Archiv für den Tag: 30. Juni 2017

Neuroforamenstenose - Definition, Symptome, Therapie

Neuroforamenstenose – Definition, Symptome, Therapie

Neuroforamenstenose - Definition, Symptome, TherapieBei der Neuroforamenstenose liegt eine Einengung im Wirbelkanal (auch als Foraminalstenose oder Spinalkanalstenose bekannt) vor, was sie somit von einer Wirbelkanalstenose deutlich unterscheidet. Zumeist ist die Halswirbelsäule (HWS) oder die Lendenwirbelsäule (LWS) betroffen. Bei der Untersuchung wird nicht nur die Anamnese (Patientengespräch) vollzogen. Vordergründig erfolgen verschiedene Untersuchungen, um den Schmerzherd zu finden, diesen zu lindern und zu therapieren.

Neuroforamenstenose im Detail

Jeder Patient definiert Schmerzen anders – dennoch ist eine Schmerzausstrahlung, die im Laufe der Zeit an Stärke gewinnt, recht charakteristisch für eine zervikale Neuroforamenstenose. Doch was passiert im Rücken genau?

Die Neuroframen sind Öffnungen, in welche sich Rückenmarksnerven befinden. Kommt es im Bereich der Öffnungen zu einer Einengung, entsteht eine Neuroforamenstenose. Die Rückenmarksnerven sind dazu da, um Informationen zwischen Rückenmark und Körper zu versenden. Die Nerven befinden sich dafür sowohl rechts als auch links entlang der Wirbelsäule in den Öffnungen zwischen den einzelnen Wirbeln. Entsteht nun eine Einenge, werden die Rückenmarksnerven gereizt oder sogar beschädigt. Dies kann zu Gefühlsstörungen führen, die weiterhin die Nervenwurzeln im Arm- oder Beinbereich ansprechen. In diesem Bereich können Beinkrämpfe, aber auch Schmerzen im Gesäß und ganz klar Rückenschmerzen aufkeimen. Abhängig von der Nervreizung können die Schmerzen unterschiedlich ausfallen. Die Stenose kann jedoch im gesamten Rahmen der Wirbelsäule und somit im Hals-, Brust- sowie Lendenbereich auftreten.

Beschwerden erkennen und agieren

Für die knöcherne Einengung im Wirbelkanal können verschiedene Ursachen maßgeblich sein. Oft ist eine angeborene Fehlbildung oder ein degenerativer Verschleiß vorliegend. Bei der Neuroforamenstenose ist der Definition nach der Innendurchmesser im Rückenmarkkanal verringert, was auch durch knöchrige Anbauten im Rahmen der Zwischenwirbelgelenke aufkommen kann. Durch die gleichzeitige Verengung der Nervenaustrittskanäle (Neuroforamen) kommt es folglich zum Wurzelkompressionssyndrom. Neben diesen Gegebenheiten spielen auch oftmals die Verdickung von Bändern, Wirbelgleiten (Listhese), Knochenanbauten an Wirbelkörperhinterkanten (Spondylophyten) und Bandscheibenvorwölbungen einen eminente Rolle.

Welche Behandlung ist ratsam?

Beim Arztbesuch wird zwischen den Symptomen unterschieden, die im HWS oder LWS (oftmals c4/5 oder c5 c6) aufkeimen können. Einen gesonderten Einblick liefern Bilder aus dem MRT (Magnetresonanztomografie). Diese erbringen Erkenntnisse und unterstützen den Mediziner bei der Auswahl der Therapie. Dabei wird zunächst auf eine alternative Behandlung zurückgegriffen, die mit Krankengymnastik, Physiotherapie, Sport und dergleichen einhergeht. Im Fokus steht zunächst, eine konservative Therapie anzustreben, ehe eine Operation in Frage kommt.

Hinweis: Auch eine Infiltration, bei der dem Patienten unter CT-Beobachtung ein Medikamentengemisch aus Betäubungsmittel und Entzündungshemmer injiziert wird, lindert Schmerzen und kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden.

