Archiv der Kategorie: Symptome Knie

Kniescheibe springt raus - Patella Luxation

Kniescheibe springt raus – Folgen und Therapie (Patella Luxation)

Kniescheibe springt raus - Patella LuxationLiegt eine Patella Luxation vor, heißt das, die Kniescheibe ist rausgesprungen. Es kann leicht vorkommen, dass sich die Kniescheibe wieder von allein in die Ausgangsposition bewegt, allerdings sollte, wenn Kniescheibe springt raus Symptome vorliegen, immer ein Arzt aufgesucht werden.

Die Kniescheibe hat die Funktion, die Kraftwirkung des Oberschenkelmuskels zu verstärken. Würde sie im menschlichen Körper fehlen, müsste zum Strecken des Unterschenkels ein höherer Kraftaufwand genutzt werden. Die Patella selber, wird vom Retinaculum (Faserring) und der Patella Sehne gehalten. Entsteht nun ein Ungleichgewicht, kann die Kniescheibe seitlich herausspringen.

Unterschiedliche Formen

Zu einer Kniescheibe springt raus Behandlung kann es kommen, wenn die Kniescheibe eine Gewalteinwirkung erfährt. Die Kniescheibe springt raus Folgen, können von einem Fußballspiel herrühren. Hier ist eine Kniescheibe springt raus Behandlung nötig.

Eine Patella Luxation kann Personen treffen, die ohnehin eine ungünstige anatomische Veranlagung aufweisen. Dieses Kniescheiben springt raus Symptom kann schon durch eine Bagatelle ausgelöst werden. Die Patienten sind in der Regel junge Menschen, wobei mehr Frauen betroffen sind, als Männer.

Knieschiebe springt raus Folgen können durchaus ernsthafter Natur sein. Sie kann zu Schädigungen am Knorpel führen. Somit ist eine Kniescheibe springt raus Behandlung unbedingt nötig. Diese kann sowohl konservativ, als auch operativ behandelt werden. Sollte eine Patella Luxation vorliegen, ist die Erstmaßnahme eine sofortige Ruhigstellung des Kniegelenks. Zu den Behandlungsmethoden gehört ebenfalls, das Tragen einer Orthese, welche für circa 4 bis 6 Wochen angelegt werden sollte.

Die Verschiebung der Patella ist eine häufige Verletzung, die im Sport auftritt. Die Kniescheibe springt raus verursacht Schmerzen, die mit einer Kniescheibe springt raus Behandlung enden sollte. Die Kniescheibe muss in ihre ursprüngliche Position zurückgesetzt werden.

Operation

Damit es nicht zu längerfristigen Problemen kommt, ist in vielen Fällen eine Kniescheibe springt raus OP nötig. Ziel hierbei ist, die Kniescheibe zu stabilisieren und zu fixieren. So können zukünftige Kniescheibe springt raus Verletzungen auf ein Minimum reduziert werden.
Bei einem Kniescheibe springt raus Symptom, welches mit konservativer Medizin wieder in den Ursprung zurückgesetzt werden kann, reicht in der Regel eine Kniescheibe springt raus Bandage.

Zu häufigen Erkrankungen der Kniescheibe kommt es vor allen Dingen bei jungen Personen, insbesondere bei Kindern. Bei Kniescheibe springt raus bei einem Kind kommt es zu wiederholten Verrenkung oder es handelt sich um eine Störung der weichteiligen oder knöchernen Führung der Beinachsenform. Hierzu zählen vor allem eine X – Bein Stellung, ein Kniescheibenhochstand oder ein Drehfehler der Beinachse.
Weitere Ursachen für instabile Kniescheiben bei Kindern sind unter anderem eine Bindegewebsschwäche, eine Entzündung oder eine Muskellähmung. Der Arzt wird hierbei von einem Wackelknie oder einem Knie – Schlottergelenk sprechen.

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Ursachen für das Kribbeln im Knie

Kribbeln im Knie – Mögliche Ursachen und Therapieansätze

Ursachen für das Kribbeln im KnieDas Kribbeln im Knie oder auch Parästhesie genannt, kann vielfältige Ursachen haben. Zeitweise kann es sogar Schmerzen bereiten, was bis zur Taubheit oder ein Einschlafen der Glieder gehen kann. Charakteristisch sind Wärme – oder Kälteempfindungen für diese Gefühlsstörungen.

Die Ursache für das kribbelnde Knie kann eine Schädigung des peripheren Nervensystems sein oder das Zentralnervensystem wird beeinträchtigt. Ist die Beeinträchtigung nur vorübergehend, wird von einer transienten Parästhesie gesprochen, hierzu kann es kommen, wenn der Blutfluss kurzzeitig unterbrochen wird. Die Nerven werden nicht genügend mit Glukose und Sauerstoff versorgt, was wiederum zu einem Kribbeln im Knie führt.
Die Ursache von einem Kribbeln im Knie kann ebenso von Diabetes oder beginnender Multipler Sklerose herrühren.

