Anlass ist die neurologische Untersuchung in Form des Kernig Zeichen noch immer beliebt.

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