Therapien sind immer gewissenhaft zu befolgen

Da sich die initiale oder degenerative Neuroforamenstenose nicht zurückbildet, muss eine Abklärung beim Spezialisten erfolgen. Da zunächst nur der Verdacht im Raum steht, ist ein CT (Computertomografie) oder ein MRT (Magnetresonanztomografie) ideal, um ein Bild von der Wirbelsäule und den Weichteilen zu erhalten. Fakt ist, dass jede Behandlung individuell ausfällt und daher nicht gezielt dargestellt werden kann. Im Vordergrund stehen jedoch immer die Schmerzlinderung sowie die Mobilitätsverbesserung. Ist die Ursache allen Übels gefunden, wird die Therapie auch Linderung verschaffen.

Mit der LWS Behandlung und LWS Therapie der lassen sich die Symptome über kurz oder lang verbessern.

Operation steht erst nach konservativen Therapien an

Ärzte und Experten sehen zunächst ein mehrstufiges Therapiekonzept vor, ehe andere Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören medikamentöse als auch physikalischen Therapien. Erbringen sämtliche Alternativen keine Besserung, kann über eine Operation nachgedacht we4rden. Heutzutage erfolgen dank mikrochirurgischer Techniken sehr gute Resultate. Je nach Gegebenheiten entscheiden Ärzte, welche Operationsvariante gewählt wird.

Operationen im Halsbereich werden vornehmlich von vorne mittels eines ventralen Zugangs vorgenommen. Liegt ein seitlicher Befund vor, kann auch ein dorsaler Zugang von hinten Verwendung finden. Vorteilhaft ist, dass der Teil der Wirbelsäule, der sich knöchern darstellt, entfernt und durch einen Ersatz wieder hergestellt werden kann. Umliegende Strukturen, Gefäße, Bänder und Muskulatur bleiben dabei bestmöglich erhalten. Nachteilig kann eine Versteifung des Bereiches sein, was zur Bewegungseinschränkung führen kann. Auch Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, Verletzungen an Nerven sowie Rückenmark können auftreten, was Sensibilitätsstörungen oder auch Lähmungen bedeuten kann.

In der Regel stehen die Chancen für einen positiven Operationsausgang ungeachtet dessen recht gut. Vor allem, wenn eine absolute Neuroforamenstenose (ICD 10) besteht und alle vorangegangenen Therapien fehlschlagen, kann eine OP einen soliden Lösungsweg darstellen. Dank dem Einsatz moderner Techniken werden Beschwerden gelindert und das Leben mit all seinen Bewegungen erleichtert.

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Lumbalsyndrom - Ursachen, Symptome, Therapie

Lumbalsyndrom – Definition, Symptome, Diagnostik, Therapie

Lumbalsyndrom - Ursachen, Symptome, TherapieDer untere Rückenbereich und somit die Lendenwirbelsäule ist weltweit am meisten betroffen, wenn es um Rückenschmerzen geht. Dabei handelt es sich der Definition nach zumeist um akute Rückenbeschwerden (Lumbago) oder chronische Rückenschmerzen (Lumbalgie). In der Regel sind damit Abnutzungserscheinungen sowie degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule gemeint. Das Lumbalsyndrom kann am besten mittels bildgebender Untersuchungen (Röntgen oder MRT) festgestellt werden. Ist eine Diagnose nicht gegeben, können auch Verspannungen, Stoffwechselstörungen oder andere Ursachen vorliegen.

Welche Untersuchungen werden beim Lumbalsyndrom vorgenommen?

Beim Lumbalsyndrom sind Kreuzschmerzen typisch. Vor allem der 4. sowie 5. Lendenwirbel, die zumeist stark belastet werden, sind betroffen. Durch Abnutzung von Wirbelsäule sowie Facettengelenken kann es zu Schmerzausstrahlung im Rücken, Gesäß (Glutäus), Oberschenkelbereich sowie Hüfte kommen. Kommen weiterhin

  • Taubheit,
  • Brennen,
  • Muskelschwäche,
  • Bewegungsstörungen,
  • Lähmungen,
  • Inkontinenz (Blasenschwäche),
  • und Stuhlprobleme

hinzu, ist eine Nervenbeteiligung sicher. Nach der Untersuchung kann eine Behandlung sowie konservative Therapie angestrebt werden. Hierbei können Übungen, Tapen, Vergabe einer Spritze, Akupunktur, Krankengymnastik und Physiotherapie hilfreich sein. Erst wenn diese Maßnahmen wie Gymnastik und Co. beim Lumbalsyndrom nicht weiterhelfen, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Wichtig ist zunächst, die Kreuzschmerzen zu lindern. Das kann mithilfe von

  • Bewegungstherapie
  • Muskelentspannung
  • Physikalischen Therapien wie Wärme, Vibration, Kälte etc.

erreicht werden.

