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Knacken im Knie - Ursache, Diagnose, Therapie

Knacken im Knie – Ursache, Diagnose & Therapie

Knacken im Knie - Ursache, Diagnose, TherapieKennen Sie auch das Phänomen, dass Ihr Knie beim Hinhocken, beim Gehen oder Radfahren knackt? Nicht nur bei älteren Leuten macht das Kniegelenk Probleme. Bereits die jüngere Generation und sogar Kinder sind immer öfters betroffen. Das Knacken im Knie muss nicht einmal mit Schmerzen einhergehen. Oft knackt es einfach, ohne dass anderweitige Beeinträchtigungen zu spüren sind. Das Knacken des Kniegelenks kann verschiedene Ursachen haben. Macht Ihr Knie Probleme, so suchen Sie einen Arzt auf, der eine entsprechende Diagnose stellt und eine Therapie vorschlägt.

Ursachen für das Knacken im Knie

Vielmals ist es so, dass das Knie knackt, aber keine Schmerzen auftauchen. In dem Fall gehen die wenigsten Leute zum Arzt, da sie es als harmlos abtun. Allerdings können sich auch im Laufe der Zeit Schmerzen auftun. Wenn Sie nicht nur das Knacken bei der Bewegung spüren, sondern auch Schmerzen auftreten, ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Es kann sich möglicherweise eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Knieknacken verbergen. Aber welcher Arzt ist der Richtige für Sie? Sinnvoll ist es, zu einem Orthopäden zu gehen. Ein solcher Arzt ist darauf spezialisiert. Ziehen Sie es in Erwägung zum Spezialisten zu gehen, wenn Knacken und Schmerzen in folgenden Situationen auftreten:

  • Beim Beugen
  • Beim Gehen
  • Beim Aufstehen
  • Nach dem Sport
  • Bei einer Bewegung des Knies
  • Beim Anwinkeln
  • Beim Strecken
  • Bei Belastung
  • Bei jedem Schritt
  • Bei Drehbewegungen
  • Beim Fußball
  • Wenn das Knie geschwollen ist

Das Knacken und die Schmerzen des Knies können durch verschiedene Situationen entstehen. Möglicherweise entstehen die Schmerzen und das Knacken durch einen Knorpelschaden, was enorm gefährlich werden kann. Schmerzen können auch nach einer Arthroskopie oder nach dem Einsatz einer Knieprothese innen und außen entstehen. Es ist sehr wichtig, die Ursache abklären zu lassen, um schlimmere Beschwerden zu vermeiden. Außerdem ist es auch schön, wenn die Ärzte das Leiden heilen mit entsprechenden Therapien heilen können. Weitere mögliche Ursachen können sein:

  • Arthrose
  • Bänderschäden
  • Überlastungserscheinungen

Es ist sogar möglich, dass es sich um Lufteinschlüsse im Kniegelenk handelt, welche das Knacken verursachen. Allerdings sind die Lufteinschlüsse, die sich in der Knorpelmasse befinden, meistens unbedenklich und ohne Schmerzen.

Diagnose stellen – Orthopäden konsultieren

Für Sie als Laie ist es nicht ersichtlich, warum das Knie knackt und möglicherweise Schmerzen verursacht. Deshalb ist der Orthopäde eine wichtige Anlaufstelle. Er wird sich mit Ihnen über das Problem unterhalten und diverse Fragen stellen. Der Arzt wird das Knie durch verschiedene Untersuchungen kontrollieren. Oft geschieht das durch:

  • Abdrücken
  • Verschieben
  • Bewegen

Tastet der Arzt das Knie ab oder verschiebt und bewegt er das Bein, so wird er auch auf Ihre Reaktion achten. Falls so keine Diagnose gestellt werden kann, wird das Knie geröntgt oder mittels Ultraschall untersucht. Möglich ist auch eine Arthroskopie, die jedoch nur dann angewandt werden soll, wenn alles nichts hilft. Eine solche Methode ist mit Risiken behaftet und sollte nicht ohne Gründe zum Einsatz kommen. Bei der Arthroskopie können während der eigentlichen Untersuchung direkt kleinere Eingriffe erfolgen.

Möglicherweise kam es auch zu der Verletzung des Knies durch einen Sturz. In dem Fall wird oft auch ein Knacken der Kniescheibe vernommen. Ebenso sieht es bei einem Meniskusschaden aus. Der Meniskusschaden kann übrigens urplötzlich auftauchen. Es ist aber auch möglich, dass sich der Schaden erst im Laufe der Jahre einschleicht und Probleme verursacht.

Therapie für knackende Knie

Nachdem der Arzt Ihr Knie untersucht hat, wird er eine Diagnose stellen und eine Therapie vorschlagen. Handelt es sich beispielsweise nur um eine Überlastung, so sollte das Knie geschont, gekühlt und ruhiggestellt werden. Handelt es sich um Arthrose oder einen Knorpelschaden, so ist es möglich, die störenden Knorpel bei einem kleinen Eingriff zu glätten. Bei einer Bandverletzung muss ebenfalls eine entsprechende Behandlung erfolgen. Welche Therapie im Endeffekt sinnvoll ist, hängt von der Ursache ab. So vielfältig, wie die Ursachen sind, so vielseitig sind auch die Therapieansätze. Je nach Schwere der Verletzung ist ein operativer Eingriff teilweise unumgänglich. Wenn das Knacken des Knies mit Schmerzen einhergeht, sollte aber alles Mögliche versucht werden, um das Knie zu heilen.

