Archiv der Kategorie: Therapie Rücken

Infiltrieren Bandscheibe (Infiltration)

Infiltrieren Bandscheibe (Infiltration)

Infiltrieren Bandscheibe (Infiltration)Liegen Rückenschmerzen beim Patienten vor, wird neben Krankengymnastik, Physiotherapie und Akupunktur auch die Infiltration der Bandscheibe angeregt. Beim Infiltrieren wird ein gesondertes Gemisch, welches aus einem lokalen Betäubungsmittel sowie einem Entzündungshemmer besteht, in den Bereich gespritzt, welcher Schmerzen verursacht. Durch diese Maßgabe werden Entzündungen gehemmt und Schmerzen praktisch reduziert.

Was genau kann mir die Infiltration bieten?

Die Infiltrationstherapie gehört zum Rahmen der Schmerzbehandlung von Rückenbeschwerden. Die Schmerzen entstehen zumeist durch Bandscheibenverschleiß oder Abnutzung der Wirbelsäulengelenke. Durch den Druck auf Nerven nebst Nervenwurzeln kann es im Laufe der Zeit zu einer Entzündung, Anschwellen der Nerven und dem benachbarten Gewebe kommen. Durch die Infiltration kann das Schmerzempfinden gelindert werden.

Mit einem Lokalanästhetikum (örtliche Betäubung) sowie einer entzündungshemmenden Medikation wird der Schmerzbereich blockiert und das Entzündungsaufkommen reduziert. In vielen Fällen bildet die Infiltration im Bereich der Wirbelsäule eine wirkungsvolle Alternative zur Operation.

Unterschiede der Infiltration

Je nach Aufkommen werden verschiedene Infiltrations-Maßnahmen geboten. Dabei unterscheiden Mediziner zwischen folgenden Methoden:

  • Facetteninfiltration: Medikation wird in Gelenke gespritzt, bei denen Knochenfortsätze auf Wirbelböden liegen. Da die „Stoßdämpfer“ der Bandscheiben im Zuge des Alterungsprozess nachlassen, verringert sich der „Puffer“, was zu Schmerzen führt.
  • Epidurale Infiltration: In diesem Rahmen werden die Medikamente im Epiduralraum (auch Periduralraum) injiziert. Dieser Raum liegt zwischen dem äußeren sowie inneren Blatt der Rückenmarkshaut (dura mater) und birgt Spinalnerven sowie Wurzeln in sich.
  • Periradikuläre Infiltration: Bei diesem Verfahren werden gezielt Nerven betäubt. Dabei trifft die Medikation auf die Wurzeln, Schmerzen lassen nach.
  • ISG-Infiltration: Bei der ISG-Infiltration (Iliosakralgelenk) wird die Verbindung von os sacrum (Kreuzbein) und os ilium (Darmbein) angesprochen, die Schmerzen verursachen. Dabei wird die Medizin in den Bandapparat oder gezielt in die Gelenkspalte gegeben.

Wann ist eine Infiltration sinnreich?

Das Infiltrieren ist dann notwendig, wenn die Schmerzen fortgeschritten sind. Auch bei

  • degenerativen Wirkbelsäulenerkrankungen
  • Verschleiß von diversen Wirbeln
  • Facettensyndrom
  • Spinalkanalstenose
  • ISG-Blockaden
  • Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung

ist eine Infiltration hilfreich. Durch die Injektion werden Schmerzen effektiv gelindert. Reicht hingegen das Infiltrieren nicht aus, um die Schmerzen zu minimieren, müssen andere Ursachen oder Wege ermittelt werden.

Wie läuft die Infiltration ab?

Das Infiltrieren dauert nicht lange. Der Patient benötigt keine Vollnarkose und darf auch vor dem Eingriff essen und trinken. Nach einem Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt wird ein Röntgenbild und/oder ein CT (Computertomographie) benötigt, damit die Injektion gezielt gesetzt werden kann. Der betroffene Körperbereich wird betäubt und anschließend mit der Infiltration versehen. Dies geschieht unter CT-Beobachtung, um die genaue Position der Nadel erkennen zu können. Die Vergabe der Medikamente erfolgt schnell. Nach der Vergabe des Pflasters können Patienten die Praxis wieder verlassen.