Was ist mit Osteochondrosis gemeint?

Bei der Untersuchung werden die verschiedenen Formen des Lumbalsyndroms herausgefiltert. Besteht eine Osteochondrose, so ist eine Veränderung der Wirbelsäule erkennbar, die durch einen Wirbelverschleiß hervorgerufen wird. Dieser Verschleiß wird durch Fehlbelastungen sowie Bewegungsmangel erzeugt. Auf dem Röntgenbild ist die Ostechondrose häufig sehr gut zu erkennen – sie tritt zumeist an der Lendenwirbelsäule auf, kann aber auch die Halswirbel betreffen.

Hinweis: Auch die Skoliose kann als Ursache benannt werden – anders als bei der Osteochondrose ist dabei eine seitliche Verkrümmung erkennbar.

Die Diagnostik kommt oftmals erst mit den Schmerzen

Die meisten Patienten wissen nicht, dass sie akut unter dem Lumbalsyndrom leiden. Erst wenn die Schmerzen unerträglich sind, suchen sie einen Arzt auf. Stellt der Experte ein Lumbalsyndrom bei Spondylolisthesis fest, sind die Wirbelgelenke zusätzlich instabil. Durch diese Maßgabe verdrehen sich die Wirbel und Lendenschmerzen sind gegeben.

Hintergrund aller Beschwerden ist oftmals die Verkürzung von Muskeln. Auch ligamentäres Muskelgewebe (instabiles Muskelgewebe) kann Sorge bereiten – die Rede ist dann von muskulären Dysbalancen. Krumme Haltung, Mangel an Bewegungen oder Überbelastung kann zum Lumbalsyndrom führen. Der Mediziner spricht allgemeinhin von einem Lumbalsyndrom bei degenerativen Veränderungen.

Rückenschmerzen werden häufig unterteilt

Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen. Daher differenzieren Ärzte die Beschwerden und unterteilen diese.

  • Lumbago: ICD 10 M54.5 g – Schmerzen im Lendenwirbelbereich, plötzlich auftretend
  • Lumbalgie: Rückenschmerzen chronisch
  • Ischialgie: ICD 10 M54.3 Schmerzen Ischias-Nerven plus Ausstrahlung in den Beinbereich
  • Lumboischialgie: ICD 10 M54.3 – Schmerzen im Lendenbereich sowie Beschwerden der Ischiasnerven mit Ausstrahlung in den Beinbereich

Gleichwohl wird differenziert zwischen Rückenschmerzen, die akut oder chronisch ausfallen. Von akut wird immer dann gesprochen, wenn die Schmerzen im Rahmen von 12 Wochen andauern. Chronisch werden hingegen Schmerzen dann zugeordnet, wenn sie über einen Zeitraum von 3 Monaten und länger anhalten. Für die Schmerzlinderung ist zunächst die Vergabe von Medikamenten vorgesehen. Je nach Stärke ist auch eine Krankschreibung vorteilhaft. Mit der Diagnose sollte jedoch auch die Therapie-Empfehlung eingehalten werden, um dauerhafte Linderung zu verschaffen.

Ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung des Lumbalsyndroms

Nach der Diagnostik werden verschiedene Therapiestufen offeriert, um Schmerzen entgegenzuwirken. Neben der Heilgymnastik kann funktionelles Therapieren sinnreich sein. Bei der Rückenschule werden verschiedene Übungen vollzogen, bei denen die Muskeln erneut stabilisiert werden, damit die Wirbelsäule Entlastung findet.

Helfen Schmerzmedikation, Krankengymnastik und Akupunktur nicht weiter, so ist eine Heilung durch Operation in Betracht zu ziehen. In diesem Rahmen kommen verschiedene Methoden in Frage, die individuell besprochen wird.

