Hämorrhagisches Fieber – Ursachen, Behandlung und Therapie

Hämorrhagisches Fieber – Ursachen, Behandlung und Therapie

Hämorrhagisches Fieber – Ursachen, Behandlung und TherapieDie genaue Bezeichnung für hämorrhagisches Fieber wäre „bluterbrechendes Fieber“. Da bekommt man es als Leser schon ein wenig mit der Angst zu tun, wenn die Definition im Web eigentlich immer recht ähnlich ausfällt oder? Das kann man auch verstehen, angesichts der Tatsache, dass auch Ebola zu den hämorrhagischen Fieberarten gehört sowie das Denguefieber und jeder weiß zumindest aus den Medien, dass diese Fieberarten wirklich schwerwiegend ausfallen können und sogar viele Menschen in Entwicklungsländern das Leben gekostet haben. Allein aus diesem Grund heraus, muss das Thema nochmals genauer zu Sprache kommen, damit Sie von Symptome bis über die definierte Erkrankung alles wissen, was im Ernstfall Leben retten kann.

Definition hämorrhagisches Fieber

Blut brechendes oder zerbrechendes Fieber wird die genaue aus dem griechischen übersetzte Definition des hämorrhagischen Fiebers in Wikipedia sowie auf anderen medizinischen Portalen genannt. Die Arten sind sehr vielseitig und reichen vom klassischen Ebola Fieber, Denguefieber, Marburgfieber oder West-Nil-Fieber. Es gibt somit eine ganz große und unterschiedliche Anzahl an Fieberarten, die zum hämorrhagischen Fieber zählen. Es ist ein schweres Fieber und nicht mit dem klassischen Fieber zu verwechseln. Hinzu kommt, dass auch die Gefahr besteht, dass bei einigen Fieber Arten Lebensgefahr besteht.

Symptome hämorrhagisches Fieber

Die Symptome sind vor allem sehr auffällig. Denn sehr hohes Fieber ab 38,9 °C aufwärts ist ein Symptom, welches auftritt. Auf der anderen Seite sind Betroffene bei akutes hämorrhagisches Fieber natürlich vollkommen ausgeknockt und je nach Ursachen sind Begleiterscheinungen wie Krämpfe, Lähmungserscheinungen, Nierenfunktionsstörungen oder Leberfunktionsstörungen auffällig. Ein blutiger Urin oder Stuhl ist ebenfalls typisch für das hämorrhagische Fieber, sodass es auf ein akutes hämorrhagisches Fieber hindeutet. Wenn Sie einige Bilder im Netz zu den unterschiedlichen Fieberarten ansehen, können Sie auch die optischen Veränderungen bei einem Krankheitsbild mit renalem Syndrom wie beim hämorrhagisches Fieber erkennen.

Ursachen für ein hämorrhagisches Fieber

Als Ursachen müssen wir eigentlich, wenn wir ehrlich und fair beurteilen würden, Primaten und Nagetiere als Erreger des hämorrhagischen Fieber anmerken. Doch natürlich ist die Übertragung auch durch die klassische Tröpfchenübertragung möglich. Auch durch den direkten Kontakt mit Blut, Erbrochenem oder Schweiß ist es möglich, dass ein hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom übertragen wird. Die Erreger benötigen eine Inkubationszeit von circa 2 bis 21 Tagen. Hier kommt es vor allem auf den Virus selber an. Ebola benötigt beispielsweise zwischen 2 Tagen und kann bis zu 21 Tage in der Inkubationszeit benötigen. Andere Fieberarten wie das Denguefieber können ebenfalls in diesem Zeitraum auffallen, aber es gibt zum Thema hämorrhagisches Fieber noch sehr viele weitere Arten, sodass die Viren die das hämorrhagisches Fieber auslösen ganz unterschiedlich in puncto Ursachenforschung und Inkubationszeit bemessen werden müssen.

Behandlung und Therapie bei einem hämorrhagischen Fieber

Die Viren, die hämorrhagisches Fieber auslösen können, sind äußerst widerstandsfähig. Das bedeutet, dass Medikamente in den meisten Fällen nicht hilfreich ist und aufgrund dessen eine medikamentöse Behandlung gegen die Erreger gleich ausscheidet. Die Viren müssen erfolgreich mit Ribavarin als eines von vielen Beispielen bekämpft werden. Während dessen kann man sich gegen das argentinische Juninvirus auch in Argentinien impfen lassen. Eine Isolierung ist sofort erforderlich, um die Erreger an der Übertragung zu hindern, weil das Adenovirus, Juninvirus und etliche andere hämorrhagische Fieberviren lebensgefährlich sind und tödlich enden können.

Hämorrhagisches Fieber ist wirklich grausam und die Bilder online sind auch nichts für schwache Nerven. Es muss sofort gehandelt werden und das Fieber muss behandelt werden, um die Lebenserwartung zu schützen, die schwierige und umfangreiche Heilung zu ermöglichen und mit der Genesung beginnen zu können.

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