Diagnose

Da das Kribbeln im Knie ein Taubheitsgefühl auslösen kann, ist der Gang zu einem Arzt anzuraten. Dieser sucht nach möglichen Ursachen und stellt zuerst einmal eine Anamnese. Zum Beispiel muss eine Vergiftung ausgeschlossen werden, die ebenso eine Missempfindung sein kann.
In Einzelfällen verursachen Medikamente eine Parästhesie, hierunter fallen:

  • Antiepileptika
  • Paroxetin
  • Oxaliplatin
  • Mirtazapin
  • Buspiron
  • Acetazolamid

Das Kribbeln im Knie kann ebenso von einem Sturz auf das Kniegelenk herrühren, was sich zeitweise mit einem Kribbeln im Knie an der Außenseite bemerkbar macht. Kribbeln im Knie kann auch bei einer bestehenden Schwangerschaft auftreten, was dann nur auf eine kurze Zeit begrenzt ist.
Eine Parästhesie wird oft einer Nervenverletzung zugeschrieben, dass kann ein eingeklemmter Nerv sein oder eine Nervenerkrankung. Hier kommen eine Neuropathie oder eine diabetische Neuropathie in Frage. Zu den gefährlichsten Kribbeln im Knie Ursachen gehören unter anderem auch, Alkoholismus und Hypokalzämie (zu niedriger Kalziumspiegel im Blut)

Kribbeln im Knie kann nach einer OP auftreten, wobei es sich um eine Operation an der Kniescheibe oder dem Meniskus handeln kann. Zudem sollte ein Kribbeln im Knie nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es kann durchaus eine ernste Ursache dahinterstecken. Sogar ein Raucherbein oder ein Schlaganfall können nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Ursachen

Neben der Kompression der Nerven kann auch eine andere neuralgische Beeinträchtigung schuld sein, wenn Kribbeln im Knie entsteht. Dieses kann sich um eine akute oder chronische Erkrankung handeln. Gerade bei einem Kribbeln im Knie an der Außenseite, kann es sich um eine akute Vergiftung drehen.
Des Weiteren kommt eine Stoffwechselerkrankung hinzu. Das Nervensystem ist in der Regel involviert, womit auch ein zu hoher Blutzuckerspiegel Ursache für ein Kribbeln im Knie nicht auszuschließen ist.

Ärztlichen Rat einholen!

Diejenigen, die ein Kribbeln im Knie beim Sitzen verspüren, sollten diese unbedingt mit ihrem Arzt abklären. Multiple Sklerose ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die je früher erkannt, gute Chancen auf ein normales Leben bietet. In vielen Fällen hängt diese Krankheit mit einem Kribbeln im Kniegelenk zusammen.

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Achillessehne Knoten - Therapie und Behandlung

Achillessehne Knoten – Ursachen und Therapie

Achillessehne Knoten - Therapie und BehandlungDie Achillessehne besteht aus drei Teilen, einem zweiköpfiger Zwillingsmuskel und einem Schollenmuskel und befindet sich am unteren Wadenmuskel. Der Sitz der Sehne ist die Region, die am meisten Belastungen aushalten muss. Das Ergebnis dieser Dauerbelastung ist, sie kann sich schnell entzünden.
Liegt eine akute Entzündung vor, kann daraus rasch eine Chronische werden. Im Verlauf bilden sich an der Achillessehne schmerzhafte Knoten. Ein Achillessehnenentzündungsknoten kann gut mit der Hand ertastet werden. Ein Knoten in der Achillessehne äußert sich vielfach durch Schmerzen direkt nach dem Aufstehen.

Symptome

Diejenigen, die einen Knoten an der Achillessehne haben, fühlen einen dumpfen und stechenden Schmerz, im unteren Bereich ihrer Wade. Zeitweise kann es möglich sein, dass sich die Wade verhärtet oder es zu einem Druckschmerz kommt.

Wird der Knoten in der Achillessehne nicht behandelt, kann es zu einer eingeschränkten Beweglichkeit des Sprunggelenks kommen. Nur in einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass der Betroffene Rötungen oder eine Wärme in diesem Bereich sieht oder verspürt.

Im Gegensatz zu einer Schädigung der Achillessehne (Achillodynie), kann ein Knubbel gut behandelt werden. Allerdings verursacht der Knoten an der Achillessehne enorme Schmerzen. In der Regel klingen diese nach einem Tag der Schonung von allein ab, sie können jedoch jederzeit wieder auftreten. Gerade bei sportlichen Belastungen treten die Schmerzen auf, das geschieht häufig ab dem 30. Lebensjahr.

Eine entzündete Achillessehne mit Knoten ist zuerkennen an:

  • Druckschmerz bei Belastung
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Sprunggelenks
  • Morgensteifheit
  • Tastbare Knotenbildung durch vernarbtes Gewebe

Therapieformen

Der Grad der Verletzung an der Achillessehne kann unterschiedlich ausfallen, daher kommen auch mehrere Behandlungsformen in Betracht. Bei einer Reizung der Sehne reicht es völlig aus, das Sprunggelenk zu schonen. Des Weiteren wird eine Stellung empfohlen (Fußspitze nach unten, Ferse angezogen), dieses soll sie strapazierte Sehne schonen.