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Reizerguss im Knie - Symptome, Therapie, Behandlung

Reizerguss im Knie – Ursachen, Symptome, Therapie und Folgen

Reizerguss im Knie - Symptome, Therapie, BehandlungUnter Reizerguss ist per Definition eine Ansammlung von Flüssigkeiten in Hohlräumen zwischen einzelnen Körperpartien oder auch in den Geweben selber zu verstehen. Im Kniegelenk wird eine derartige Flüssigkeitsansammlung durch eine Reizung im Knie verursacht – etwa wenn der Meniskus beschädigt oder der Knorpel im Gelenk degeneriert ist. De facto sind Abnutzungserscheinungen und bestehende Verletzungen die häufigsten Ursachen für einen Reizerguss im Knie.

Anzeichen und Symptome

Bei den Flüssigkeiten, welche sich in der Gelenkkapsel sammeln können, kommen Blut, Eiter und die Gelenkflüssigkeit, welche auch als Synovialflüssigkeit bezeichnet wird, in Frage. Letzeren Fall nennen Ärzte einen synovialen Reizerguss im Knie – er tritt am häufigsten auf. Seltener tritt ein fibrinöser Erguss im Knie auf, welcher auf eine Blutgerinnung hinausläuft.

Streng genommen ist ein Reizerguss gar keine Verletzung oder Krankheit, sondern viel mehr ein Symptom – etwa einer Arthrose oder einer Gonarthrose.

Neben dumpfen Schmerzen tritt häufig eine Rötung und Schwellung des Knies ein. Verstärkt sich die Schwellung, ist die Beweglichkeit des betroffenen Knies stark eingeschränkt.

Therapie und Behandlung beim Reizerguss im Knie

Während ein leichter Reizerguss im Knie als solcher von Patienten als solcher oft gar nicht wahrgenommen wird, so sollte man insbesondere beim chronischen Reizerguss einen Arzt konsultieren um eine Behandlung einzuläuten und den Ursachen auf den Grund zu gehen. Nichtsdestotrotz sollte auch bei einem leichten Reizerguss im Knie sofort ein Arzt aufgesucht werden, da sich die Symptome unbehandelt meist recht schnell verschlimmern und sogar zu einer Kniegelenksentzündung – Arthritis – führen. Auch können bei schwerwiegendem Verlauf Bewegungseinschränkung in Folge von Sehnen- und Bändervernarbungen auftreten.

Ein diskreter, synovialer Reizerguss im Knie lässt sich zunächst über das Punktieren des Knies sowie mittels Homöopathie therapieren. Auch entzündungshemmende Medikamente spielen in der Erstversorgung eine wichtige Rolle, sofern es sich bei der Flüssigkeit um Eiter (Pyarthros) handelt.



Wie lange ein Reizerguss im Knie dauert, ist nur schwer zu pauschalisieren. Sofern die Flüssigkeit sauber abpunktiert werden konnte und kein chronischer Verlauf gegeben ist, sollten Schwellung und Schmerzen binnen kürzester Zeit zurück gehen.

Folgen und Ausblick

Bedeutender als die Therapie des Reizerguss an sich, ist die Diagnose der eigentlichen Ursache. In Frage kommen rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Gicht, eine Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialis) sowie in selteneren Fällen Schäden am Meniskus und Sehnen- sowie Bänderverletzungen.

Auch wenn der Reizerguss selbst erfolgreich konservativ behandelt werden konnte, so droht, etwa bei einer Arthrose, eine Knie-Operation zur Eliminierung der eigentlichen Ursache.

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Bluterguss im Knie

Bluterguss im Knie – Kniegelenkerguss – Symptome, Therapie, Folgen

Bluterguss im KnieNatürlich wird auch das Knie sowie das gesamte Kniegelenk über Blutgefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Reißen oder Platzen diese Blutgefäße, so schwillt das umliegende Gewebe leicht an und verfärbt sich rot bis dunkelblau. Es entstehen die berühmten ‚blauen Flecken‘. Ein Knie-Bluterguss wird von Medizinern auch ‚Hämarthros‘ genannt – ein Bluterguss im allgemeinen bezeichnen Fachleute als ‚Hämatom‘.

Anzeichen und Symptome beim Kniegelenkerguss

Es ist letztlich ganz egal, wo genau der Bluterguss liegt. Ob an der Kniekehle, oberhalb der Kniescheibe oder an der Innenseite des Knies: Stets liegen verletzte Adern vor, und das austretende Blut lagern sich am umliegenden Gewebe an und füllt innere Hohlräume. Da die Venen das ausgetretene Blut nicht mehr aufnehmen können, staut es sich im Gewebe an und verdickt.

Häufig sind die Areale um den blauen Fleck herum berührungsempfindlich und schmerzen ein wenig. Ansonsten sollten keine weiteren Komplikationen und Nebenerscheinungen auftreten. Häufig platzen kleine Äderchen im Knie nach einem Sturz oder beim Laufen bzw. generell während körperlicher Bewegung.

Häufig sind jedoch schwerwiegendere Verletzungen an Bändern oder Sehnen sowie Muskelfasern ursächlich oder begleitend zum Hämarthros. Im Knie Bereich sind das etwas Kreuzbandrisse, Knochenbrüche oder Verletzungen am Meniskus. Sind die Schmerzen also besonders intensiv und verklingen nach wenigen Minuten nicht, so sollte eine ärztliche Diagnose angestrebt werden.