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Spinalkanalstenose Erfahrungen

Spinalkanalstenose Erfahrungen

Spinalkanalstenose ErfahrungenRücken – und Beinschmerzen werden bei vielen älteren Menschen zu einer wahrten Plage. Wer dazu noch ein sportlicher Mensch war, den trifft es besonders hart. Leider gibt es diverse Erfahrungsberichte, bei denen eine medikamentöse Therapie nicht oder nur eine Zeit lang anschlug. Das Ergebnis hiervon war, die Dosis musste rapide erhöht werden oder eine Operation wurde angestrebt.

Spinalkanalstenose Erfahrungen nach einer OP zeigen klar auf, das Patienten schon kurze Zeit später wieder einem geregelten Alltag nachgehen konnten. In der Regel werden bei einer Spinalkanalstenose Weichteilstrukturen entfernt, um dann mittels eines Implantates verstärkt zu werden. Dieses soll verhindern, dass eine Spinalkanalstenose erneut auftritt.

Nicht immer auf eine Operation bestehen

Viele Personen, die über eine Spinalkanalstenose klagen, bestehen nach relativ kurzer Zeit mit Schmerzmitteln, auf eine OP. Das ist nicht immer von Vorteil, in der Regel werden vom Arzt zuerst Krankengymnastik und Tabletten empfohlen.

Gerade Erfahrungsberichte einer Spinalkanalstenose HWS zeigen, dass eine OP erst dann angeraten erscheint, wenn Medikamente nicht mehr helfen. Das wird erkannt an, Lähmungserscheinungen in den Beinen oder Beschwerden beim Wasserlassen.

Mach Sie sich mit der Klinik vertraut

Diejenigen, die sich einer Operation unterziehen wollen, sollten im Vorfeld Spinalkanalstenose Klinik – Bewertungen einholen. Diese sind für jeden via Internet zugänglich. Spinalkanalstenose Erfahrungen sind auch in Foren oder über Social Media Einrichtungen einzuholen. Das Arztempfehlungsportal Jameda bietet sich hierfür besonders an. Hier kann auch nachgelesen werden, welche Symptome bei einer Spinalkanalstenose auftreten und welche Therapien sich als besonders erfolgreich herausgestellt haben.

Bestimmte Spinalkanalstenose Kliniken haben sich auf diese Rückenschmerzen spezialisiert. Sie verfügen über ausgezeichnete, qualifizierte Ärzte und Therapeuten. Bewusst sollte danach geschaut werden, dass es sich um eine Klinik handelt, die alle Krankenkassen, sowie auch Privatpatienten aufnimmt.

Bewertungsportal nutzen

Patienten mit einer Spinalkanalstenose, sollten auf Spinalkanalstenose Erfahrungen zurückgreifen. Gerade, wenn es um eine Spinalkanalstenose Operation- Erfahrung geht, ist das Bewertungsportal Jameda zu empfehlen.

Zudem sind im Netz diverse Rücken- Ratgeber zu finden. Hier kann der Patient herausfinden, ob es sich wirklich um eine Spinalkanalstenose handelt. Natürlich ist ein Arztbesuch unumgänglich, aber so kann gleich ein Spezialist zu Rate gezogen werden.
Menschen mit einer Spinalkanalstenose fühlen zuerst ein Kribbeln in den Beinen und dazu kommen mehr oder weniger starke Rückenschmerzen. Dieses kommt von einem zu engen Wirbelkanal, in dem Nerven eingeklemmt werden.