Sportverzicht bei Achillessehnen Knoten notwendig

Auf sportliche Aktivitäten sollte der Betroffene allerdings verzichten, bis die Schmerzen vollständig abgeklungen sind. Der behandelnde Arzt wird eventuelle eine Achillessehnen Knoten Bandage und zusätzlich eine durchblutungsfördernde Salbe verschreiben.
Um ein weiteres Abklingen der Schmerzen zu erreichen, kann eine Ultraschalltherapie eingeleitet werden, diese lockert das umliegende Gewebe und fördert so, dass Abklingen einer Achillessehnenentzündung. Die Ursachen sind mannigfaltig, denn Knoten an der Achillessehne können durch mehrere Faktoren entstehen. In der Regel ist es falsches Schuhwerk, das die Knotenbildung begünstigt. Es kann sich auch um eine muskuläre Dysbalance handeln. Dies ist eine Fuß – oder Beinfehlstellung, zum Beispiel Überpronation.

Zudem kann eine schlechte Lauftechnik die Knoten Achillessehne auslösen. Der Wadenmuskel wird übermäßig stark belastet, wenn der Betroffene zu viele Hügelläufe durchgeführt hat, sodass die Wade zu stark beansprucht wurde.

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Taubheitsgefühl am Schienbein - Therapie und Behandlung

Taubheitsgefühl Schienbein – Mögliche Ursachen, Begleitsymptome und Behandlungsmöglichkeiten

Taubheitsgefühl am Schienbein - Therapie und BehandlungViele Personen leiden unter einem Taubheitsgefühl oder einer sogenannten Parästhesie im Schienbein. Dieses kann gelegentlich oder aber dauerhaft auftreten. Es muss nicht immer eine ernste Ursache haben, es kann aber durchaus sein.

Bei einem Taubheitsgefühl kann sich die Haut des Betroffenen pelzig anfühlen. Nicht selten gehen die Beschwerden mit einem Kribbeln oder Jucken konform. Verantwortlich für ein Taubheitsgefühl kann eine Schienbeinprellung sein. Ärzte vermuten, dass sich bei einem Taubheitsgefühl Schienbein um eine Störung der myelinisierten  Nervenfaser-Endaufzweigungen handelt.

Ursache

Es kann aber genauso gut eine Schädigung der Bahnen im Zentralnervensystem sein. Risikofaktoren sind hierbei, eine Nierenfunktionsstörung, unterschiedliche Infektionskrankheiten oder eine erbliche Veranlagung.

Ein Taubheitsgefühl im Schienbein kann als Nebenwirkung von einem Medikament auftreten, hier sind es zum Beispiel Topiramat, Oxaliplatin, Buspiron oder Mirtazazin, die das Gefühl auslösen könnten. Das Taubheitsgefühl äußert sich auch, bei beginnender Multipler Sklerose.
Andere Möglichkeiten für die Ursache liegen in einem Tumor, einer Minderdurchblutung infolge einer Ischämie oder einer Nervenerkrankung. Das Taubheitsgefühl Schienbein kann eine Drucksensibilität der Haut herabsetzen. In wenigen Fällen kann es zu einer motorischen Störung kommen, wobei es auch durch eine unzureichende Durchblutung ausgelöst werden kann.

Mögliche Diagnosen

  • Der Arzt diagnostiziert eine Parästhesie (griechisch für Neben-Wahrnehmung)
  • Bei herabgesetzten Druck – und Berührungsempfinden wird von einer taktilen Hypästhesie gesprochen
  • Bei einer Thermhypästhesie sind Wärme – und Kälteempfinden gestört
  • Hypalgesie ist reduzierte Schmerzempfindlichkeit
  • Eine Anästhesie ist ein vollständiger Sensibilitätsausfall
  • Bei einem peripher gestörten Nervensystem wird von einer Polyneuropathie gesprochen
  • Bei einer Ischämie wird die Durchblutung ganz oder aber teilweise beeinträchtigt

Betroffene, die ein länger anhaltendes Taubheitsgefühl im Schienbein verspüren, sollten unbedingt einen Arzt konsultieren. Die Ursache muss abgeklärt werden, wobei dieses langwierig und komplex sein kann. Eine Therapie richtet sich auf jeden Fall nach der Ursache.

Ein Taubheitsgefühl am Schienbein kann ebenso auf einen Bandscheibenvorfall in Höhe des L5 und L4 Rückenmarkssegments sein. Allerdings tritt hierbei das Taubheitsgefühl nicht isoliert am Schienbein auf, sondern erstreckt sich in der Regel auf das gesamte Bein.

