Infektiöse Mononukleose – Ursachen, Symptome und Therapie

Infektiöse Mononukleose – Ursachen, Symptome und Therapie

Infektiöse Mononukleose – Ursachen, Symptome und TherapieEine infektiöse Mononukleose kennen wahrscheinlich die meisten Leser & Leserinnen nicht unter dieser Bezeichnung. Wenn wir jedoch schreiben würden, dass es sich um das pfeiffersches Drüsenfieber handelt, klingelt es laut der Erkrankung zumindest bei manch einem oder? Denn davon gehört haben wir mit hoher Wahrscheinlichkeit alle und wir wissen auch, dass eine hohe Ansteckungsgefahr dem Krankheitsbild zugrunde liegt, sodass wir über die Mononukleose, wie das Drüsenfieber fachlich bezeichnet wird, reden müssen. Der Verlauf der Erkrankung ist äußerst unterschiedlich und muss daher hier ebenfalls im Amboss berücksichtigt werden. Denn Sie werden erstaunt sein, wie die infektiöse Mononukleose ausfällt, was das Labor sagt, ob ein Blutbild notwendig ist und wie lange ansteckend wird hier ebenfalls beantwortet.

Ursachen einer infektiösen Mononukleose

Wie lange ansteckend? Viel wichtiger ist doch eher die Frage, nach den Ursachen wie im medizinischen Amboss ebenfalls oftmals zu finden ist. Denn das pfeiffersches Drüsenfieber ist ein Herpesvirus und genauer nennt man es fachlich das Epstein-Barr Virus, welches für Kinder und Säuglinge eine hohe Ansteckungsgefahr ausmacht. Durch direkten Kontakt mit dem Speichel wie nach einem Küsschen oder einem Kuss unter Erwachsenen sowie spucken etc. wird es übertragen. Oftmals ist die Inkubationszeit mit wenigen Tagen und maximal Wochen zu rechnen. Je nach Alter und Immunsystem. Eine Immunität genießen nur die wenigsten, sodass eigentlich bis zu 90 Prozent aller Menschen früher oder später schon einmal mit der infektiösen Mononukleose zu tun hatten. Durch die Inkubationszeit kann es jedoch sein, dass längst das Virus in sich getragen wird, aber noch keine Symptome auftreten.

Symptome der infektiösen Mononukleose

Die Symptome sind unterschiedlich, wenn es um das pfeiffersches Drüsenfieber geht, aber sie ähneln der klassischen Grippesymptomatik. Das bedeutet, dass es in der Regel mit Kopf- und Gliederschmerzen beginnt. Leichtes Fieber ist ebenfalls keine Seltenheit. Ein Gefühl der Müdigkeit und Abgeschlagenheit macht sich breit sowie Schwellungen der Lymphknoten folgen. Häufig ist eine Angina ebenfalls eine Symptomatik, die darauf schließen lässt, dass hier möglicherweise mit anderen Symptomatiken von der infektiösen Mononukleose die Rede ist. Bis zum 30 Lebensjahr eines Menschen ist die Chance unglaublich hoch, sich anzustecken und Schätzungen zufolge hatten fast 90 Prozent bereits die Erkrankung. Weitere Symptome sind Schwindel, Appetitlosigkeit und Nachtschweiß.

Behandlung der infektiösen Mononukleose

Wenn die Symptome von Angina bis Fieber, Schwellungen der Lymphknoten etc. auftreten, sollte der Besuch des gut ausgestatteten Hausarztes erfolgen. Dieser kann mittels Kontrolle der Lymphknoten, einem Blutbild im Labor und weiteren Ursachenforschungen sofort erkennen, ob es sich um die infektiöse Mononukleose = pfeiffersches Drüsenfieber handelt oder nicht.

Therapie einer infektiösen Mononukleose

In den meisten Fällen werden nach der Prüfung der Blutwerte Antibiotika verschrieben. So ist die Therapie jedenfalls einfach, aber es kann auch gefährlich werden. Denn Antibiotika wie Amoxicillin oder Ampicillin stehen in der Kritik, wenn es um die Behandlung einer infektiösen Mononukleose geht. Sie können zu Ausschlag führen, sodass bei der Vergabe von Antibiotika bitte darauf geachtet werden muss, dass Ampicillin und Amoxicillin nicht verschrieben werden. Antikörper weist der Körper natürlich auch ohne Vergabe von medikamentösen Behandlungen auf, aber wenn die Blutwerte nicht in Ordnung sind, ist es hilfreich sich ärztlich unterstützen zu lassen, statt bis zu 10 Monate, solange sind die Viren im schlimmsten Fall im Körper unregelmäßig die Symptome aushalten zu müssen.

Die infektiöse Mononukleose ist rezidiv, sodass in jedem Fall geschaut werden muss, ob der Körper genügend Antikörper aufweist, um der Immunität entgegen zu gehen oder ob medikamentöse Hilfe notwendig ist. Die Symptome sind oftmals gerade bei Säuglingen und Kindern sehr schwer, aber auch allgemein geschwächte Menschen leiden sehr. Rezidiv ist die Erkrankung daher bestenfalls mit dem richtigen Antibiotika zu behandeln, um das pfeiffersches Drüsenfieber schnell wieder los zu werden.

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