Normalerweise ist genügend Platz für den dicken Nervenstrang, es kann jedoch vorkommen, dass diese Röhre entweder zu eng ausfällt oder es sind Verschleißerscheinungen an der Bandscheibe. Aufschluss darüber, ob es sich um eine Spinalkanalstenose handelt, wird eine Magnet – Resonanz – Tomografie, kurz MRT, bringen. Diese ist deutlich besser als ein Röntgenbild, denn Strahlen fallen bei dieser Methode komplett weg.

Weitere Informationen:

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spinalkanalstenose-therapie-behandlung

Behandlung und Therapie bei Spinalkanalstenose

spinalkanalstenose-therapie-behandlungEine Spinalkanalstenose kommt häufig erst im fortgeschrittenen Alter vor. Es handelt sich hierbei um eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, wobei es zu einer Verengung des Wirbelkanals kommt. Unterschieden wird bei der Diagnose, ob es sich um eine lumbale oder zervikale Spinalkanalstenose handelt.

Die Spinalkanalstenose Behandlungsmethoden sind unterschiedlicher Art. Es gibt zahlreiche Spinalkanalstenose Behandlungsmöglichkeiten, wobei diese immer im Ermessen des behandelten Arztes liegen, aber auch der Patient mit entscheiden kann.

Behandlungsgrundlagen

Bei der Spinalkanalstenose Behandlung werden häufig Spritzen eingesetzt. Andere wiederum meinen, dass eine Behandlung mit einer Physiotherapie mehr Nutzen bringt. Patienten begeben sich auch oft in eine Osteopathie, weil hierbei eine Operation meistens vermieden werden kann.

Wird ein Spinalkanalstenose Therapie Heilpraktiker aufgesucht, kann eine naturheilkundliche Therapie mehrere Ansatzpunkte aufweisen. In der Regel wird damit begonnen, dass eine Ernährungsumstellung erfolgt. Hierbei wird besonders auf die tägliche Trinkmenge geachtet, die um mindestens einen Liter erhöht wird. Abends werden basische Fußbäder angeraten und auf die betroffenen Stellen gibt es Einreibungen mit ätherischen Ölen. Dazu kommen ausreichend Ruhepausen, aber auch eine Ohrakkupunktur kann hilfreich sein.

Eine Spinalkanalstenose Therapie ohne OP kann auch alternativ bei einem Krankengymnasten erfolgen. Gleichzeitig kommt es zu einer Spinalkanalstenose medikamentöser Behandlung. Bei der Spinalkanalstenose ohne OP kommt es auf eine exakt dosierte Medikation, sowie einer gezielten Physiotherapie an. Die Muskeln sollen dadurch bedingt, an den entsprechenden Stellen nicht nur gestärkt, sondern auch entspannt werden.

Infiltration gegen Schmerzen

Die Spinalkanalstenose Therapie kann ebenso gut aus einer Infiltrationstechnik bestehen. Hierzu wird ein hauchdünner Katheter zum Schmerzpunkt gelegt. Dabei kommt es über mehrere Tage zu einer Zufuhr von Medikamenten. Ziel ist es, den Schmerzkreislauf zu unterbrechen. Ebenfalls wurden große Erfolge erzielt, indem örtlich Betäubungsmittel und Cortison in die Nervenwurzeln gespritzt wurden, auch hierbei wird eine deutliche Schmerzlinderung verspürt.

Bei einer anhaltenden Spinalkanalstenose kommt es zu folgenden Merkmalen:

  • Gefühlsstörungen in den Beinen
  • Schwächegefühl in der Beinmuskulatur
  • Blasen – und Mastdarmstörungen ( Probleme beim Wasserlassen oder Inkontinenz )
  • Gestörte Sexualfunktionen

Konservative Therapiemethoden

Zur konservativen Spinalkanalstenose Therapie gehören unter anderem eine Physiotherapie. Zudem soll die Lendenwirbelsäule konsequent entlastet werden. Des Weiteren kann zu einer Wärmetherapie geraten werden, die soll die Rückenmuskulatur entlasten. Eine Elektrotherapie ist eine weitere Behandlungsmöglichkeit, diese dient zur Schmerzbehandlung, als auch zur Muskelentspannung.