Weitere Ursachen

Entsprechende Beschwerden sind auch bei Diabetes oder Morbus Parkinson auszumachen. Ein Arzt kann relativ einfach ausmachen, um welche Ursache es sich handelt, hierzu sind die Beschreibung der Symptome, die Intensität und weitere Angaben erforderlich. Hinzu kommen ergänzende Blutuntersuchungen, die einen Hinweis auf einen entzündlichen Prozess im Körper geben können.

Oftmals tritt ein Taubheitsgefühl im Schienbein auch nach einer Kreuzband OP auf. Um eine geeignete Therapie zu finden, muss abgeklärt werden, ob es sich um ein Taubheitsgefühl Schienbein oder ein Taubheitsgefühl Schienbein Fuß handelt.

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Wadenbein Schmerzen - Therapie

Wadenbein Schmerzen – Ursachen, weitere Symptome und Therapie

Wadenbein Schmerzen - TherapieDas Wadenbein (Fibula) ist der dünnere der beiden Unterschenkelknochen. Zusammen mit der Tibia (Schienbein) stellt das Wadenbein das knöcherne Gerüst und die Verbindung von Sprunggelenk und Kniegelenk her. Unterschiedlichste Ursachen wie Frakturen durch äußere Krafteinwirkung sorgen immer mal wieder für leichte bis starke Schmerzen am Wadenbein.

Ursachen für Schmerzen im Wadenbein

Häufig sind Wadenbein Schmerzen auf körperintensive Sportarten wie Fußball oder Handball zurückzuführen. Bekommt man im Sport einen Tritt gegen das Wadenbein ab, sind Schwellungen und dumpfe Schmerzen die Folge.

Auch das Fibulaköpfchen-Syndrom kann zu akuten Schmerzen entlang des Wadenbeins führen. Dabei werden Nervenfasern (Neuronen) entlang des Wadenbeinkopfes (oben) gereizt.

Treten die Schmerzen am Wadenbein während oder nach dem Joggen bzw. Laufen auf, so stecken häufig muskuläre Probleme wie leichte Zerrungen dahinter.

Sind die Schmerzen stechend und plötzlich, so ist ein Wadenbeinbruch häufigste Ursache. Der Verdacht erhärtet sich, wenn sich eine Schwellung und ein markanter Bluterguss am Unterschenkel bilden. Auch eine Verletzung der Syndesmose (dem Band zwischen Tibia und Fibula) kann eine Ursache für Schmerzen und Schwellungen am Wadenbein sein.

Statistisch gesehen bricht neben dem Wadenbein häufig auch das Schienbein. Häufigste Ursachen sind neben Sportverletzungen auch Verkehrsunfälle und Stürze. Ein Gehen oder Stehen ist mit gebrochenen Unterschenkelknochen unmöglich.

Treten hingegen dumpfe Schmerzen am Wadenbein außen auf, so kann auch ein Ermüdungsbruch die Ursache sein.

Diagnose und Therapie

Venenduplex und Sonografie sind die gängigsten Diagnosemethoden bei akuten Schmerzen am Wadenbein. Die eigentliche Therapie hängt dann ganz von den Ergebnissen der ärztlichen Anamnese ab. Dabei sind sowohl konservative wie operative Therapien möglich.

Folgen und Ausblick

In der Regel sollten die Schmerzen mithilfe von Schmerzmitteln gestillt und das Wadenbein gekühlt werden. Das wäre eine ideale Erstversorgung. Je nach Ursache und genauer Diagnose seitens der Ärzte muss dann über eine weitere Behandlung nachgedacht werden. Beim Bruch des Wadenbeins ist einer Operation häufig notwendig. Die postoperativen Schmerzen verklingen dann binnen weniger Tage.

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Knie Außenband Schmerzen - Ursache, Diagnose, Symptome, Therapie

Knie Außenband Schmerzen – Ursachen, Symptome, Behandlung

Knie Außenband Schmerzen - Ursache, Diagnose, Symptome, TherapieTreten seitlich am Knie Schmerzen auf, so ist für gewöhnlich das Außenband betroffen. Die häufigste Ursache für Knie Schmerzen am der Außenseite ist eine Zerrung, Überdehnung oder ein (An-)Riss des Außenbandes. In selteneren Fälle liegt eine Schädigung des Meniskus oder eine Entzündung vor. Dabei können auch das Wadenbeinköpfchen sowie der Kniegelenkspalt verletzt sein.

Ursachen für Schmerzen am Außenband (Knie)

Die drei häufigsten Ursachen für starke Schmerzen am äußeren Rand des Knies sind zum einen eine sukzessive Knorpelabnutzung des äußeren Kniebereichs aufgrund einer längeren Fehlbelastung (Arthrose), ein mechanischer Stoß von außen gegen das Knie (gegebenfalls mit Bluterguss) sowie eine Verletzung des Außenbands. Besteht laut ärztlicher Diagnose ein begründeter Verdacht auf eine Schädigung des Knie Außenbands, so muss eine genauere Untersuchung erfolgen um die Diagnose zu präzisieren.