Behandlung und Therapie

Im ersten Schritt gilt es, das Knie zu Kühlen um die Schwellung am Bluterguss zu reduzieren. Auch können sogenannte Hämatom-Tapes auf die betroffene Haut aufgeklebt werden. Lassen die Schmerzen rasch nach und lässt sich das Knie ohne Probleme bewegen, so gilt es, das Kniegelenk in den kommenden Stunden zu beobachten. Andernfall gilt es, möglichst zügig einen Arzt zu konsultieren. Je nachdem, welche Verletzung dann diagnostiziert wird, können die Therapien ganz unterschiedlich aussehen.



Übrigens: Auch medizinische Eingriffe wie etwa die Arthroskopie können einen Bluterguss nach sich ziehen. Solange sich die Wunden nicht infizieren, sind diese Hämatome kein Grund zur Beunruhigung.

Wenn der Bluterguss am Knie nicht weg geht

In der Regel beginnt schon wenige Stunden nach der Bildung des Blutergusses bereits wieder dessen sukzessiver Abbau. Bereits wenige Tage später verfärbt sich der Bluterguss über grün hin zu gelb, um nach fünf bis zehn Tagen komplett zu verschwinden. Verschindet der Bluterguss auch nach einigen Tagen nicht, sollte ein Arzt konsultiert werden. Ebenso, wenn die Schwellung zunimmt oder Schmerzen dazukommen.

Ein dauerhafter Bluterguss im Knie erschwert die Nährstoffversorgung des umliegenden Gewebes und kann zu irreparablen Schäden am Kniegelenk führen. Auch kann sich eine dauerhafte Durchblutungsstörung manifestieren, die ebenfalls zu Knorpelschäden im Gelenk führen kann.

Bluterguss im Knie ohne Grund

Nicht immer liegt ein Sturz oder Schlag auf das Kniegelenk vor. Auch müssen keine inneren Verletzungen wie ein Bänderriss oder Muskelverletzungen als Ursache für den Bluterguss vorliegen. Wenn ein Bluterguss am Knie scheinbar ohne Grund auftritt, dann geschieht das häufig bei einer Überbelastung des Gelenks. Auch können die Blutergüsse beim Dehnen oder in der Bewegung spontan passieren. Sollten Sie gehäuft Blutergüsse an den Beinen oder über den gesamten Körper verteilt entdecken, sollten Sie diesen Umstand von ärztlicher Seite abklären lassen.

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Meniskus eingeklemmt - Therapie bei Meniskus Einklemmung

Meniskus eingeklemmt – Symptome und Therapie

Meniskus eingeklemmt - Therapie bei Meniskus EinklemmungDer Meniskus im Knie ist eine echte Allzweckwaffe: Stoßdämpfer, Stabilisator des Kniegelenks und Lastenüberträger in einem. Selbstverständlich sind die Menisken nicht vor Verletzungen gefeit – sei es durch Sport, durch eine situative Überbelastung oder durch die regelmäßige Abnutzung beim täglichen Gehen und Laufen. So kann es im Alltag vorkommen, dass der Meniskus gerissen und eingeklemmt im Kniegelenk vorliegt. Neben akuten Schmerzen ist häufig auch eine Bewegungseinschränkung bei Übungen typische Symptome für eine Einklemmung des Meniskus. MRT Bilder führen dann häufig zur eindeutigen Diagnose, an die sich unterschiedlichste Therapie-Formen, u.a. auch Operationen, anschließen. Die Dauer, wie lange man mit einem eingeklemmten Meniskus krank geschrieben wird, hängt ganz davon ab, wo genau sich Teile des Meniskus eingeklemmt haben und welche Form der Therapie gewählt wurde.

Symptome und Anzeichen für einen eingeklemmten Meniskus

Prinzipiell hängen die Symptome stark von den eigentlichen Ursachen ab. Wobei zwei Szenarien besonders häufig auftreten: Zum einen wird der Meniskus aufgrund von degenerativen Veränderungen (Abnutzung des Gewebes im Laufe des Alters) eingeklemmt, was mit Bezug auf die Symptomatik ein diffuses Bild abgeben kann. Häufig treten hierbei nur leichte Schmerzen auf, die wiederum vom Beugungsgrad des Kniegelenks abhängen.

Dann gibt es natürlich noch Unfälle und Sportverletzungen, die zur Meniskus-Einklemmung führen können. Hierbei durchzieht das Knie meist ein starker Schmerz, eine Bewegung des Kniegelenks ist nicht möglich.

Generell verfügt das Knie über zwei Menisken: Einen Innenmeniskus, und einen Außenmeniskus. Das Einklemmen des Innenmeniskus an der Knie-Innenseite kommt deutlich häufiger vor. Nur in seltenen Fällen geht ein eingeklemmter Meniskus mit einer Ergussbildung einher. Aufgrund der geringen Durchblutung der Menisken wäre ein Erguss auch nur schwer zu erkennen und kaum ausgebildet.

Therapie bei Meniskus Einklemmung

Entweder wird das eingeklemmte Stück des Meniskus wieder an seiner ursprünglichen Position fixiert, oder aber herausgeschnitten. In beiden Fällen ist eine Operation in Form einer Gelenkspiegelung, also einer Arthroskopie, notwendig. Verläuft die Operation erfolgreich können die meisten Patienten bereits nach zwei bis vier Wochen wieder gehen. Wann und ob eine Belastung im Sport möglich ist, hängt stark vom Einzelfall ab.