Um die richtige Spinalkanalstenose Behandlungsmethode herauszufinden, wird der Neurochirurg ein MRT anfertigen lassen. In erster Linie geht es hierbei darum, ob es sich um eine Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule handelt. Erst dann wird entschieden, welche Behandlung und Therapie der Arzt vorschlägt oder welche der Patient bevorzugt.

Weitere Informationen:

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Übungen gegen das Hohlkreuz

Übungen um Hohlkreuz wegzutrainieren

Übungen gegen das HohlkreuzEin Hohlkreuz ist eine starke Wölbung der Wirbelsäule nach vorne. Diese Fehlhaltung verursacht nicht nur Schmerzen, sie kann auch zu Schädigungen an der Wirbelsäule führen. Die sogenannte Hyperlordose muss nicht zwangsläufig angeboren sein, sie kann durch dauerhafte Fehlhaltung entstehen.

Diejenigen, die unter einem Hohlkreuz leiden, müssen mit einem vorzeitigen Verschleiß der Wirbelsäule rechnen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, mit Übungen das Hohlkreuz weg zu trainieren. Zum Trainingsprogramm gehören ein Beweglichkeitstraining, ein spezielles Aufwärmen vor dem Training und ein Krafttraining.

Mit speziellen Übungen gegen das Hohlkreuz

Hohlkreuzübungen müssen nicht unbedingt in einem Fitnessstudio stattfinden, man kann sie auch zuhause gut ausführen. Dazu gehören unter anderem der Unterarmstütz, der Seitstütz und das Beckenheben mit Beinheben.

Für Anfänger genügt ein Pensum von täglich 30 Sekunden pro Übung, es kann dann langsam gesteigert werden. Hohlkreuz Übungen sind auch im Büro kein Problem. Einfach vom Schreibtisch aufstehen und einige Kniebeugen machen. Das gleiche gilt für Übungen mit Dehnen, Sinn dabei ist, das Kreuz zu entlasten gerade für Menschen, die den gesamten Tag im Büro verbringen.

Am Anfang kann es durchaus sein, dass die Übungen gegen ein Hohlkreuz mit Schmerzen einhergehen. Das wird sich nach kurzer Zeit ändern, denn der Erfolg stellt sich schnell ein. Hohlkreuz Übungen können im Sitzen, als auch im Stehen durchgeführt werden.

In der heutigen Zeit fallen Kinder mit einer schlechten Körperhaltung vermehrt auf. Auslöser sind nicht nur fehlende Bewegung, sondern auch schwere oder ungeeignete Schulranzen und auch Sitzmöbel können zu einem ernsten Problem werden. Zu den Übungen bei einem Hohlkreuz bei Kindern gehören Sport oder mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag.

Weitere Übungen für Kinder sind:

  • Wildes Strampeln
  • Auf und nieder
  • Hin und her rollen

Patienten, die einen Bandscheibenvorfall hatten, sollten das genaue Gegenteil tun. Das Sitzen mit einem Hohlkreuz im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall kann durchaus Linderung verschaffen. Eine gerade Haltung ist hier nicht zwangsläufig vorgeschrieben. Bei anderen wiederum, hat Wassergymnastik geholfen, um die Beschwerden weitestgehend abklingen zu lassen.

Ein Hohlkreuz oder die Hyperlordose wölbt den Bauch unschön nach vorne. Hierbei gibt es auch Personen, die eine eher leichte Einwölbung im Rücken aufweisen. Nicht immer kann von einem Hohlkreuz gesprochen werden.

