Galle entfernen – mögliche Risiken und Beschwerden danach

Galle entfernen – mögliche Risiken und Beschwerden danach

Galle entfernen – mögliche Risiken und Beschwerden danachInnerhalb der Leber entwickelt sich die Gallenflüssigkeit, welche zähflüssig ist und in der Gallenblase gespeichert wird. Dort wird sie zum Zwölffingerdarm geleitet, um die Mahlzeiten besser zersetzen zu können. Soweit so gut, aber das ist ein Prozess, den wir Menschen gar nicht mitbekommen und auch überhaupt nicht mit der Galle verbinden. Wenige Menschen wissen, dass die Galle also auch eine Funktion im Körper hat, die durchaus bei der Verdauung und der Ausscheidung eine Rolle spielt. Im Allgemeinen kommt die Gallenblase ohnehin sehr wenig als Gesprächsthema auf, aber wenn es schmerzt, dann sieht das natürlich ganz anders aus. Denn die Galle ist in der Lage, unglaubliche Schmerzen durch sogenannte Gallensteine zu fördern, sodass die Galle entfernen im schlimmsten Fall auftritt. Doch beginnen wir erst einmal mit den wichtigsten Fragen rundum die Galle und sehen dann weiter.

Aus was bestehen Gallensteine?

Aus was bestehen Gallensteine – diese Frage dürfte spätestens jetzt beim Thema Galle entfernen eine wichtige Rolle spielen. Jeder möchte schließlich wissen, was die Problematik auslöst und wieso. Die Gallensteine werden auch gerne Cholesterin-Steine genannt, weil Cholesterin die größtmögliche Ursache dafür ist, dass innerhalb der Galle sich kleine Kristalle bilden, die beim Wasserlassen zu Problemen führen werden und auch Beschwerden bei Gallensteine hervorrufen werden. Es gibt aber auch die seltener Variante, dass Gallensteine aus Pigmentmaterial des Bilirubins entstehen, aber die häufigste Ursache sind Gallensteine aus Cholesterin.

Ursachen für Gallensteine

Eine genetische Veränderung kann selbstverständlich zu den Ursachen der Gallensteine gehören, aber auch die falsche Ernährung ist hier nicht förderlich. Eine Diät ist oftmals mit den Problemen der Mangelerscheinung an Mineralien, Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente versehen, sodass auch ein körperlicher Mangel auftritt und die Galle nicht mehr richtig oder nur halbherzig arbeiten kann. Dadurch fördert sich das Risiko, an Gallensteine zu erkranken. Zumal Frauen ein dreifach höheres Risiko aufweisen, ab dem 40. Lebensjahr an Gallensteine zu erkranken, als Männer. Doch ab dem Alter steigt das Risiko kontinuierlich, auch wenn die Ernährung zu Problemen führt. Die äußeren Einflüsse der Umwelt wie auch Rauchen können ebenfalls dazu beitragen, dass Beschwerden bei Gallensteine auftreten oder Gallensteine sich überhaupt erst entwickeln.

Wann muss die Galle entfernt werden?

Die Behandlung bei Gallensteinen setzt voraus, dass diese entfernt werden. Allerdings können sie erneut auftreten oder auch schon in die Gallengänge gewandert sein, was als Symptome starke Schmerzen verursacht und auch das Wasserlassen erschwert. Hier ist eine operative Maßnahme notwendig und meist wird die Galle gleich mit entfernt, um das Krebsrisiko zu senken, welches aufgrund der Gallensteine auftritt. Dies steht auch im Verdacht zu Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, sodass Ärzte meist bei Beschwerden sofort die Galle entfernen. Anfänglich versucht man die Gallensteine noch durch medikamentöser Behandlung, kleinen ambulanten Eingriffen sowie einer entsprechenden Ernährung zu beheben, aber meist sind die ersten Symptome so spät aufgetreten, dass nur das Entfernen möglich ist.

Beschwerden nach Gallen Entfernung

Treten etwaige Beschwerden nach Gallen Entfernung auf? Dann muss natürlich nachhaltig geschaut werden, welche Therapie notwendig ist. Selten sind Betroffene arbeitsunfähig nach Gallen OP, weil der Eingriff eigentlich recht unkompliziert ist.

Gallensteine sind schmerzhaft, aber arbeitsunfähig nach Gallen OP? Das kommt eher bei nicht einmal 1 Prozent der Betroffenen vor. Jeder Eingriff weist ein Risiko auf, aber in der Regel klappt das Entfernen der Galle recht unkompliziert und beschwerdefrei.

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