In wenigen Fällen ist auch eine konservative Therapie angezeigt. Hierbei wird über gezielte Mobilisation und eine translatorische Verlagerung von Unter- und Oberschenkel eine Entklemmung des Meniskus erwirkt. Vorbereitet wird solch ein Vorgehen mit einer gezielten Kältetherapie, unmittelbar nach der Entklemmung folgen Lockerungsübungen sowie gegebenenfalls eine Akupunktur. Ob eine konservative Therapie einen eingeklemmten Meniskus lösen kann, hängt stark vom Einzelfall ab. Häufige bedarf es gezielter Übungen nach der Therapie, um eine Grundstabilität im Kniegelenk zurück zu erlangen.

Unser Rat

Gehen Sie bei Verdacht auf einen Meniskusschaden immer sofort zum Arzt. Denn je länger sie ihr Knie bei eingeklemmten Meniskus belasten, desto größer ist die Gefahr, dass Sie ihr Kniegelenk irreversibel weiter schädigen. Denn ohne den Meniskus reiben die Knochen von Ober- und Unterschenkel möglicherweise aneinander.

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Schmerzen unterm Knie

Schmerzen unterm Knie – Ursachen, Diagnose, Therapie

Schmerzen unterhalb des KniesWer sich sehr viel bewegt oder sportlich aktiv ist, kennt Schmerzen unterm Knie. Vor allem Wandern, Joggen, Treppensteigen oder sogar beim Hinknien können Beschwerden in Form von Schmerzen auftreten. Jede Bewegung kann zur Qual werden, welche sich durch Druck oder Zug im Bereich der Kniescheibe, am Knochen sowie der Kniescheibensehne auswirkt. Oft sind diese Symptome die Folge einer Überbelastung, sodass bei Schmerzen eine Schonungsphase eingehalten werden sollte. Welche Maßnahmen für Sie noch interessant sein könnten, erfahren Sie im folgenden Text.

Wenn die Schmerzen unerträglich werden

Spüren Sie Schmerzen unterm Knie, so sollten Sie auf jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Schmerzen, die unterhalb der Kniescheibe auftreten, können mitunter das

  • Patellaspitzensyndrom,
  • Morbus Osgood-Schlatter-Krankheit
  • Patellofemorale Schmerzsyndrom
  • Schleimbeutelentzündungen

oder ähnliches bedeuten. Ist eine Diagnose gestellt, so können entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente, eine Therapie und Krankengymnastik hilfreich sein. Wenn all diese Maßgaben keine Besserung zeigen, ist in einigen Fällen eine Operation in Betracht zu ziehen.

Wie entstehen die Schmerzen unterm Knie?

Die Kniescheibe ist umgeben von Bändern, Sehnen und Muskeln. Sie sitzt in der Kniegelenkkapsel vor dem Kniegelenk und verrichtet hier täglich ihre Arbeit. Diese besteht hauptsächlich darin, das Kniegelenk zu schützen und Reibung mit dem Oberschenkelmuskel zu vermeiden. Entstehen Schmerzen unterhalb des Knies über dem Schienbein, so kann das Patellaspitzensyndrom vorliegen – eines der häufigsten Erkrankungen im Kniebereich. Bei diesem Syndrom lagert sich im Ansatz der Sehne Kalk ab, sodass Verhärtungen entstehen. Werden die Beschwerden übergangen, kann es sogar zu einem Sehnenabriss kommen.



Es ist daher unmaßgeblich, ob die Kniebeschwerden nach einem Sturz, nach dem Joggen, beim Aufstehen, beim Beugen oder beim Strecken auftreten – bemerken Sie einen ungewöhnlichen Schmerz, sollten Sie direkt einen Spezialisten aufsuchen.

Knieschmerzen lokalisieren und handeln

Schmerzen unterm Knie können sowohl innen als auch außen auftreten – welche Ursache dahintersteckt, kann am besten ein Arzt feststellen. Häufig ist für die Schmerzen in der Innenseite des Knies der Meniskus verantwortlich. Aber auch eine Schleimbeutelentzündung kann Sorgen bereiten. Um eine gewissenhafte Diagnose aufstellen zu können, müssen verschiedene Fragen beantwortet werden, wie z.B.

  • ob die Schmerzen in Ruhephase auftreten
  • ob die Schmerzen nur im Stehen aufkeimen
  • ob die Schmerzen beim Laufen entstehen
  • ob die Schmerzen bei Belastung aufkommen

oder ähnliches. In der Regel ist die Erkrankung zunächst akut, treten die Symptome hingegen immer wieder auf, so werden diese als chronisch eingestuft.

Wie sieht die Therapie aus?

Schmerzen aufgrund eines Unfalls lassen sich natürlich nur schwer vermeiden. Aber Beschwerden aufgrund von Fehlbelastungen oder Sport sollten in der nächsten Zeit ausgespart werden. Daher sind nachfolgende Tipps hilfreich, um Knieschmerzen in Zukunft zu umgehen:

  • Für den Sport sind ideale Laufschuhe richtig. Mittels einer Laufbandanalyse im Fachgeschäft, erhalten Sie das richtige Paar, um Füße, Beine und Knie zu schonen.
  • Liegen Beinfehlstellungen vor, sind gesonderte Einlagen für die Laufschuhe sinnreich.
  • Weicher Untergrund ist für Jogger mit Kniebeschwerden besser geeignet. Hier ist ein Feld- oder Waldweg vorzuziehen.
  • Dehnungsübungen sorgen dafür, dass Sehnen- und Bänderverkürzungen nicht entstehen. Befragen Sie Ihren Physiotherapeuten zu einzelnen Übungen.
  • Übergewicht kann den Knien schaden. Hier sollten gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Walking erwählt werden.