Bauch- und Gesäßmuskulatur trainieren um Hohlkreuz loszuwerden

Beim Wegtrainieren von einem Hohlkreuz ist das A und O die Bauch, bzw. Gesäßmuskulatur. Die Übungen müssen so ausgelegt sein, dass das Becken zurück in die neutrale Position geht. Das stärkt auch den Muskelaufbau, welches hierbei gewollt ist. Das Dehnen ist eine gute Möglichkeit, speziell bei Übungen gegen ein Hohlkreuz in der Schwangerschaft. Die werdende Mutter sollte jedoch sanfte Übungen bevorzugen.

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Übungen gegen den Buckel

Übungen gegen den Buckel – Infos für zu Hause (auch für Kinder)

Übungen gegen den BuckelEin Buckel oder auch  Rundrücken genannt, verstärkt eine schlechte Haltung des Körpers. Für einen Buckel gibt es mehrere Gründe, er kann angeboren sein, durch andauerndes Sitzen hervorgerufen werden oder eine falsche Körperhaltung ist schuld daran.

Ursachen und Möglichkeiten, einen Buckel wegzutrainieren

Ursache kann auch eine Wachstumsstörung bei Jugendlichen und Kindern sein, hierbei ist in erster Linie die Wirbelsäule betroffen. Übungen gegen einen Buckel in Zusammenhang mit einem Hohlkreuz können wegtrainiert werden. Allerdings muss derjenige viel Geduld aufbringen und über genügend Motivation verfügen. Es gibt etliche Übungen, die zwar regelmäßig ausgeführt werden sollten, aber nicht zwangsläufig in einem Fitnessstudio durchgeführt werden müssen.

Wichtige Übungen gegen den Buckel

Übungen gegen den Buckel für zuhause sind zur Stärkung des oberen Rückens. Dieser befindet sich im Bereich der Schulterblätter und der Schulterrückseite. Beansprucht werden sollte überwiegend die obere Rückenmuskulatur. Werden die Schulterblätter kräftig zusammen gezogen, ist das die beste Übung über kurz oder lang den Rundrücken wegzubekommen.

Diejenigen, die Übungen gegen eine Buckel im Fitnessstudio machen möchten, sollten sich an den Face Pull halten. Auch das einarmige Rudern kann gegen einen Rundrücken helfen. Die Übungen sollten Anfänger nur unter der Aufsicht eines Trainers machen, da er beurteilen kann, ob Fehler gemacht werden.

Auch mit Yoga kann ein Rundrücken wieder in die richtige Position gebracht werden. Gezielte Übungen helfen dabei, denn Rundrücken oder auch Hyperkyphose genannt, positiv zu beeinflussen. Fehlhaltungen können durch Bewegung beeinflusst werden, hierbei sollten die Übungen mindestens dreimal pro Woche ausgeübt werden.

Ein Rundrücken bei einem Kind kann ihm schlimmstenfalls Probleme bei der Verdauung und der Atmung bringen. Auch hier können gezielte Übungen gegen Buckel bei Kindern einiges bringen. Die Hyperkyphose kann langfristig folgende Schäden bringen:

  • Rückenschmerzen
  • Schulterprobleme
  • Nacken – und Kopfschmerzen
  • Schädigt das Selbstbewusstsein

Theraband kann gegen einen Buckel helfen

Des Weiteren kann ein Theraband helfen. Diese Übungen können ohne Schwierigkeiten auch zuhause ausgeführt werden. Bei den Übungen gegen einen Buckel mit einem Theraband sollte dieses in Hüfthöhe leicht gespannt sein. Das Band dann von der linken zur rechten Hüfte führen und über dem Kopf hochhalten.

Ein weiteres Kriterium, sind Übungen gegen den Buckel beim Klettern. Das Klettern selber ist Krafttraining pur und es erfordert ein hohes Maß an Beweglichkeit. Es ist jedoch auch eine Übung, mit der systematisch gegen einen Rundrücken angekämpft werden kann.

Es ist die Balance, die einen Erfolg so gut wie sicher macht, denn der Kletterer hat so eine perfekte Haltungsschulung. Allerdings ist das Klettern auch ziemlich anstrengend und sollte nicht zu häufig ausgeführt werden. Die Technik macht es möglich, sich Übungen gegen einen Buckel anzueignen.