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Listhese - Definition, Symptome, Therapie

Listhese – Definition, Therapie 

Listhese - Definition, Symptome, TherapieSpricht der Mediziner von einer Listhese, so meint er damit das Wirbelgleiten, welches auch in Fachkreisen als Spondylolisthesis bezeichnet wird. Beim Wirbelgleiten wird das Gleiten von Gelenkfortsätzen, Querfortsätzen und Bogenwurzeln bestimmt. Dieses Gleiten führt zu einer Instabilität der Wirbelsäule und somit zu Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen können. Betroffen ist zumeist der 4. sowie 5. Lendenwirbelkörper (L4/5). Da viele Betroffene erst dann agieren, wenn die Schmerzen unerträglich werden, fällt eine Diagnostik häufig sehr spät aus.

Wenn die Wirbel sich nicht mehr halten können

Normalerweise verläuft die Wirbelsäule gleichmäßig und ähnelt einer leichten S-Kurve. Beim der Listhese verrutschen die Wirbel und halten ihre ursprüngliche Position nicht mehr ein. Durch degenerative Veränderungen, Verschleiß, Knochenabbau oder angeborene Deformierungen entsteht folglich ein Wirbelgleiten. Um die Schwere der Listhese zu ermitteln, bedienen sich Mediziner dem Kategorisierungsverfahren nach Meyerding:

  • Grad 1 – Wirbel sind um weniger als 25 Prozent verschoben
  • Grad 2 – Wirbel sind um 25 Prozent bis 50 Prozent verschoben
  • Grad 3 – Wirbel sind um bis zu 75 Prozent verschoben
  • Grad 4 – Wirbel sind um mehr als 75 Prozent verschoben

Unabhängig, ob eine Listhese im Grade 1, Grade 2 oder Grade 3 aufkommt – häufig erfolgt der Prozess schleichend, sodass Patienten das Ausmaß nicht einschätzen können. Die Symptome sind in den meisten Fällen Dauer- sowie Belastungsschmerzen. Je nach Wirbellage können auch Nerven eingeklemmt sein, was zu Nervenschäden oder auch Funktionsausfall der Nerven führen kann. Erst die Diagnose erbringt Erkenntnis.

Eine Untersuchung ist unumgänglich

Für einen Befund ist ein Röntgenbild oder MRT sinnreich. Mit dem Bildmaterial lassen sich im unteren Rückenbereich (LWS) oder im Wirbelbereich (HWS c4/5 oder c5-c6) Aufschlüsse erzielen. Nach der Anamnese (Patientengespräch) wird eine gründliche Untersuchung vollzogen. Anschließend ist über eine Therapie nachzudenken. Neben der Schmerzmedikation ist eine Stabilisierung der Wirbelsäule interessant. Mittels Physiotherapie, gesonderten Übungen und einem speziellen Training lassen sich die Rückenschmerzen zumeist gut behandeln. Verändern diese Maßgabe die Symptome jedoch nicht, ist eine Operation denkbar. Diese wird allerdings erst dann angestrebt, wenn alle in der Medizin bekannten Alternativen ergebnislos verlaufen sind.

Im Zuge einer Operation kann die anteriore lumbale interkorporelle Fusion (ALIF) Verwendung finden. Dabei wird die OP – anders als bei der dorsalen Variante – von vorne vollzogen. Ganz gleich, ob eine diskrete Listhese oder echte Listhese (Spondylolisthesis vera ICD 10) vorliegt: der Fall wird immer individuell besprochen und danach eine Operationsweise erwählt. Dabei hat die Stellung der Wirbel einen maßgeblichen Effekt auf die OP.

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Osteochondrose LWS - BWS - Symptome und Therapie

Osteochondrose LWS / BWS – Symptome & Therapie

Osteochondrose LWS - BWS - Symptome und TherapieDie Osteochondrose in Form einer Osteochondrose BWS Spondylosis Deformans wird als Sammelbegriff, für die degenerativen Veränderungen an den Wirbelkörpern gesehen. Am besten sind sie auf einem Röntgenbild auszumachen. Dort zeigen sich die Veränderungen, als Erhebungen, Zacken oder als Randwülste.

Bei einer Osteochondrose in der Brustwirbelsäule fühlt der Betroffene einen anderen Schmerz, als wenn die Lendenwirbelsäule betroffen wäre. Bei der Osteochondrose der BWS handelt es sich um Schmerzen, die Bewegung – und/ oder atemabhängig sind. Zu lokalisieren sind Schmerzen zwischen den Schulterblättern, als auch auf Ausstrahlung in den Brustkorb.

