Babinski Reflex – Definition, mögliche Ursachen und Behandlung

Babinski Reflex – Definition, mögliche Ursachen und BehandlungEin Babinski Reflex tritt selten bei Kinder auf und kaum bei einem Säugling. Doch es kann dennoch passieren, dass die neurologische Erkrankung auftritt und anders als die generellen körperlichen Reflexe im Knie & Co, ist der Babinski Reflex meist ein Zeichen, dass etwas mit dem Betroffenen nicht stimmt. Während normalerweise bevorzugt das Alter dazu führt, dass das Schlaganfall Risiko steigt oder andere Erkrankungen wie Parkinson auftreten, kann es durchaus auch passieren, dass ein Säugling oder Kinder den Babinski Reflex aufweisen. Die neurologische Erkrankung muss behandelt werden, weil sie immer ein Zeichen ist, dass eine Erkrankung aufgetreten ist. Sei es neurologische Vorerkrankungen direkt in den Beinen oder anderswo.

Definition des Babinski Reflex

Der Fußgliederreflex oder auch Babinski Reflex kommt zum Vorschein, wenn der seitliche Fußrand beispielsweise nur leicht gestreichelt wird. Dann sprechen Neurologen von dem pathologischen Babinski Reflex oder Fußgliederreflex. Bei einem Erwachsenen ist das immer ein Zeichen, dass eine neurologische Erkrankung aufgetreten ist und eine entsprechende Behandlung und Untersuchung erfolgen muss. Beim Säugling und bei Kinder kann es noch vermehrt dazu kommen, dass dies der noch nicht ausgereiften Bildung der Nerven, des Wachstums & Co geschuldet ist, aber sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist und der Fußgliederreflex weiterhin besteht, ist auch hier eine neurologische Erkrankung die Begründung.

Mögliche Ursachen des Babinski Reflex

Es gibt eine ganze Reihe an Erkrankungen, die dafür verantwortlich sind, dass ein Babinski Reflex auftritt. So ist Parkinson natürlich eine Störung der Nerven, wodurch auch Lähmungen auftreten können, die wiederum neurologisch für den Babinski Reflex verantwortlich sind. Auch ein Schlaganfall kann Lähmungen und Spastiken hervorrufen, die für den Reflex verantwortlich sind. Auf der anderen Seite steht auch die Meningitis im Verdacht, hier Einfluss auf die neurologischen Befunde zu haben und den Babinski Reflex auszulösen. Das Alter stärkt die Gefahr eines Apolex und damit auch die Gefahr, an dem Babinski Reflex zu erkranken, der jedoch nur aufzeigt, dass neurologische Erkrankungen aufgetreten sind. Wie eben Lähmungen, Spastiken oder Muskelschwäche.

Behandlung des Babinski Reflex

Die Behandlung des Babinski Reflex ist maßgeblich von den Ursachen abhängig. Ein Apolex muss natürlich mit Rheamaßnahmen behandelt werden, um weiterhin die Beweglichkeit zu fördern und eine neurologische Störung zu vermeiden. Eine Meningitis kann derweil viele Folgen auslösen und auch hier tritt der Babsinki Reflex meist positiv auf. Die Behandlung liegt somit immer daran, welcher Auslöser letzten Endes dafür verantwortlich ist, das eine neurologische Erkrankung vorliegt.

Babinski Reflex selber testen

Wer den Babinski Reflex selber testen möchte, kann dies gerne tun. Es reicht aus, am Seitenfußrand zu streicheln, damit sich der Reflex zu erkennen gibt. Schon fällt dieser Selbstversuch positiv auf. Wenn keinerlei Reaktionen auffällig sind oder irgendwelche nicht verständlichen Reaktionen, ist der Test negativ. Trotzdem ist ein Arzt natürlich wesentlich ehrlicher zu seinen Patienten, als viele zu sich selbst. Die Empfehlung liegt daher klar beim Besuch eines Neurologen.

Reflexe im Körper sind natürlich immer positiv zu betrachten. Leider stimmt das allerdings nicht, wenn es um den Babinski Reflex geht, der eine Erkrankung neurologischer Art und Weise aufzeigt. Dieser tritt häufig nach Erkrankungen wie Parkinson, Spastiken oder Muskellähmungen auf. Auch ein Schlaganfall begünstigt die Problematik. Nicht auslösbar sind hingegen Epilepsie, wie oftmals vermehrt im Internet behauptet wird. Eine neurologische Erkrankung, die mittels einem einfachen Selbsttest sofort erkannt werden kann – das ist der Babinski Reflex.

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