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Spinalkanalstenose OP / Operation

Spinalkanalstenose OP / Operation

Spinalkanalstenose OP / OperationBei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verengung des Spinalkanals. Die in dem Kanal befindlichen Nerven, das Rückenmark und die Blutgefäße sind beeinträchtigt, sodass Patienten Schmerzen und Beschwerden erfahren. Nach einer Untersuchung werden zunächst Medikamente und Therapien verschrieben. Erbringen diesen Maßnahmen keine Besserung, so kann ebenso eine Spinalkanalstenose Operation angesetzt werden. Was in diesem Rahmen passiert und was Sie über die OP wissen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Wie wird die Spinalkanalstenose diagnostiziert?

Um eine Spinalkanalstenose sicher diagnostizieren zu können, ist ein gesondertes Verfahren notwendig. Mittels der Magnetresonanztomographie (MRT) und der klassischen Computertomographie (CT) lässt sich die Verengung des Wirbelkanals gezielt erkennen. Nach diesen Verfahren kann entschieden werden, welche Therapien und Operationen sinnvoll sind.

Wie sieht die operative Behandlung aus?

Eine Operation kann die Beschwerden und Schmerzen des Patienten dauerhaft lindern. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn die Einschränkungen zu groß sind und das Leben in vielen Bereichen eingeschränkt ist. Obwohl die OP mit Risiken verbunden ist und lediglich ein ausgezeichneter Arzt mit OP Erfahrungen die Spinalkanalstenose behandeln sollte, bietet diese Vorgehensweise gute Heilungschancen. Der Eingriff selbst ist recht kompliziert, ganz gleich, ob LWS (Lendenwirbelsäule), HWS (Halswirbelsäule) oder BWS (Brustwirbelsäule) betroffen ist. Dabei wird eine offene OP vollzogen, die je nach Indikation auch minimalinvasiv erfolgen kann. Die Laminektomie, bei welcher der ganze Wirbelkörper entnommen wird, um dem Spinalkanal mehr Spielraum zu ermöglich, wird hingegen schon seit geraumer Zeit nicht mehr angewandt. Mittlerweile ist auch die Versteigung der Wirbel möglich, um Schmerzen zu minimieren.

Wie der Ablauf der Operation aussieht und wie die Dauer der OP anzusetzen ist, erfahren Sie im Vorgespräch mit dem Chirurgen. Hier können Sie auch weitere Fragen zur Arbeitsunfähigkeit, Erfolgschancen und Kosten nebst Komplikationen stellen. Ganz gleich, ob eine absolute Spinalkanalstenose oder eine lumbale Spinalkanalstenose vorliegt – Sie erhalten in jedem Fall vor der Operation unterschiedliche Informationen und Hinweise.

Was erwartet mich nach der Spinalkanalstenose Operation?

Keine Operation gleicht der anderen. Hier wird stark zwischen den Wirbelkanalverengungen sowie den individuellen Gegebenheiten wie Alter und Körperbau unterschieden. Der Eingriff selbst ist nicht weniger gefährlich als andere Operationen. Fakt ist, dass eine Linderung der Beschwerden durchaus möglich ist – bereits einen Tag nach der Operation können Sie die Klinik bereits verlassen, nach einigen Wochen sind auch Sport und Freizeitaktivitäten wieder möglich.

Kommen Komplikationen im Bereich Halswirbel, Lendenwirbel oder Brustwirbel auf, so sollten Sie auf jeden Fall nochmals Ihren Arzt konsultieren. Nehmen Sie auch die Reha und weitere Empfehlungen ernst. Erst durch die getreue Nachbehandlung und Einhaltung Therapie nach der Operation sind Erfolgschancen gegeben. Schmerzen nach der Operation sind in gewissem Maß normal, schließlich wurde ein chirurgischer Eingriff vorgenommen. Bei Bedenken sollten Sie jedoch nicht zögern und alle Eventualitäten abklären.