Die leichteste Form der Außenbandverletzung ist eine Überdehnung / Zerrung des Ligamentum collaterale laterale. Hier ist der Schmerz bei ruhiger Lage des Knies verschwindend gering und ein normales Gehen unter geringen Schmerzen möglich.

Ist das Außenband am Knie hingegen angerissen oder gar gänzlich gerissen, sind die Schmerzen stechend und intensiv. Auch tritt häufig eine Schwellung auf.

Treten die Schmerzen am Außenband beim Joggen beziehungsweise Laufen auf?

Eine schmerzhafte Verletzung am Außenband tritt besonder oft bei sportlich aktiven Menschen auf. Gerade beim Joggen, Laufen oder Fußball spielen sind Schmerzen am Knie Außenband kein seltenes Symptom. Liegt diesen Schmerzen eine Überdehnung zugrunde, wobei kurzzeitig das Ligamentum collaterale laterale über das normale Maß hinaus gedehnt wurde, so kann die Bewegung unter leichten Schmerzen ohne Probleme weiter fortgeführt werden. Ist die Mobilität hingegen eingeschränkt und an ein Weiterlaufen nicht zu denken, so besteht der Verdacht eines Außenbandrisses.

Behandlung und Therapie

Die Therapie des Außenbands bei einer simplem Zerrung sieht eine zwei- bis vierwöchige Ruhigstellung des Knies vor. In dieser Phase sollte auf Sport tunlichst verzichtet werden. Normales Gehen ist mit einer Stabilität verleihenden Schiene durchaus möglich. Treten die Schmerzen hingegen als Folge eines Außenbandrisses auf, so kann eine Operation angezeigt sein. Dann können Patienten erst rund sechs bis zehn Wochen nach der Behandlung wieder langsam ans Joggen herangeführt werden.

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Knirschen im Knie - Ursachen und Therapie

Knirschen im Knie – Ursache, Diagnose, Therapie

Knirschen im Knie - Ursachen und TherapieNicht nur die ältere, sondern auch schon die jüngere Generation kennt das Knirschen im Knie. Das Knirschen tritt meistens dann auf, wenn sich die Leute hinhocken. Auch beim Treppensteigen, beim Laufen, beim Gehen, beim Aufstehen und beim Beugen können die knirschenden Geräusche vernommen werden. Begleiterscheinungen zum Knirschen sind das Knacken des Knies. Möglicherweise handelt es sich lediglich um einen kleinen Lufteinschluss. Mit einer Erkrankung des Kniegelenks ist meistens in dem Fall nicht zu rechnen, sofern es ohne Schmerzen einhergeht. Falls jedoch zusätzlich zum Knirschen ein Schmerz auftritt, sollte eine Untersuchung stattfinden. Denn es könnte eine ernsthafte Knieverletzung und Erkrankung vorliegen.

Knie knirscht – Welche Ursachen gibt es?

Knirscht Ihr Knie, kann das verschiedene Ursachen haben. Ganz besonders häufig handelt es sich um eine Gonarthrose (Arthrose im Knie). In einem solchen Fall wird der Gelenkknorpel aufgrund von fehlender Gelenkschmiere abgebaut. Ist das bei Ihnen der Fall, handelt es sich um einen degenerativen Gelenkverschleiß. Im Alter kann der Verschleiß auf die generelle Abnutzung des Gelenkes zurückgeführt werden. Knorpel kann sich im Alter auch nicht mehr nachbilden, weshalb es zu einem raschen Verschleiß kommt.

Weitere Faktoren

Es gibt jedoch noch weitere Faktoren, die für das Knirschen im Knie verantwortlich sind. Denkbar sind auch:

  • Durch Überlastung
  • Nach einem Sturz
  • Nach einer Arthroskopie
  • Durch Übergewicht
  • Nach einer OP
  • Achsfehlstellung (bei x- und o-Beinen werden die Gelenkflächen unterschiedlich beansprucht)
  • Entzündung im Knie
  • Genetische Veranlagung

Es ist sinnvoll einen Arzt zu kontaktieren, wenn das Knirschen im Knie auftritt. Die Ursache sollte auf jeden Fall abgeklärt werden, um eine entsprechende Therapie zu veranlassen. Der Arzt wird das Knie genau untersuchen und gegebenenfalls eine Ultraschalluntersuchung veranlassen. Erst mit der richtigen Diagnose kann gegen das Knirschen vorgegangen werden.

Therapie – was tun bei knirschenden Knien?

Je nach Diagnose müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um das Knirschen zu verringern oder komplett zu unterbinden. Bei einer Überlastung ist es beispielsweise wichtig, das Knie zu entlasten und ruhig zustellen. Bei einer Entzündung können entzündungshemmende Medikamente und Salben bereits hilfreich sein. Viele Betroffene berichten davon, dass sich das Knie nach dem Dehnen auch wieder besser anfühlt. Welche Behandlung in Ihrem Fall in Erwägung gezogen werden sollte, wird mit Ihnen der Arzt absprechen. In einigen Fällen kann es sogar sein, dass eine OP notwendig ist. Geht das Knirschen im Knie wieder weg, werden Sie sich sicherlich fragen. Das hängt von der Schwere der Verletzung des Kniegelenkes ab. Auch die mögliche Therapie ist ausschlaggebend für den Erfolg.

