Beckenschiefstand – Ursachen, Symptome und Therapien

Was ist ein Beckenschiefstand?Viele Menschen wissen gar nicht, dass ihr Becken schief steht. Während eine geringe Verschiebung unproblematisch ist, kann ein starker Beckenschiefstand schon ernsthafte Probleme bereiten. Vor allem ist der Beckenschiefstand meist mit Schmerzen verbunden. Die Schmerzen sind aber nicht nur lokal begrenzt, sondern reichen auf weite Ebenen der Region hinaus. Betroffen sind nicht nur unmittelbare Bereiche der Wirbelsäule, sondern auch verwandte Muskeln im Wirbelsäulenbereich. Der Beckenschiefstand kann viele Ursachen haben. Menschen jeden Alters sind vom Beckenschiefstand betroffen. Sowohl das Baby, das Kind oder auch Erwachsene können vom Beckenschiefstand betroffen sein. Den Beckenschiefstand beseitigen kann man vor allem durch Prävention.

Die Ursachen für den Beckenschiefstand

Zu den Hauptursachen für einen Beckenschiefstand zählen vor allem bestimmte Formen der Muskeldysbalancen, die auch bereits beim Baby auftreten können. Zu berücksichtigen sind auch verspannte Rückenmuskeln und unterschiedlich lange Beine. Auf den ersten Blick erkennt man den Beckenschiefstand auch gar nicht, denn die linke und rechte Körperhälfte eines Menschen erscheint meist gleich. Insbesondere ist es dadurch bedingt, dass jeder Mensch eine bevorzugte Seite hat. Diese Seite wird auch instinktiv viel lieber trainiert. Vor allem im Alltag kann zu viel und langes sitzen kann der Beckenschiefstand entstehen. Letztlich handelt es sich um Haltungsschäden, die sich über einen längeren Zeitraum festigen.

Sehr gut entgegenwirkend ist viel Sport und ausreichend Bewegung in der Freizeit. Wer sich wenig bewegt, der neigt eher zu Beckenschiefstand. Das Problem entsteht aber auch durch fehlerhaftes Training. Auf Dauer können sich dann sogenannte Muskeldysbalancen entwickeln. Es formen sich dann über einen längeren Zeitraum Haltungsschwächen heraus. Dies ruft dann verschiedene Leiden und Schmerzen aus. Besonders beim Kind wäre es sehr wichtig, früh mit dem Training zu beginnen. Das Kind kann die richtige Haltung noch dauerhaft erlernen und somit Auswirkungen Organe verhindern. Das Erlernen der richtigen Haltung ist die beste Voraussetzung um den Beckenschiefstand beseitigen.

Die Behandlung des Beckenschiefstand

Die Therapie des Beckenschiefstand wird in der Regel durch den Arzt individuell festgelegt. Er muss den Beckenschiefstand erkennen. Die Auswahl der richtigen Methoden zur Behandlung von Beckenschiefstand ist von vielen verschiedenen Parametern abhängig. Daher lässt sich auch keine eindeutige Therapie festmachen, die auf alle Krankheitsfälle passt.

Konkrete Therapien

Verschiedene Maßnahmen können dabei helfen, einen Beckenschiefstand zu behandeln. Dazu zählen zum Beispiel Methoden der Chirotherapie oder auch Behandlungen auf Basis der manuellen Therapie. Auch spezifische Krankengymnastik wird im Einzelfall verschrieben. Dazu zählen Maßnahmen der Physiotherapie und gezieltes Muskeltraining. Auch Akupunktur könnte helfen. Die Akupunktur sollte aber vom Arzt verschrieben werden. Der Arzt muss aber aufgrund der Diagnose die Sinnhaftigkeit erkennen. Die Akupunktur wird auch in Verbindung mit Kraftübungen oder Entspannungsmaßnahmen durchgeführt, um den Beckenschiefstand zu behandeln.

Erst wenn der Arzt eine tatsächliche, reelle Beinlängendifferenz feststellt, können orthopädische Schuheinlagen zur Behandlung sinnvoll sein. Unterscheiden sich die Beinlängen um mehrere Zentimeter, kommt in seltenen Fällen auch eine operative Beinverlängerung oder -verkürzunginfrage. Die Symptome von Beckenschiefstand können unterschiedlicher Natur sein. Der Beckenschiefstand zeigt sich durch eine genaue Analyse. Sie lässt sich durch ein MRT feststellen. Im Röntgen sieht man es nicht mit voller Gewißheit.

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