Mit ein wenig Vor- und Nachsicht lassen sich die Knieschmerzen korrigieren. Achten Sie auf Ihre Körpersignale und reagieren Sie daher schon bei geringen Symptomen, um die Beschwerden nicht zu verschlechtern.

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Druck im Kniegelenk - Therapie und Ursachen

Druck im Knie – Druckgefühl oder Spannungsgefühl

Druck im Kniegelenk - Therapie und UrsachenWer Druck im Knie bzw. Kniegelenk verspürt, ist in der Regel besorgt. Ein Arztbesuch kann Erkenntnis erbringen und sollte daher nicht auf die lange Bank geschoben werden. Bei der Untersuchung wird der Spezialist zunächst die Beweglichkeit Ihrer Kniescheibe in Augenschein nehmen und das Knie von außen kontrollieren. Nach der Untersuchung kann häufig auch eine Diagnose gestellt werden. Eine gewissenhafte Therapie ist anschließend unumgänglich.

Warum entsteht ein Druck im Knie bzw. Kniegelenk?

Knieschmerzen mutieren zur Volkskrankheit. Nicht nur ältere Menschen, sondern auch immer mehr jüngere und vor allem sportlich aktive Personen klagen vermehrt über Knieprobleme. Für das Druckgefühl kann Flüssigkeit im Gelenk verantwortlich sein, welche nach einem Sturz oder einer Verletzung entstehen kann. Normalerweise befindet sich in jedem Kniegelenk Flüssigkeit. Wird jedoch vermehrt Flüssigkeit erzeugt, entkeimt ein Spannungsgefühl. Aber auch eine Entzündung des Schleimbeutels (Bursitis) kann Druck erzeugen. Ursachen können

  • Fehl- sowie Überbelastung
  • Verletzungen
  • Fehlstellungen
  • Übergewicht

oder dergleichen sein. Oft ist auch Arthrose im Kniegelenk schuld an dem Druckgefühl – dies wird als Gonarthrose bezeichnet. Hierbei ist der Verschleiß des Kniegelenkes fortgeschritten, was Muskulatur, Gelenkkapsel und Knorpel miteinbezieht. Das Druckgefühl entsteht folglich aufgrund von Missverhältnissen unterschiedlicher Gelenkbelastungen im Knie.

Welche Untersuchungen sind notwendig?

Selbst wenn Sie nur einen Druck im Knie wahrnehmen, aber keine Schmerzen verspüren, sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen. Zunächst steht die Anamnese beim Arzt im Vordergrund. Hier werden die Beschwerden besprochen und mögliche Ursachen durchleuchtet. Dabei kann herausgefiltert werden, ob die Beschwerden nach dem Laufen, beim Anwinkeln der Knie, beim Stehen oder beim Gehen entstehen. Bei einigen Patienten entsteht ein Druckgefühl häufig nach der Meniskus OP; daher sollten vorangegangene Krankheiten oder OPs immer erwähnt werden.



Anschließend wird eine manuelle Untersuchung vollzogen, bei der nicht nur das Knie und die Kniescheibe, sondern auch oft die Kniekehle einbezogen werden. Eine Bandbreite von Bewegungstests ist weiterhin notwendig, um die Ursache des Druckgefühls herauszufinden. Ist diese Untersuchung nicht erfolgreich, können über

  • Sonografie (Ultraschall),
  • Röntgen
  • Computertomografie
  • Magnetresonanztomografie (MRT)

und über eine Szintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchung) bessere Ergebnisse erzielt werden.

Welche Therapien sind anschließend sinnvoll?

Zunächst ist eine Schonungsphase ideal, um dem Knie Ruhe zu gönnen. Nachgehend kann eine Physiotherapie nebst Gehstützen, Bandagen und Medikamenten hilfreich sein. Wichtig ist, die Krankengymnastik ernst zu nehmen, sodass etwaige Schwellungen, Schmerzen und Flüssigkeitsstauungen zurückgehen können. Ist das Knie trotz aller Bemühungen immer noch geschwollen und eine Besserung nicht in Sicht, sollten Sie nochmals Ihren Arzt konsultieren.

Wie kann ich Druckgefühl und Spannungsgefühl im Knie vermeiden?

Knieschmerzen und Druckgefühle entstehen sehr häufig durch Fehlbelastungen. Ebenso kann aber auch Übergewicht als Ursache genannt werden. Um die Knie zu entlasten, sollte das Körpergewicht reduziert werden. Gleichwohl ist

  • ständiges Hocken
  • Tragen von Lasten
  • Nutzen von High-Heels
  • sportliche Überbelastung

zu vermeiden. Vor allem in der ersten Phase der Genesung sollten die Knie geschont werden. Kniefreundliche Sportübungen wie Wassergymnastik, Radfahren, Nordic Walking eignen sich für einen gesunden Wiedereinstieg in die Sportwelt. Finden Sie ein gesundes Mittelmaß, hören Sie auf Ihren Körper und entlasten Sie gelegentlich Ihre Knie, um eine Wiedererkrankung zu vermeiden.