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Dickes Knie - Ursachen, Therapie und Behandlung

Dickes Knie – Diagnose und Therapie bei Schwellung / Beule am Knie

Dickes Knie - Ursachen, Therapie und BehandlungSie kennen auch das Phänomen, dass ihr Knie auf einmal dick ist? Sie wissen aber nicht warum es zu der Schwellung oder Beule gekommen ist? Oft geht ein dickes Knie auch noch mit Schmerzen einher. Möglicherweise kommt es auch nur zu Bewegungseinschränkungen. Solche Anzeichen deuten auf eine Erkrankung im Kniegelenk oder allgemein den Bereich des Knies hin. Aber woher kommen diese Schmerzen nun genau? Sehr vielfältig können die Ursachen sein.

Ursachen des geschwollenen Knies

Die Ursachen eines geschwollenen Knies können sehr vielfältige Ursachen haben. Es hängt oftmals auch von dem Alter und der Vorgeschichte ab. Die häufigsten Ursachen eines dicken Knies sind:

  • bei jungen Menschen: Arthritis oder Trauma
  • bei älteren Menschen: degenerative Erkrankungen

Allgemein sollte im Vorfeld von einem Arzt abgeklärt werden, ob es sich um eine entzündliche oder nichtentzündliche Ursache handelt. Handelt es sich um eine entzündliche oder traumatische Ursache, so kann dies nach einem Sturz, nach einer OP oder durch eine Distorsion passieren. Bei einer Distorsion handelt es sich um eine Verdrehung, Verstauchung, einer Bänderverletzung oder Gelenkkapselverletzung. Entzündliche Ursachen sind beispielsweise rheumatische Arthritis, bakterielle Arthritis und akute Sarkoidose (Gelenkentzündung). Eventuell kam es zu einem äußeren Trauma im Vorfeld, woraufhin das Knie mit einer Schwellung und Beule reagiert. Äußere Traumas sind beispielsweise:

  • Sportverletzungen
  • Verletzungen durch Verkehrsunfälle
  • Stürze auf das Knie

Nichttraumatische Knieschmerzen schleichen sich über einen längeren Zeitraum ein. Ebenso ist es bei nichtentzündlichen Schmerzen im Knie. Möglicherweise handelt es sich hierbei um Arthrose, Meniskusläsion und andere degenerative Gelenkveränderungen. Neben der Arthrose und Gonarthrose gibt es auch noch weitere Ursachen wie Femoropatellarthrose (übermäßiger Verschleiß des Knorpels im Kniegelenk), Gicht und Ischialgie. Eventuell liegt sogar eine Hüfterkrankung vor, wobei die Schmerzen in das Knie ausstrahlen.

Es gibt so viele verschiedene Ursachen für eine Schwellung am Knie, sodass Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen sollten. Unter Umständen kann es sich auch einfach nur um eine Überanstrengung handeln, die sich beispielsweise mit einem dicken und schmerzenden Knie nach dem Joggen oder erst über Nacht bemerkbar macht. Es sind jedoch auch gravierende Ursachen möglich, die unbedingt behandelt werden sollten.

Diagnose stellen – Welcher Arzt ist der Richtige?

Zunächst einmal sollten Sie zum Hausarzt gehen, der sich die Schwellung begutachten kann. Meistens muss jedoch auch noch ein Orthopäde konsultiert werden. Möglicherweise kann der Orthopäde schon ohne weitere Maßnahmen feststellen, welche Ursache in Ihrem Fall vorliegt. Er wird fragen, ob die Innen- oder Außenseite schmerzt. Er schaut auch, ob möglicherweise ein Bluterguss vorhanden ist. Eventuell hat sich auch Wasser im Knie angesammelt. Wurden Sie im Vorfeld am Knie operiert, so sind Schmerzen und Schwellungen innen und außen an der Seite keine Seltenheit. Die Lymphwege sind nach einer OP meistens überlastet, sodass sich die Lymphflüssigkeit auch im Knie stauen kann. Um die Ursache komplett abzuklären, wird oft mittels Ultraschall, MRT oder Röntgen das Knie genau unter die Lupe genommen. Durch diese Verfahren kann genau abgeklärt werden, warum das Knie angeschwollen ist und schmerzt.