Weitere Informationen:

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Spinalkanalstenose Übungen

Spinalkanalstenose Übungen

Spinalkanalstenose ÜbungenDer in der Wirbelsäule befindliche Spinalkanal beherbergt das wichtige, aber auch empfindliche Rückenmark. Entsteht hier eine Stenose (Verengung) klagen Patienten oft über Schmerzen im Gehen, Stehen oder Liegen. Kommt es im Laufe der Jahre zu einer Verengung des Wirbelkanals, so reden Experten von einer Spinalkanalstenose. Schmerzen gehören oftmals zum Alltag, die jedoch nicht hingenommen werden müssen. Dank verschiedener Therapien und Übungen kann das Leben wieder lebenswert erscheinen.

Welche Übungen sind bei der Spinalkanalstenose hilfreich?

Zunächst ist es überaus maßgeblich, dass Sie Ihre Wirbelsäule entlasten. Dazu werden Ihnen während der Krankengymnastik Übungen, Wärmebehandlungen sowie Massagen ans Herz gelegt. Diese sollen die Beschwerden lindern. Zusätzlich werden Sie schmerz- sowie entzündungshemmende Medikamente erhalten. Durch diese Kombination lässt sich die Spinalkanalstenose optimal behandeln.

Tipp: Vor allem die korrekte Haltung ist maßgeblich. Versuchen Sie daher ein Hohlkreuz zu vermeiden. Die Übungen der Krankengymnastik sollten Sie Zuhause weiterführen, um einen Erfolg zu gewährleisten.

Wie läuft die Physiotherapie ab?

Um die Lendenwirbelsäule (LWS) oder die Halswirbelsäule (HWS) zu entlasten sowie zu stabilisieren, werden beispielsweise Entlastungslagerungen vollzogen. Dies kann bei leichten Beschwerden für eine Linderung sorgen. Auch eine einfache Rücklage wirkt oftmals Wunder. Gleichzeitig ist das Tragen einer Orthese (gesondertes Korsett) hilfreich, welches unter der Kleidung die Haltung der Wirbelsäule korrigieren soll. Diese Maßnahmen gehören zur passiven Behandlungsweise.

Aktives Training ist ebenso wichtig. Sie erlernen in diesem Rahmen Mobilisationsübungen und Kräftigungsübungen mit denen Sie Ihre Wirbelsäule entlasten und schmerzfreier leben können. Es ist wichtig, diese Übungen, die in verschiedenen Stufen unterteilt sind, regelmäßig und gewissenhaft zu vollziehen. Nur durch den Besuch bei der Physiotherapie werden Sie keine Linderung auf Dauer erhalten. Das, was Sie in den Trainingsstunden erlernen, sollten Sie in jedem Fall auch für Zuhause mitnehmen, um LWS und HWS ideal zu entlasten. Ganz gleich, ob Sie nach der OP mit den Übungen anfangen oder lediglich nach der Diagnose beginnen – Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Was kann ich noch für meinen Rücken tun?

Die HWS Therapie Übungen sind die eine Seite der Medaille. Sie können die HWS Physiotherapie Übungen auch mit schonenden Sportarten kombinieren. Besonders Rückenschwimmen, Walken oder Fahrradfahren eignen sich, um sanft in den Sport einzusteigen und den Rücken zu schonen. In Kombination mit den Therapie Übungen und den Sporteinsätzen sind

  • Massagen
  • Wärmeanwendungen
  • Elektrotherapien
  • Moor- oder Schlammanwendungen

ideal. Wenn Sie also an einer Spinalkanalstenose leiden, sollten Sie versuchen durch Krankengymnastik, Physiotherapien und viel Bewegung die vorliegenden Symptome zu verringern. Durch Übungen und Kräftigung der Muskulatur lässt sich eine Schmerzlinderung erzielen, die Ihr Leben bereichern wird.

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