Grand mal Anfall – Phasen und Dauer

Grand mal Anfall – Ursachen, Symptome, Phasen und Dauer

Grand mal Anfall – Phasen und Dauer„Grand mal“ lautet die eigentliche Bezeichnung eines epileptischen Anfalls und dieser „Anfall“ bezeichnet genauer einen Anfall mit tonischer und klonischer Komponente. Es gibt unterschiedliche Phasen der Epilepsie, die ebenso unterschiedliche Auslöser bei Kindern aufweist, als zwangsläufig bei einem Erwachsenen, der sich mehr kontrollieren kann. Doch Epilepsie ist in aller Regel durch die äußeren Einwirkungen schnell als solches zu erkennen und ein Grand mal Anfall kann deutliche Auswirkungen aufzeigen, durch Stress auftreten und mehr. Deswegen sollten wir über das Thema dieser Epilepsie in jedem Fall einmal sprechen oder schrieben, damit Sie genau wissen, welche Auslöser es gibt, welche Maßnahmen getroffen werden können und was Sie über den Grand mal Anfall sonst noch wissen müssen. Denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.

Ursachen eines Grand mal Anfalls

Wenn wir jetzt wirklich äußerst streng sind, ist die Beschreibung des Grand mal Anfall auch keine direkte Krankheit, sondern eine Ursache für verschiedene Hirnproblematiken. Das bedeutet, dass die eigentliche Ursache im Hirn zu finden ist und dessen ist mehr Bedeutung zu zuwenden. Denn hier können Nervenstränge nicht richtig miteinander harmonieren, sind fehlerhaft oder die Entwicklung des Hirns hat schon in früher Kindheit zu Problemen geführt. Das muss nicht bedeuten, dass hier die Rede von einem geistigen Handicap ist, sondern es ist die Rede von einem rein neurologischen Problem. Deswegen ist die Beschreibung des Grand mal Anfalls eher als Erklärung mit Symptomatiken zu sehen und nicht fälschlicherweise als Krankheit zu deuten.

Symptome eines Grand mal Anfalls

Durch Stress ist sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen mit Epilepsie schon so mancher Auslöser gefunden. Denn Stress kann die symptomatische Epilepsie begünstigen und zu einem wahrhaftigen Problem werden. Je nach Schwere der Epilepsie, kann sie auch im Schlaf auftreten und dieser fatale Auslöser kann durch Träume, unruhige Schlaf Phasen und äußere Einwirkungen auftreten, was im Ernstfall sogar für lebensbedrohlich erklärt werden kann. Stress ist ein großer Auslöser, aber auch bunte und grelle Lichter, knallige Discokugeln, starke Musikeinflüsse oder Lärm sind ebenfalls Auslöser, die wirklich für eine symptomatische Epilepsie typisch sind. Der Grand mal Anfall geht eigentlich immer wie folgt vor, zunächst erfolgt der Verlust des Bewusstsein und es folgen unkontrollierte Geräusche des Betroffenen oder krampfartige Schreianfälle. Eine Versteifung der Muskulatur tritt durch die tonische Problematik des Grand mal Anfalls auf und kann bis zum Atemstillstand reichen.

Phasen und Dauer eines Grand mal Anfalls

Auch im Schlaf kann ein Anfall auftreten und nachts ist auch ein Epileptiker ohne tonisch-klonoische Anfälle nicht sicher. Denn die Anfälle können immer auftreten, aber sind in der Regel durch die Einwirkungen von Lichtern, Stress und andere Faktoren gekoppelt. Die Phasen sind von kurzer Dauer und sind meist nur wenige Sekunden bis Minuten. Es kann aber auch länger anhalten oder lang anhaltende Schäden mit sich bringen, weil das Verkrampfen der Muskeln zum Problem wird und die mögliche Atemnot. Trotzdem sind die Patienten im Regelfall nur für wenige Minuten einem solch starken Anfall unterlegen.

Behandlung und Therapie eines Grand mal Anfalls

Nachts einen Anfall zu erkennen, ist für viele Patienten, die mit Epilepsie nie etwas zu tun hatten, schwierig. Doch es muss nach den oben erwähnten Symptomen sofort mit Maßnahmen wie einem Gang zum Arzt gerechnet werden. Denn hier muss die Überweisung zu einem Neurologen erfolgen, der weitere Tests am Hirn macht. Lichtempfindlichkeit, Reaktionen auf Stress usw. Auch das CT oder MRT sind hier durchaus eine mögliche Behandlung. Dann wird geschaut, ob eine Behandlung mittels Medikamente hilfreich ist, um die Grand mal Anfälle klein zu halten sowie weniger gefährlich.

Ein Grand mal Anfall ist eine durchaus schlimmere Form des epileptischen Anfalls, weil dieser im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein kann. Es ist aus diesem Anlass wichtig, mit dem Neurologen wirklich genau durchzugehen, wann die Anfälle auftreten, das Hirn genauer samt Nerven untersuchen zu lassen und nach Maßnahmen zur Therapie und Behandlung schauen zu können. Denn epileptische Anfälle sind durchaus auch Anfälle, die lebensbedrohlich für Sie werden können und das wollen wir nicht in Kauf nehmen. Bitte gehen Sie zum Arzt.

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