Therapie bei geschwollenem Knie

Eine allgemeingültige Therapie kann man gar nicht sagen, da es so viele Ursachen für ein dickes Knie gibt. Es hängt ganz stark von den Ursachen der Erkrankung und Verletzung ab. Bei entzündlichen Ursachen sind beispielsweise entzündungslindernde Medikamente sinnvoll. Manchmal wird auch Cortison gespritzt. Nach einer Cortisonspritze sollten die Schmerzen erträglicher werden. Je nach Ursache hilft auch:

  • Knie ruhigstellen
  • Knie kühlen

Bei einigen Ursachen ist jedoch auch ein operativer Eingriff notwendig, um das Kniegelenk wieder bewegungstüchtig zu machen. Welche Therapie in Ihrem Fall die wohl beste Wahl ist, wird Ihnen der Arzt mitteilen. Eventuell sind auch Akupunktur und homöopathische Mittel in Kombination mit Bewegungstherapie und weiteren Maßnahmen sehr hilfreich.

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Knieschmerzen Innenseite - Ursachen und Therapie

Knieschmerzen Innenseite – Ursachen, Diagnose, Therapie

Knieschmerzen Innenseite - Ursachen und TherapieViele Menschen klagen über Knieschmerzen an der Innenseite des Knies. Gehören Sie auch zu den Betroffenen, so kennen Sie den fürchterlichen Schmerz. Diese Knieschmerzen treten je nach Ursache nicht nur beim Laufen, Fußball, fahren mit dem Fahrrad, Autofahren, beim Auftreten und Aufstehen oder anderen sportlichen Aktivitäten auf. Manchmal entsteht auch nachts ein Druckschmerz. Woher kommen eigentlich diese Knieschmerzen und was können Sie dagegen tun?

Ursachen für die Schmerzen der Knieinnenseite

Die Ursachen für das Auftreten der Knieschmerzen können von verschiedener Natur sein. Möglicherweise liegt eine Innenmeniskusläsion (Verletzung des Innenmeniskus) vor. Unebene Gelenkflächen des Knies werden durch die Menisken ausgeglichen. Sie sind besonders empfänglich für Verletzungen. Ein Meniskusriss kann sowohl durch traumatische als auch degenerative Ereignisse entstehen. Ab einem Alter von 40 Jahren steigen die Gefahren auf derartige Verletzungen an. Es sind keine besonderen Gewalteinwirkungen notwendig. Schon kann es zu einem Riss kommen. In dem Fall spricht man von einer degenerativen Ursache.

Traumatische Ereignisse treten öfters bei jungen Menschen auf. Eine solche Läsion (Verletzung) tritt meistens aufgrund einer axialen Belastung kombiniert mit einer Rotationsbewegung des Kniegelenkes auf. Oft kommen solche Verletzungen durch das Ausüben verschiedener Sportarten vor. Zu den Hauptrisikogruppen gehören daher:

  • Sportler
  • Aktive Menschen
  • Jungen

Allgemein ist der Innenmeniskus von Verletzungen deutlich öfters betroffen als der Außenmeniskus. Er verfügt über eine geringere Beweglichkeit. Bei dem Außenmeniskus ist es so, dass er wesentlich flexibler ist und somit diversen Einflüssen ausweichen kann. Es gibt neben dem Innenmeniskus auch noch weitere Bestandteile am Knie, die für die Schmerzen der Innenseite sorgen. Zu nennen wären da auch Ligamentum collaterale tibiale. Bei diesem Begriff handelt es sich um das Innenband des Knies, was ebenfalls anfällig für Verletzungen ist. Eine weitere mögliche Ursache ist Arthrose (Gelenkverschleiß) im Knie. Dies geht ebenfalls mit Schmerzen einher. Auch eine Schleimbeutelentzündung am inneren Seitenband (Bursitis) könnte die Ursache für die Knieschmerzen sein. Der Schleimbeutel am inneren Seitenband nennt sich Bursa anserina. Ein Sehnenschaden könnte ebenfalls in Betracht kommen. Es gibt einen Semimembranosus-Muskel, der bei einem derartigen Schaden Knieinnenseiten-Schmerzen verursacht.

Diagnose stellen – Arzt konsultieren

Bei Schmerzen der Knieinnenseite sollten Sie den Arzt konsultieren. Denn es gibt so viele verschiedene Ursachen für die Schmerzen. Um den richtigen Therapieansatz zu finden, ist die Diagnose sehr wichtig. Der Arzt oder Orthopäde wird Sie genauer befragen und wissen wollen:

  • Ob die Schmerzen beim Anwinkeln auftreten
  • Ob beim Drehen des Beines die Schmerzen auftauchen
  • Wie es sich beim Autofahren verhält
  • Ob das Knie druckempfindlich ist

Außerdem wird er schauen, ob die Schmerzen mit oder ohne Schwellung einhergehen. Um eine genaue Diagnose zu stellen, wird er auch Ihr Bein bewegen, anwinkeln und möglicherweise weitere Untersuchungen veranlassen.

Therapie der Knieschmerzen

Die Therapie der Knieschmerzen der Innenseite hängen von der Verletzung ab. Bei einfachen Entzündungen können schon entzündungshemmende Salben, Kühlwickel und Entlastung des Beins helfen. Möglicherweise ist aber auch eine Operation unumgänglich. Homöopathische Mittel, physiotherapeutische Maßnahmen und weitere Möglichkeiten werden meistens begleitend angewandt.

