Heterozygot

Heterozygot

Der Begriff „heterozygot“

HeterozygotDer Begriff „heterozygot“ stammt aus dem Fachbereich der Genetik. Er besteht aus den Begriffen „hetero“ und „Zygote“. „Hetero“ bedeutet „ungleich“ und eine „Zygote“ ist eine diploide Zelle. Bei diesem Begriff wird eine Mischerbigkeit benannt. Diese Mischerbigkeit wird in Bezug auf ein spezielles genetisches Merkmal so bezeichnet. Mischerbig nennt man beispielsweise ein Individuum, welches zwei Chromosomeneinsätze hat (also diploid ist) und wenn ein Gen innerhalb dieser Chromosomenansätze dann zwei unterschiedliche Ausprägungen aufweist (diese nennt man „Allelen“). Das bedeutet, wenn ein Allel dominant ist, wenn man es vergleicht mit dem anderen, dann wird es als Phänotyp auftreten. Wenn keines der Chromosome dominant ist, dann entsteht ein Mischtyp. Der Begriff „heterozygot“ wird also bei einem Mischtyp im Erbgut verwendet.

Zwei unterschiedliche Kopien

Als heterozygot bezeichnet man also das Erbgut innerhalb einer Zelle mit zwei unterschiedlichen Allelen. Das sind zwei verschiedenartige Kopien von einem gestimmten Gen (auf beiden Chromosomen), die das Gen beinhalten. Chromosome sind übrigens die Träger von Erbanlagen, die einen DNA-Faden haben und Proteine beinhalten. Ein Organismus, der diploid ist, hat von jedem Gen zwei Kopien. Das ist in einem normalen Fall von jedem Elternteil eine Kopie. Wenn zwei unterschiedliche Allele vorliegen, dann wird es als heterozygotbezeichnet. Eine Zelle innerhalb vom Erbgut mit zwei verschiedenen Allelen, das sind die Funktionsformen eines Gens, bezeichnet man als heterozygot.

Rezessiver Erbgang

Wenn neben einem kranken Gen auf einem Chromosom gesunde Chromosome zu sehen sind, dann ist die Situation in der Genetik als heterozygot zu nennen. Dieser Begriff „heterozygot“ wird verwendet, wenn ein Genlaborergebnis so ausfällt. Die Ausprägung der Krankheit ist dann oftmals tatsächlich schwächer. Manchmal wird auch bei der heterozygoten Form das gesunde Gen die Ausfälle des kranken Gens ganz kompensieren. Diesen Vorgang nennt man dann „rezessiven Erbgang“, wobei heterozygot hier positiv ist.

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