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juckendes Schienbein - Ursachen und Therapie

Juckende Schienbeine – Juckreiz am Schienbein (Paraesthesie)

juckendes Schienbein - Ursachen und TherapieOftmals sind juckende Schienbeine ein Zeichen von trockener Haut, wie sie im Winter durch trockene Heizungsluft, nach einer Rasur oder nach dem Duschen vorkommen kann – es gibt aber auch Zustände, die unangenehm sein können, wie zum Beispiel Parästhesie. Dabei handelt es sich um eine Fehlwahrnehmung des Körpers, die für Betroffene eine Zerreißprobe im Alltag darstellen kann. Was genau Parästhesie bedeutet und was Sie gegen Juckreiz am Schienbein tun können, erfahren Sie nachfolgend.

Wie entsteht eine Parästhesie?

Die Parästhesie kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Spezialisten sprechen hier von neurologischen oder psychosomatischen Störungen, bei denen keine äußeren Einwirkungen maßgeblich sind. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Empfindungsstörung. Dabei empfinden Patienten oftmals

  • ein allgemeines Unwohlsein
  • Krämpfe
  • Zittern
  • Hyperästhesie (Empfindlichkeit der Sinnesreize)
  • Juckreiz (Pruritus)

und noch viel mehr. Zumeist mündet die Parästhesie über kurz oder lang in eine ärztliche Behandlung.

Was kann noch für juckende Schienbeine verantwortlich sein?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die einen Juckreiz am Schienbein verursachen können. So können Personen, die an Diabetes erkrankt sind und unter schlechten Blutzuckerwerten leiden, Juckreiz am ganzen Körper und somit auch an den Schienbeinen erfahren. Aber auch eine Schwangerschaft, die Heiz-Saison im Winter oder nach der Rasur können maßgeblich sein. Während nach der Enthaarung manchmal ein Ausschlag erkennbar ist, zeigen sich in anderen Fällen lediglich Rötungen und trockene Hautpartien. Dieser Juckreiz kann zuweilen recht unangenehm sein, sodass Betroffene unbedingt was tun sollten, um das Jucken zu lindern.

Wie kann ich den Juckreiz stoppen?

Je nach Ursache der Reizung lassen sich unterschiedliche Therapien und Maßnahmen anwenden.

Ursache

Therapiemaßnahme

Parästhesie Medikamentöse Behandlung, Homöopathie
Schwangerschaft Ölbäder, Auftragen von Salben
Rasur Auftragen einer kühlen Creme
Diabetes Stoffwechseleinstellung verbessern
Wintersaison Auftragen von Creme, Bewegung an frischer

Luft, Luftfeuchtigkeit in der Wohnung erhöhen

Nach dem Duschen Haut durch Creme mit Feuchtigkeit versorgen

Ob Nesselsucht, Neurodermitis, Parästhesie oder Diabetes – der Juckreiz am Schienbein kann viele verschiedene Gründe haben. Wichtig ist, dass der Juckreiz im Auge behalten wird. Können Sie ihn nicht selbst stillen, sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat in Anspruch nehmen. Stecken psychische Probleme hinter dem Juckreiz, so können Spezialisten weiterhelfen.



Ist trockene Haut die Ursache allen Übels, so kann neben trockener Raumluft auch falsche Hygiene maßgeblich sein. Achten Sie beim Kauf von Pflegeprodukten auf die Inhaltsstoffe. Verzichten Sie eher auf parfümierte Cremes und verwenden Sie besser säureneutrale Produkte. Auch der Flüssigkeitshaushalt sollte stimmen – vergessen Sie daher niemals, jeden Tag ausreichend zu trinken.

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Schwellung und Knoten an Achillessehne

Achillessehne geschwollen – Schwellung, Verdickung, Therapie

Schwellung und Knoten an AchillessehneIst die Achillessehne innen geschwollen und schmerzt, steckt häufig eine Entzündung dahinter. Die Schmerzen und Schwellung befinden sich häufig ca. 2cm bis 6 cm oberhalb des Fersenbeines. Patienten klagen dann vielfach über Bewegungseinschränkungen oder Leistungsverminderung. Anders als bei der Achillodynie empfinden Betroffene zwar Schmerzen, eine Entzündung ist jedoch nicht vorhanden. Liegt eine Schwellung und Entzündung im Fersenbereich vor, so sprechen Experten von einer Tendopathie der Achillessehnen.

Warum schwillt meine Achillessehne an?

Die Achillessehne hat eine große Bedeutung – sie verbindet nämlich die Calcaneus (Ferse) mit dem Musculus Gastrocnemius sowie dem Musculus Soleus (Wadenmuskeln). Die Achillessehne selbst gilt als die stabilste Sehne des menschlichen Körpers und federt Stöße beim Laufen und Gehen ab. Daher leiden eher Personen an einer geschwollenen Achillessehne, die viel Sport treiben oder sich übermäßig viel bewegen. Dabei unterscheiden Ärzte zwischen einer

  • akuten Achillessehnenentzündung oder
  • chronischen Achillessehnenentzündung.

Ist die Achillessehne akut entzündet, verschwinden die Beschwerden meist binnen weniger Tage; bei der chronischen bleiben Schmerzen über einen längeren Zeitraum erhalten und treten abhängig von Belastungen erneut auf.

Was ist bei einer geschwollenen Achillessehne zu tun?

