Ernährung bei MS und die Mythen der Ernährungswissenschaft

Ernährung bei MS und die Mythen der Ernährungswissenschaft

Ernährung bei MS und die Mythen der ErnährungswissenschaftMultiple Sklerose ist noch immer nicht vollkommen erforscht, aber trotzdem sind sich Ärzte sicher, dass wir mit unserer Ernährung zur Erkrankung und Entzündung der Nerven und Nervenfasern beitragen. Das wiederum führt zu Bewegungsstörungen und oftmals zu mittelstarken bis starken Schmerzen. Das Münchener Max-Planck-Institut ist sich zumindest sicher dahin gehend, dass die gesunde Darmflora mit ihren natürlichen Bakterien, die Ernährung und das Immunsystem im Zusammenspiel funktionieren müssen, um MS nicht weiter voranschreiten zu lassen oder den endgültigen Faktor zu begünstigen, dass Multiple Sklerose ausbricht. Durch die nicht funktionelle Hirn-Bahn-Schranke, die falsche Ernährung und die chronische Entzündung der Nerven ist eine entsprechende Ernährung, die entzündungshemmend reagiert notwendig, um MS in seiner Symptomatik zu lindern.

Glutenfreie Ernährung bei MS

Nicht essen kommt natürlich nie infrage. Die richtigen Lebensmittel müssen aber herhalten, um bei ersten Anzeichen der MS sofort entzündungshemmend reagieren zu können und die Erkrankung gesundheitlich ein wenig zu verbessern. Bei MS sagen Experten, dass Gluten nicht förderlich ist. Ein aktiver Schub wird dem Gluten zugeordnet, aber auch genetische Autoimmunerkrankungen und da ist doch klar, wieso nach der Diagnose MS in jedem Fall auf Gluten größtenteils bitte verzichtet werden sollte.

Basische Ernährung und ayurvedische Ernährung bei MS?

Die ayurvedische Ernährung und basische Ernährung sollen laut vielen Ernährungswissenschaftlern auch sehr gesunde Ernährungsweisen sein. Im Web finden Interessenten mit der Diagnose MS natürlich auch die entsprechenden Lebensmittel, die in diesen besonderen Ernährungen erlaubt sind. Doch trotzdem sind sie nicht einzig und allein als Ernährung gegen Multiple Sklerose dienlich. Hier wäre eine ausgewogene Ernährung ratsamer, mit wenig Gluten, mit Omega 3 Fettsäuren sowie viel Gemüse. Denn auch viel Fleisch ist keine gute Basis sowie Sojaprodukte oder Milchprodukte. Das bedeutet, eine besondere Ernährung aus fast allen Ernährungsweisen muss herhalten.

Anzeichen von MS

Die ersten Anzeichen einer auftretenden Diagnose Multiples Sklerose ist das Taubheitsgefühl oder das ständige Kribbeln von Armen sowie Beinen oder im Rumpf. Manche Patienten klagen zudem über Sehstörungen, was bei ungefähr 30 Prozent aller Betroffenen zu erkennen ist. Manche Patienten geben an, dass sie sich weniger gut konzentrieren können und andere wiederum, dass sie schnell erschlaffen und müde sind. Wer diese Anzeichen urplötzlich auftretend merkt, der sollte zum Arzt und entsprechende Testverfahren durchlaufen, um die Diagnostik entsprechend erkennen zu können und die passende Therapie gegen MS oder zur Begleitung von MS unterstützend einleiten zu können.

Ernährung bei MS und die Mythen der Ernährungswissenschaft

Es gibt kein Patentrezept an Ernährungsweisheiten, die stimmen oder nicht. Die alternative Medizin behauptet, dass ätherische Medizin und eine naturverbundene Ernährung hilfreich sei. Ärzte wiederum sagen gerne, dass Glutenfrei hier das Ziel ist, wenig Fleisch, rotes Fleisch und nicht zu viele gesättigte Fettsäuren, aber auch keineswegs zu wenig Gemüse oder Omega 3. Die Meinungen über die richtige Behandlung bei Multiple Sklerose sind schwierig über einen Kamm zu scheren, aber das Ziel ist es immer, kein Übergewicht bei entzündlichen chronischen Nervenerkrankungen vorzuprogrammieren, um im Alltag weniger Belastung zu kreieren, welche wiederum zu Schmerzen führen würde.

MS ist nicht heilbar und es gab schon immer die Diskussion, dass die Ernährung ungesunder Produkte dazu beiträgt, die entzündliche Nervenerkrankung auszulösen. Also sollte man mehr Gemüse, gerne auch mit der Wirkung des Entzündungshemmer zu sich genommen werden, im besten Fall wenig Gluten, aber dafür mehr Omega 3. Eine besondere Ernährung? Man weiß es nicht, ob es hilft, aber diese muss immer ohnehin mit dem Arzt abgesprochen werden.

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