Definition

Die Osteochondrose selber, ist eine degenerative Veränderungen der Wirbelsäule, was häufig dem normalen Verschleiß zuzuschreiben ist. In der Regel sind Personen ab 40 Jahre betroffen. Sollte die Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen werden, reagiert sie mit einer Art Selbstheilung. Der Körper versucht mit neuen Knorpel – und Knochenwachstum die Wirbelsäule zu entlasten. Das gelingt nur bedingt, denn die Neubildungen (Randzacken) sind nicht ausreichend stabil.

Durch die Randzacken wiederum, wird ein Druck auf Spinalnerven, sowie auf Rückenmark ausgeübt, was unweigerlich zu Schmerzen führt. Bewegungseinschränkungen kommen hinzu, sodass der Gang zum Arzt nicht zu vermeiden ist.

Symptome

Symptome der Osteochondrose der Brustwirbelsäule sind häufig:

  • Nackenschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen
  • Muskelschmerzen

Handelt es sich um eine Osteochondrose LWS, äußert sich diese durch starke Rückenschmerzen. Bei der Osteochondrose Halswirbelsäule sind Schmerzen im Nacken und Kopfschmerzen die Folge. Im weiteren Verlauf der Krankheit kann es zu Bewegungseinschränkungen des gesamten Kopfes kommen.

Als Osteochondrose BWS Therapie werden häufig Schmerzmittel eingesetzt, um die starken Schmerzen zu lindern. Der behandelnde Arzt kann sich des Weiteren für ein gezieltes lokales Spritzen entscheiden. Zur Unterstützung der Schmerzmittel, sollte sich der Patient unbedingt schonen und ruhig stellen.

Sind die akuten Schmerzen abgeklungen, werden häufig, bei einer ausgeprägten Osteochondrose Brustwirbelsäule, physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt. Hierzu zählt eine gezielte Rückenschulung, um Fehlhaltungen zu vermeiden. Dazu kommen in der Regel Elektro – oder Wärmebehandlungen.

Die Osteochondrose befällt meistens nicht die gesamte Wirbelsäule. Sie tritt an der Hals,- Brust – oder LWS auf. Hierbei sind die LWS und BWS am häufigsten betroffen. Die Ursachen der Erkrankung sind in der Überbelastung der Bandscheibe zu suchen. Durch einseitige Belastung oder Fehlhaltungen kommt es zur einseitigen Abnutzung.

Übermäßiger Verschleiß betrifft Personen ab dem 40. Lebensjahr, aber der Prozess der Osteochondrose kann ebenso ab dem 20. Lebensjahr beginnen, denn dann stellt sich der ganz normale Alterungsprozess ein. Zu den multisegmentalen Osteochondrose Patienten zählen auch die, die jahrelang mit Übergewicht zu kämpfen haben. Das Körpergewicht setzt der Bandscheibe einen permanenten Druck aus, was diese wiederum mit der Krankheit anzeigt.

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Foramenstenose LWS

Foramenstenose LWS – Symptome, Therapie, Operation

Foramenstenose LWSDie Foramenstenose der LWS ist gleichzusetzen mit einem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule. Die Symptome äußern sich hierbei durch einen einschießenden Schmerz im Arm, was nicht selten mit einem Taubheitsgefühl oder Schwäche verbunden ist.
Die Ursache hierfür liegt bei dem Bandscheibenmaterial, was auch die Nerven drückt. Da diese Vorfälle rasch dazu führen, dass die Halswirbelsäule sehr schnell verkalkt und verknöchert, ist eine Formenstenose Operation durchzuführen.

Foramenstenose der Lendenwirbelsäule

Hierbei handelt es sich um eine Nervenkanalverengung in der LWS. Besonders bei älteren Menschen besteht die Gefahr, dass sie betroffen werden. Die Ursache der Foramenstenose liegt in der Regel in Verschleißerscheinungen, die altersbedingt sind. Die Krankheit selber muss genau diagnostiziert werden. Eingesetzt wird dazu ein CT oder MRT, damit andere Erkrankungen wie ein Tumor oder Rheuma ausgeschlossen werden können.