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Schmerzen Innenmeniskus - Symptome, Ursachen, Diagnose und Therapie

Innenmeniskus Schmerzen – Ursache, Diagnose, Therapie

Schmerzen Innenmeniskus - Symptome, Ursachen, Diagnose und TherapieSchmerzen des Innenmeniskus sind häufige Probleme der Menschen. Gerade die ältere Generation und Sportler leiden oft unter Meniskusproblemen. Bei dem Meniskus handelt es sich um Knorpelgewebe. Die Aufgabe des Meniskus besteht darin, das Kniegelenk zu stabilisieren. Außerdem soll es Druckbelastungen ausgleichen. Im Prinzip ist es der Stoßdämpfer im Kniegelenk. Das Knie wird Tag für Tag stark strapaziert, sodass entsprechende Probleme oft im Laufe der Jahre auftreten. Überwiegend ist der Innenmeniskus von einem Meniskusschaden beispielsweise nach dem Joggen betroffen und verursacht Schmerzen. Innenmeniskusschmerzen treten immer in der Innenseite des Knies während oder nach einer Belastung auf.

Ursachen der Innenmeniskus Schmerzen

Die Ursachen für einen Innenmeniskus-Schaden sind doch sehr vielseitig. Oft treten die Knieschmerzen durch eine Verletzung auf. Ein- und Abrisse des Knorpels sind durch Traumata möglich. Kommt es zu solchen Ereignissen, klagen die Betroffenen meistens über folgende Symptome:

  • plötzlich auftretende starke Schmerzen
  • bei Drehbewegungen entsteht starker Schmerz im Bereich des Innenmeniskus
  • nur noch eingeschränkte Bewegung des Knies möglich

Nicht immer ist ein Trauma die Ursache der Innenmeniskus Schmerzen. Es kann sich auch um verschleißbedingte Probleme handeln. Die degenerativen Schäden schleichen sich langsam ein, werden im Laufe der Zeit aber immer schlimmer. Der kaputte Meniskus reibt in dem Fall ständig am Knorpel. Wird gegen diese Situation nichts unternehmen, kommt es schnell zu komplexeren Knorpelschäden. Es kann zu immer wieder auftretenden Schmerzen kommen. Auch Schwellungen, Einklemmungen und Beschädigungen an der Knorpelfläche treten auf, wenn keine Therapie erfolgt. Später ist sogar eine Arthrose aufgrund der Nichtbehandlung möglich.

Diagnose durch den Arzt stellen lassen

Es ist notwendig, dass der Arzt eine Diagnose stellt. Mit einer Innenmeniskus-Verletzung ist nicht zu spaßen. Der Orthopäde wird Sie genau zu den Problemen befragen. Er wird Fragen, wann die Schmerzen auftreten. Oft treten die Schmerzen in der Kniekehle und Innenseite in folgenden Situationen auf:

  • beim Gehen
  • beim Strecken
  • beim Laufen
  • nach dem Joggen

Sicherlich möchte der Arzt auch wissen, ob die Schmerzen ausstrahlen und in welchem Zustand keine Probleme auftreten. Die Diagnose lässt sich gar nicht so einfach stellen, sofern es sich um degenerative Veränderungen im Anfangsstadium handelt. Handelt es sich um akute Verletzungen, die durch sportliche Aktivitäten entstanden sind, gestaltet sich die Diagnose wesentlich einfacher. Mittels Ultraschall und einem minimalinvasiven Eingriff, auch als Arthroskopie bekannt, kann der Arzt das Ausmaß der Verletzung besser erkennen.

Therapie – Was tun bei Innenmeniskus Schmerzen?

Abwarten sollten Sie bei einer Innenmeniskus Verletzung nicht. Denn Risse im Innenmeniskus können das Knie komplett blockieren. Es hängt auch viel von dem Alter des Patienten ab, welche Therapie und Behandlung zum Ansatz kommt. Bei jüngeren Patienten ist oftmals schon eine Physiotherapie ausreichend. Durch die Krankengymnastik und Übungen wird meistens die Heilung herbeigeführt. Möglicherweise können Sie sich auch alternativ behandeln lassen. Akupunktur wird gerne bei leichten Schmerzen angewandt und kann unter Umständen auch Abhilfe schaffen. Allerdings hängt es auch von der Schwere der Verletzung ab. Ältere Patienten, die bereits über Schädigungen des Knies verfügen, müssen sich oft einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) unterziehen. Oft kann nur so der weitere Knorpelabbau verhindert werden. Nach dem Eingriff sind oft noch Nachbehandlungen und Rhea-Maßnahmen notwendig. Nach der ambulanten OP wird eine Teilbelastung bereits am ersten Tag nach der OP angeraten. Erst nach einem Zeitraum von rund acht Wochen kann das Knie wieder voll belastet werden.

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