Je nach Schweregrad kann die Dauer der Entzündung und Schwellung unterschiedlich lang ausfallen. Ganz gleich, ob die Achillessehne punktuell geschwollen oder leicht geschwollen ist – eine Behandlung sollte auf keinen Fall ausgespart werden. Konsultieren Sie deshalb am besten einen Arzt. Dieser weiß genau, was hilft und wird Medikamente oder Homöopathie empfehlen. Auch das Tapen kann hilfreich und schmerzlindernd sein.

Wichtig ist, herauszufiltern, ob eine Therapie oder eine Operation notwendig ist. Neben Hausmitteln kann auch die Ruhigstellung des Beines zunächst nützlich sein. Die Einnahme von frei erhältlichen Schmerzmitteln sollte nur über einen gewissen Zeitraum erfolgen. Halten die Schmerzen und die Schwellung länger an, so ist eine Rücksprache mit einem Spezialisten sinnreich. Vor allem, wenn

  • der Schmerz von der Ferse aus in den Unterschenkelbereich ausstrahlt
  • die Ferse gerötet ist, sich heiß anfühlt und anschwillt

ist der Gang zum Arzt nötig. Die alleinige, laienhafte Behandlung ist nicht hilfreich und könnte zunehmenden Schaden bewirken.



Hintergrund: Infolge der Schmerzlinderung durch Medikamente, kann es weiterhin zu einer Überbeanspruchung der Achillessehne kommen. Kühlen mit Eispacks und das oberflächliche Auftragen von Salben gilt allgemeinhin als vorteilhafter.

Schwellung, Knoten, Verdickung – Wie lange dauert die Heilung?

Wird die Behandlung gewissenhaft und nach ärztlicher Anordnung vollzogen, so kann eine Linderung der Beschwerden schnell erfolgen. Die Dauer der Ausheilung ist jedoch vom Schweregrad abhängig. Wichtig ist, der Schwellung Zeit zum Abheilen zu geben. Werden die Symptome ignoriert, so kann sich aus einer akuten sehr schnell eine chronische Achillessehnenentzündung entwickeln.

Weitere Informationen

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Knie brennt wie Feuer vor Schmerzen

Brennen im Knie – Kniegelenk – Ursachen und Tipps

Knie brennt wie Feuer vor SchmerzenEs gibt etliche Gründe und Ursachen für brennende Knie. Je nachdem ob noch weitere Symptome wie Schmerzen in anderen Körperregionen vorliegen und wie intensiv das Brennen ist, muss von mehr oder weniger starken Verletzungen oder Erkrankungen ausgegangen werden. Im Folgenden versuchen wir dabei, ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen und konzentrieren uns einmal auf die häufigsten Ursachen brennender Knie.

Mögliche Ursachen für das Brennen im Knie

Arthrose und Gicht sind zwei Erkrankungen, die für ein brennendes Gefühl im Kniegelenk und hinter der Kniescheibe verantwortlich sein können. Die Arthrose ist die Folge einer übermäßigen Knorpelabnutzung im Kniegelenk. Die Folge sind massive Schmerzen beim Gehen und bei Bewegungen des Knies. Bei der Gicht treten die Schmerzen sehr plötzlich – oftmals über Nacht – auf. Hier sind Kristalle, die sich aufgrund der Stoffwechselerkrankung im Gelenk anlagern, für Schmerzen und Brennen im Knie kennzeichnend. Häufig werden diese Symptome von Fieber und Schmerzen in anderen Gelenken begleitet.

Auch eine Entzündung – verursacht durch Bakterien oder Vieren – kann für ein Brennen der Knie verantwortlich sein. Insbesondere auch dann, wenn eine offene Wunde an der Kniekehle oder oben am Knie vorliegt und diese verunreinigt wurde.

Zu guter Letzt verursachen aber auch Verletzungen der Muskeln oder Bänder am Kniegelenk häufig einen brennenden Schmerz. Sie sehen also, es ist bei weitem nicht trivial die eigentlich Ursache für ein Brennen im Knie herauszufinden. Allein schon aufgrund dieser Vielzahl an möglichen Hintergründen sollten Sie nicht auf einen Besuch beim Hausarzt verzichten!

Wann tritt das Brennen am Knie auf?

Brennen im Knie beim Beugen und Sitzen: Tritt das Brennen beim Sitzen oder Beugen der Knie auf, so ist vielleicht das Innenband verletzt. Auch Verletzungen der Beuger-Muskulatur kann für das Brennen an der Kniescheibe oder auch an der Außenseite des Knies kennzeichnend sein. Brennen die Knie hingegen beim Ausstrecken des Knies, etwa beim Aufstehen, so sind die Strecker-Muskeln womöglich gezerrt oder anderweitig verletzt. Hier brennt vermutlich vor allem die Kniekehle sowie die Innenseite des Knies.

Brennen im Knie bei Berührung: Liegt das Gefühl vor, es brennt nur die Haut aber nicht das eigentlich Kniegelenk selbst, so ist vielleicht ein Sonnenbrand oder eine Infektion der Haut auf dem Knie verantwortlich. Insbesondere dann, wenn die brennenden Schmerzen unabhängig von der Bewegung des Knies auftreten, ist eine derart gelagerte Ursache wahrscheinlich. Dies kann dann auch die Außenseite sowie die Innenseite des Knies betreffen. Häufig ist allerdings auch die Gicht für eine enorme Berührungsempfindlichkeit am jeweiligen Gelenk verantwortlich – dies gilt es abzuklären.