Behandlung

Um eine Foramenstenose Behandlung durchzuführen, werden in der Regel bei leichten Schmerzen, zuerst konservative Methoden versucht. Diese sind Schmerzmittel und eine gezielte Schmerztherapie. Ärzte werden weiterhin dazu raten, die Foramenstenose Behandlung aus Übungen mit Radfahren oder Walken konform gehen zulassen.

In der Regel hilft bei den Schmerzen eine Foramenstenose LWS Physiotherapie aus. Sollten diese Maßnahmen nicht fruchten, kann eine hochgradige Foramenstenose LWS Operation nicht mehr ausgeschlossen werden.

Die Verengung der Nervenwurzelaustrittsöffnung gehört zu den häufigsten Erkrankungen. Hiervon können nicht nur ältere Menschen betroffen sein, sondern auch junge Leute. Ist eine Foramenstenose LWS Operation nötig, werden häufig störende und knöcherne Strukturen entfernt, um die Nerven zu entlasten. Bei schwerwiegenden Erkrankungen kann es auch nötig sein, die gesamte Bandscheibe zu entfernen, um sie durch ein hochwertiges Carbon – Implantat zu ersetzen.
Die Foramenstenose LWS Symptome sind Schmerzen im Rücken, sowie den Beinen. Es kann auch vorkommen, dass sich Schwäche in den Beinen zeigt, sodass eine Gehstreckenverkürzung möglich ist. Selten sind eher Lähmungserscheinungen der Muskeln oder ein Taubheitsgefühl.
Eine hochgradige Foramenstenose der Lendenwirbelsäule kann sich nicht allein zurückbilden. Darum sollte der Patient einen Wirbelsäulenspezialisten aufsuchen. Dieser wird die weiteren Schritte einleiten, damit die Foramenstenose gut behandelt werden kann.

Schmerzlinderung im Fokus

Oberstes Ziel muss sein, dass der Patient eine Schmerzlinderung erfährt, sowie seine Mobilität zurück- bekommt. Eine Foramenstenose führt zwangsläufig zu ausgeprägten Schmerzen, diese können sich anfühlen, wie bei einem Bandscheibenvorfall. Der Körper versucht durch verstärkte Muskelanspannung zu stabilisieren, was wiederum mit schmerzhaften Muskelverspannungen in Verbindung steht.

Eine Foramenstenose OP ist erst dann anzuraten, wenn Schmerzmittel keine Linderung mehr bringen. Erst, wenn die konservative Therapie nicht anschlägt, muss der Patient sich einer Operation unterziehen, um seine Lebensqualität wieder zu bekommen.

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Infiltrieren Bandscheibe (Infiltration)

Infiltrieren Bandscheibe (Infiltration)

Infiltrieren Bandscheibe (Infiltration)Liegen Rückenschmerzen beim Patienten vor, wird neben Krankengymnastik, Physiotherapie und Akupunktur auch die Infiltration der Bandscheibe angeregt. Beim Infiltrieren wird ein gesondertes Gemisch, welches aus einem lokalen Betäubungsmittel sowie einem Entzündungshemmer besteht, in den Bereich gespritzt, welcher Schmerzen verursacht. Durch diese Maßgabe werden Entzündungen gehemmt und Schmerzen praktisch reduziert.

Was genau kann mir die Infiltration bieten?

Die Infiltrationstherapie gehört zum Rahmen der Schmerzbehandlung von Rückenbeschwerden. Die Schmerzen entstehen zumeist durch Bandscheibenverschleiß oder Abnutzung der Wirbelsäulengelenke. Durch den Druck auf Nerven nebst Nervenwurzeln kann es im Laufe der Zeit zu einer Entzündung, Anschwellen der Nerven und dem benachbarten Gewebe kommen. Durch die Infiltration kann das Schmerzempfinden gelindert werden.

Mit einem Lokalanästhetikum (örtliche Betäubung) sowie einer entzündungshemmenden Medikation wird der Schmerzbereich blockiert und das Entzündungsaufkommen reduziert. In vielen Fällen bildet die Infiltration im Bereich der Wirbelsäule eine wirkungsvolle Alternative zur Operation.

