Augengrippe – Symptome, Behandlung und Ansteckungsgefahr

Augengrippe – Symptome, Behandlung und AnsteckungsgefahrDurch Adenoviren wird die sogenannte Augengrippe hervorgerufen. Dabei handelt es sich um eine schwere Entzündung der Bindehaut, welche gleichermaßen hoch ansteckend ist. Aus diesem Anlass unterliegt sie der Meldepflicht. Ihre Ansteckungsgefahr ist derart drastisch, dass die Meldepflicht zustande kommt, was aber kein Grund ist, nicht zum Arzt zu gehen. Es sind Spätfolgen ohne eine Behandlung der hoch ansteckenden Augengrippe möglich, sodass hier falsche Scheu vorm Arzt aufgrund einer Meldepflicht vollkommen fehl am platze ist. Die Behandlung ist sowohl beim Baby als auch bei Kindern sowie Erwachsene wichtig, um die restliche Familie, Freunde sowie Bekannte vor einer Ansteckung zu bewahren. Denn schon das Anfassen der Türklinke bis hin zum Körperkontakt können zur Ansteckung führen. Welche Symptome dafür sprechen, dass eine Augengrippe auftritt, sehen Sie hier.

Die ersten Anzeichen einer Augengrippe

Es stimmt, wenn man überall liest, dass die Symptome einer Augengrippe sehr den Symptomen der klassischen Bindehautentzündung entsprechen. Wer schon einmal eine Bindehautentzündung hatte, wird dadurch natürlich nur allzu gut wissen, was für Probleme auftreten können. Allerdings sind bei der klassischen Entzündung der Bindehaut auch einfache Bakterien der Grund, während die Augengrippe durch die Adenoviren entstehen, welche eine Entzündung der Bindehaut auslösen können, aber nicht müssen. Die ersten Anzeichen für die ungeliebte und hoch ansteckende Augengrippe sind folgende.

  • Tränende Augen
  • juckende Augen
  • eine geschwollene Bindehaut
  • rötliche Augen
  • verschwommenes Sichtfeld
  • Brennen in den Augen
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Gliederschmerzen

In welcher Dauer diese Symptome oder Anzeichen auftreten, um zu erkennen, dass eine Augengrippe vorliegt, ist unterschiedlich. Die grippeähnliche Symptome sind auch der Grund, wieso die Augengrippe mit ihren Nachteilen so genannt wird.

Behandlung einer Augengrippe

Die Inkubationszeit ist wirklich enorm. Denn bis zu 12 Tage kann die Ansteckung erfolgen. Auch ohne, dass Symptome bereits aufgetreten sind. Das macht die enorme Ansteckung der Augenentzündung aus und ist der Grund, wieso sie meldepflichtig ist. Die Dauer der Erkrankung kann wiederum bis zu 4 Wochen Zeit in Anspruch nehmen, was natürlich auch bei der langen Inkubationszeit ein echtes Problem darstellt. Behandlung mit Antibiotika sind hier gänzlich ausgeschlossen. Augentropfen sind zu empfehlen. Regelmäßige Desinfektion der Hände und des Haushalts, damit die Ansteckungsgefahr für das Auge verringert wird und Hausmittel sind hier als Empfehlung für die sorgfältige Behandlung zu gegen.

Verlauf der Augengrippe

Der Verlauf der Augengrippe ist meist durch die grippeähnlichen Symptome vorerst mit einer Erkältung zu verwechseln. Dann folgt jedoch eine Augenentzündung, die juckend und schmerzend zum Vorschein kommt. Hier wiederum denken die meisten Betroffenen, dass es womöglich eine Entzündung der Bindehaut denken. Doch es ist meist die bekannte Augengrippe, die ein Desinfektion aller Räumlichkeiten erwartet, um ihre hohe Ansteckungsgefahr zu minimieren. Bis zu vier Wochen kann die Behandlung dauern und erst nach 14 Tagen ist die Ansteckungsgefahr gebannt.

Die Augengrippe ist eine gefährliche Art der Augenentzündung, die zu verehrenden Trübungen im Auge führen kann, welche wiederum die Sehfähigkeit einschränken. Die Augenkrankheit ist hoch ansteckend und deswegen ausgesprochen wichtig zu behandeln sowie umgehend einem Arzt zu melden, um weitere Infektionen zu vermeiden.

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