Wurzelspitzenresektion Krankschreibung – Infos zu Dauer und Genehmigung

Zahnärzte haben es nicht leicht. Eine Wurzelbehandlung ist zwar ein Routineeingriff, um zu vermeiden, dass ein Zahn gezogen werden muss, aber für Patienten ist er meist schmerzhaft sowie äußerst unangenehm. Hier wird die Wurzel des Zahns vor Entzündungen geschützt und die Nerven des Zahns behandelt, um mögliche Probleme zu vermeiden, die zu einem Zahnziehen führen würden oder schlimmer. Wenn diese Behandlung allerdings nicht anschlägt, dann muss eine Wurzelspitzenresektion erfolgen und diese hat es für den Patienten ein wenig in sich. Eigentlich ist es für den Dentalfachmann kein Problem, diese weiterführende Wurzelbehandlung zu tätigen, weil sie zur Routine gehört. Doch trotzdem ist sie ein wenig aufwendiger, als die klassische Wurzelbehandlung unter einer örtlichen Betäubung. Routineeingriff ist die eine Seite, aber die Wurzelspitzenresektion ist etwas aufwendiger und gilt als kleiner operativer Eingriff, sodass Patienten natürlich in Erfahrung bringen wollen, wie lange sie krankgeschrieben sind.

Krankschreibung bei einer Wurzelspitzenresektion

Gleichwohl die Wurzelspitzenresektion ein operativer kleiner Eingriff ist und zur Routinearbeit eines Zahnarztes gilt, sind Patienten durchaus etwas „down“ nach der Behandlung. Denn der Mundraum muss genäht werden und das wird als äußerst unangenehm empfunden und auch Schmerzen sind im Nachhinein keine Seltenheit. In dieser Wurzelspitzenresektion wird der Nerv komplett entfernt, was möglicherweise im Vorfeld nicht möglich war, weil sonst etwaige Entzündungen wieder auftreten und zu Schmerzen führen können. Der operative Eingriff ist nur wenige Minuten lang, meist zehn Minuten und die Nachbehandlung ist erst wieder in zehn Tagen beim Ziehen der Fäden erforderlich. Doch es gibt selten Zahnärzte, die einen Patienten 10 Tage krankschreiben, sondern meist nur 3 Tage. Wer danach allerdings weiterhin Probleme wie Schmerzen hat oder eine dicke Backe & Co, der kann natürlich dem Dentist nochmal einen Besuch gewähren und um eine Verlängerung bitten. Im Regelfall wird dieser auch zugestimmt.

Wonach richtet sich die Dauer der Wurzelspitzenresektion Krankschreibung?

Hier muss fairerweise angemerkt werden, dass von Zahnarzt zu Zahnarzt die Krankschreibungskriterien sehr unterschiedlich sind. Es kommt natürlich auch darauf an, welcher Arbeit man als Patient nachgeht. Wer in einem Call Center ständig mit dem Mund zugange ist, der kann vielleicht auch mit einer Dauer von 10 Tagen als Krankenschreibung rechnen, weil es schwer ist, mit Fäden im Mund und einer leichten bis mittelschweren Entzündung zu arbeiten. Doch es kommt da wirklich auf den Einzelfall und Facharzt an, weil auch ein wenig Sympathie, wie bei jedem Arzt eine Rolle spielt. Auch die Eigenverantwortung im Nachhinein ist wichtig, wie kein Kaffee trinken, nichts scharfes & Co, um die Heilung nach einer Wurzelspitzenresektion schnell zu ermöglichen.

Wie lange die Wurzelspitzenresektion Krankschreibung dauert, liegt daher unmittelbar an dem Zahnarzt selber. Eigentlich gibt es von den meisten Zahnärzten wirklich nur eine dreitägige Krankschreibung. Manch ein Zahnarzt gibt aber auch gerne mal fünf Tage oder direkt sieben sowie zehn Tage. Wieso auch nicht? Es kommt da wirklich auf den Zahnarzt an, um letzten Endes hier eine Dauer aufführen zu können. Daher ist es besser zu sagen, dass im Schnitt zwischen 3 Tage und 10 Tage Krankschreibung winken, was im Einzelfall auf den jeweiligen Dentist ankommt. So pauschal ist die Frage daher gar nicht zu beantworten und vollkommen abhängig vom behandelnden Zahnarzt.

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