Parenteral

Parenteral

ParenteralDas Wort parenteral bedeutet „am Darm vorbei“. Durch die Nennung parenteral wird der Vorgang beschrieben, indem ein Nährstoff oder eine Substanz unter Umgehung des Verdauungstrakts in den Körper gelangen. Aus medizinischer Sicht wird entweder eine sterile Infektion benutzt, Implantation oder eine Infusion mit der ein Nährstoff in den Organismus gelangt.

Umstände die eine Nährstoffzufuhr parenteral notwendig machen

Gerade im Alter ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für das allgemeine Wohlbefinden. Das Auslassen einer wichtigen Substanz kann dem Körper sofort schwächen. Mögliche Auslöser für eine Behandlung parenteral:

  • starke Durchfallerkrankungen
  • Kurzdarmsyndrom
  • Krebserkrankungen
  • Operationen
  • unstillbares Erbrechen
  • entzündliche Erkrankungen des Dünndarms
  • Verbrennungen hohen Grades
  • Stoffwechselstörungen im Magen-Darm-Bereich
  • Chemotherapie
  • Verlust von Gewicht und Körperzellmasse

Die oben aufgeführten Gründe können eine Nährstoffzufuhr, durch den Mund und Magen-Darm-Trakt erschweren. In solchen Fällen wird eine einzelne Gabe parenteral verabreicht. Der Nährstoff gelangt direkt durch die Vene in den menschlichen Organismus. Die Infusionerfolgt stationär oder bequem im häuslichen Umfeld. Der Zugang zur Infusion wird von ausgebildeten Pflegern veranlasst. Diese Nährstoffzufuhr erfolgt nur, wenn eine enterale Gabe (eine Sonde direkt in den Magen) nicht möglich ist. Ein Grund dafür ist, dass die Gabeparenteral ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen oder Komplikationen birgt.

Gewünschte Ziele einer Infusion parenteral

Ein hochrangiges Ziel ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten. Als Folge ist eine eigenständige Nährstoffzufuhrwieder möglich oder ein Zugang mit Magensonde. Der Wunsch der Ärzte ist es, durch ein intravenöses Verabreichen der Substanz einen Gewichtsverlust zu reduzieren und die Widerstandskraft durch den Nährstoff zu stabilisieren. Durch den Zugang verbessert sich die Lebensqualität des betroffenen Patienten.

Zusammensetzung

Bei einer künstlichen Ernährung erfolgt die Verabreichung mithilfe eines Katheters. Die Gabe gelangt parenteral, direkt in die Vene. Dabei spielen keine weiteren Organe eine Rolle. Der parenteral Zugang enthält: Fette, Glukose, Aminosäuren, Vitamine, Elektrolyte und Spurenelemente.

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