Heparin induzierte Thrombozytopenie – Definition, Symptome, Prognose und Behandlung

Heparin induzierte Thrombozytopenie – Definition, Symptome, Prognose und Behandlung

Heparin induzierte Thrombozytopenie – Definition, Symptome, Prognose und BehandlungHeparin verhindert die Antikoagulation und damit eine gefährliche Thrombose. Heparin kann in unserem Körper gebildet werden, aber ebenso künstlich als Alternative für zu wenig Heparinbildung angewandt werden. Die Definition von Heparin induzierte Thrombozytopenie ist jedoch eine Komplikation einer Heparin Behandlung zur Verhinderung einer Thrombose. Die Kurzform, der Heparin induzierte Thrombozytopenie wird, auch HIT genannt und ist dann eingetreten, wenn der Heparinwert bei 50 Prozent oder weniger liegt, als die Therapie mit Heparin angefangen hat. Es gibt sowohl den TYP I der HIT als auch den TYP II der Hit, sodass wir an dieser Stelle über die Leitlinie und den ICD der HIT sprechen müssen.

Definition Heparin induzierte Thrombozytopenie

Die Definition einer Antikoagulation kennen Sie? Das heißt, wenn die Blutgerinnung im Körper stattfindet und die Durchblutung verringert sowie unterbricht? Dann spricht man von einer Thrombose. Normalerweise soll das körpereigene Heparin genau das vermeiden, aber wenn es nicht möglich ist, eine ausreichende Anzahl an Blutgerinnungshemmer aus eigenen Kräften im Körper aufzubauen, dann muss per Leitlinie das Heparin selbst intravenös oder in Tablettenform zugefügt werden. Wenn wir jedoch von HIT sprechen, dann hat trotz Therapie das Heparin nicht gewirkt und eine Thrombose ist die Folge, eine schwere Thrombose. Deswegen spricht der Fachjargon von einer Heparin induzierte Thrombozytopenie.

Symptome einer Heparin induzierte Thrombozytopenie

Eine Thrombose bedeutet, dass sich Flüssigkeiten wie Blut und Wasser ansammeln, weil die Blutgerinnung eingesetzt hat, welche die Venen verstopft. Unser Körper greift normalerweise mit dem eigens entwickelten Heparin ein, aber wenn dies nicht funktioniert, folgt eine separate Behandlung als Alternative zur Blutgerinnungsproblematik. Die Häufigkeit von HIT ist jedoch selten, sodass nicht jeder Patient noch an eine komplizierte Behandlung leidet und dann Antikörper gegen sich selbst richtet oder gar an einer Allergie leidet. Doch wenn das Heparin nicht einsetzt, muss schnell reagiert werden und nicht erst abgewartet werden, ehe die Behandlung und Diagnostik wirklich korrekt ist, weil im Ernstfall der Tod, das Absterben von Körperteilen möglich ist. Symptome sind zum Beispiel folgende.

  • Venen verstopfen wegen der Blutgerinnung
  • Blut und Wasser sammeln sich an
  • Schwellungen der Körperstellen ( betroffene Körperstellen )
  • Durchblutungsstörungen
  • Hautveränderungen
  • Bewegungsschwierigkeiten
  • Schmerzen
  • Absterben der Körperteile, die von der Blutgerinnung betroffen sind

Prognose und Behandlung einer Heparin induzierte Thrombozytopenie

Die Behandlung ist vor allem vom TYP der HIT abhängig. Der TYP I kann noch rechtzeitig und gut behandelt werden. Die Dosis des Heparin muss unter Umständen deutlich erhöht werden und als Alternative ist eine Behandlung im Krankenhaus unter ärztlicher Beobachtung notwendig. Die Labor Ergebnisse müssen nicht zwangsläufig abgewartet werden, um zu vermeiden das eine schlechtere Diagnose durch den Hit TYP II auftritt, welcher häufig zum Tod führt. Ein Drittel der Fälle des TYP II HIT sind so dramatisch, dass sie zu schweren Komplikationen führen und den Tod als ständigen Begleiter mit sich bringen. Deswegen warten Ärzte die Labor Ergebnisse nicht ab, sondern greifen sofort gegen den Heparinmangel ein.

Heparin wird von uns im Körper selbst hergestellt, aber es gibt Fälle, wo dies nicht ausreichend ist. Die Behandlung muss dann mittels einer entsprechenden Dosis Heparin ärztlich stattfinden, um in der Schwangerschaft & Co eine mögliche komplizierte Thrombozytopenie zu vermeiden. Es gibt zwei unterschiedliche Typen der HIT und der TYP II ist der schlimmste Typ der Heparin induzierte Thrombozytopenie. Eine schnelle Behandlung ist erforderlich, damit schwere Folgen vermieden werden.

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