Brennen im Knie nach Belastung: Brennt das Knie nach einer großen Belastung, etwa nach dem Sport oder beim Heben schwerer Gegenstände, so kann es aufgrund einer Überbelastung zu einer Bänderverletzung oder einer Verletzung des Meniskus gekommen sein. Patienten sollten in diesem Fall das Knie hoch lagern, kühlen und anschließend untersuchen lassen. Prinzipiell kann es auch sein, dass sich eine Arthrose unmittelbar nach einer Belastung besonders intensiv in Form eines brennden Gefühls meldet.

Kniegelenk, Kniescheibe, Kniekehle oder brennt nur die Haut am Knie?

Sie sehen: Es kommt wirklich darauf an genau zu bestimmen, welches Areal des Knies gerade brennt – und wann! Sofern das Knie nicht brennt wie Feuer, sollten Sie immer zunächst darum bemüht sein, die Schmerzen durch Kühlung zu reduzieren und gegebenen Falls einer Schwellung durch das Hochlagern des Beins zuvor kommen. Hört das Brennen nicht auf oder gesellen sich noch weitere Symptome hinzu, gilt es unverzüglich einen Arzt zu konsultieren. Nach Möglichkeit sollten Sie es vermeiden, mit schmerzenden, brennenden Knien Auto zu fahren.

Für weitere Informationen siehe auch: Hitze im Knie (Heiße Knie)

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Hitze im Knie - Ursachen, Symptome und Therapie

Hitze im Knie – Ursachen und Tipps bei heißem Knie

Hitze im Knie - Ursachen, Symptome und TherapieHitzegefühle im Körper und in bestimmten Gelenken ist nichts ungewöhnliches. Häufige Gründe für plötzlich heiße Knie sind etwa (leichte) Verletzungen wie Zerrungen, oder aber auch Entzündungen. Doch auch umfassendere Erkrankungen wie Arthrose oder Gicht können für unangenehm heiße Knie sorgen.

Heiße Knie – mit oder ohne Schmerzen?

Zunächst einmal sollte abgeklärt werden, ob die Hitze im Knie mit anderen Symptomen einher geht. Treten etwa Schmerzen beim Dehnen, Strecken oder Stauchen des Kniegelenks auf, können Bänderverletzungen sowie eine Arthrose für die heißen Knie verantwortlich sein.

Oftmals sind allerdings, gerade bei plötzlich heißen Knien, keine Verletzungen oder Erkrankungen die Ursache, sondern vielmehr ein subjektives Wärmeempfinden. Etwa, wenn man in der Mittagshitze überhitzt. Gerade wenn die heißen Knie ohne Schmerzen einher gehen, sollte man gezielt nach anderen Begleitsymptomen forschen.

Hitze im Knie das einzige Symptom?

Wenn hingegen heiße Knie abends oder nachts vermehrt auftreten, sind Gicht, Rheuma oder Arthrose oftmals verantwortlich. Häufig sind die Knie tagsüber ebenso erhitzt, das subjektive Empfinden ist aber in den kühleren Abendstunde verstärkt.

Ist das Knie nicht nur heiß, sondern zudem angeschwollen, schmerzt bei Bewegung und knirscht ab und an, so ist die Wahrscheinlichkeit einer Arthrose besonders hoch. Diese wird durch eine chronische Fehlstehlung des Kniegelenks über die Jahre hinweg erzeugt, wodurch sich der Knorpel im Gelenk schneller abnutzt. Viele Patienten klagen besonders über heiße Kniescheiben oder eine heiße Kniekehle.

Sind die Knie hingegen besonders berührungsempfindlich und gerötet, so kann von einer Gicht ausgegangen werden. Diese Stoffwechselerkrankung setzen ebenso dem Knorpelgewebe zu und erhöhen den Druck auf bestimmte Areale des Kniegelenks.

Gesellen sich zur Hitze im Knie akute, starke Schmerzen sowie eine eindeutige Einschränkung der Bewegungsfreiheit, so kann auch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ursächlich für die gesteigerte Wärme im Knie sein.



Zu guter Letzt können aber auch Viren, Bakterien oder Pilze im Knie für Hitze sorgen. Dies ist besonders dann wahrscheinlich, wenn es eine akute, offene Wunde an den Beinen gibt, über die derartige Erreger in das Gewebe eindringen konnten. Nicht selten treten hierbei auch Fieber, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit auf. Diese Anzeichen gilt es ernst zu nehmen – konsultieren Sie unbedingt Ihren Hausarzt.

Treten hingegen heiße Knie nach dem Sport, also etwa nach dem Joggen oder dem Fußball spielen auf, so sind häufig Stauchungen oder leichte Zerrungen in Kombination mit geringen Schmerzen die Ursache.

Therapie bei heißem Knie

Die Behandlung von heißen Knien richtet sich ganz nach den Ursachen. Während bei bakteriellen Entzündungen eine gezielte Antibiotika-Gabe für ein Absterben des Bakterienherdes sorgt, so kann bei eine Bänderverletzung Schonung und Ruhe angebracht sein. In jedem Fall ist bei häufigen, heißen Knien ein Arzt zur Abklärung der genauen Ursachen aufzusuchen.

Wenn es Ihnen gut tut, so ist eine leichte Kühlung der heißen Knie sowie eine ruhige Position im Liegen als unmittelbare Erstversorgung meist hilfreich.

Für weitere Informationen siehe: Brennen im Knie (Kniegelenk)

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