Unterschiede der Infiltration

Je nach Aufkommen werden verschiedene Infiltrations-Maßnahmen geboten. Dabei unterscheiden Mediziner zwischen folgenden Methoden:

  • Facetteninfiltration: Medikation wird in Gelenke gespritzt, bei denen Knochenfortsätze auf Wirbelböden liegen. Da die „Stoßdämpfer“ der Bandscheiben im Zuge des Alterungsprozess nachlassen, verringert sich der „Puffer“, was zu Schmerzen führt.
  • Epidurale Infiltration: In diesem Rahmen werden die Medikamente im Epiduralraum (auch Periduralraum) injiziert. Dieser Raum liegt zwischen dem äußeren sowie inneren Blatt der Rückenmarkshaut (dura mater) und birgt Spinalnerven sowie Wurzeln in sich.
  • Periradikuläre Infiltration: Bei diesem Verfahren werden gezielt Nerven betäubt. Dabei trifft die Medikation auf die Wurzeln, Schmerzen lassen nach.
  • ISG-Infiltration: Bei der ISG-Infiltration (Iliosakralgelenk) wird die Verbindung von os sacrum (Kreuzbein) und os ilium (Darmbein) angesprochen, die Schmerzen verursachen. Dabei wird die Medizin in den Bandapparat oder gezielt in die Gelenkspalte gegeben.

Wann ist eine Infiltration sinnreich?

Das Infiltrieren ist dann notwendig, wenn die Schmerzen fortgeschritten sind. Auch bei

  • degenerativen Wirkbelsäulenerkrankungen
  • Verschleiß von diversen Wirbeln
  • Facettensyndrom
  • Spinalkanalstenose
  • ISG-Blockaden
  • Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung

ist eine Infiltration hilfreich. Durch die Injektion werden Schmerzen effektiv gelindert. Reicht hingegen das Infiltrieren nicht aus, um die Schmerzen zu minimieren, müssen andere Ursachen oder Wege ermittelt werden.

Wie läuft die Infiltration ab?

Das Infiltrieren dauert nicht lange. Der Patient benötigt keine Vollnarkose und darf auch vor dem Eingriff essen und trinken. Nach einem Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt wird ein Röntgenbild und/oder ein CT (Computertomographie) benötigt, damit die Injektion gezielt gesetzt werden kann. Der betroffene Körperbereich wird betäubt und anschließend mit der Infiltration versehen. Dies geschieht unter CT-Beobachtung, um die genaue Position der Nadel erkennen zu können. Die Vergabe der Medikamente erfolgt schnell. Nach der Vergabe des Pflasters können Patienten die Praxis wieder verlassen.

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Osteochondrosis Intervertebralis - Definition, Symptome, Therapie

Osteochondrosis Intervertebralis – Definition, Symptome, Therapie

Osteochondrosis Intervertebralis - Definition, Symptome, TherapieDer Begriff Osteochondrose wird mit einer Störung, der Umwandlung von Knorpelzellen in den Knochenzellen, während der Knochenbildung beschrieben. Unter diesem Krankheitsbild versteht der Fachmann, eine Veränderung des Bandscheibenknorpels, welches in der Regel durch eine Überbelastung zu Stande kommt.
Die Wirbelsäule und somit auch die Bandscheiben werden jeden Tag einer ständigen Belastung ausgesetzt. Sie müssen jede Bewegung mitmachen und haben auch noch das Gewicht einer Person zu tragen. Die Bandscheibe selber wirkt wie ein Stoßdämpfer, aber im Verlauf der Jahre kann sie verschleißen. Zwar gibt es knöcherne Spondylophyten, die den Druck abfangen sollen, aber auch diese lassen mit der Zeit nach.

Die Ursachen

Der Verlauf dieser Krankheit wird in drei unterschiedliche Stadien aufgeteilt:

  • Modic 1: Ödem Bildung
  • Modic 2: fettige Degeneration des Knochens
  • Modic 3: Knochensklerose (Verhärtung des Knochens)

Die Ursachen der Osteochondrose Intervertebralis liegen in jahrelanger Fehl Haltung, diese kann beispielsweise durch eine Wirbelsäulenverkrümmung entstehen. Werden jetzt die Wirbelbogengelenke von Verschleiß befallen, kommt es unweigerlich zu einer Arthrose, der Fachmann würde von einer Spondylarthrose sprechen.

Es sind jedoch nicht nur Fehlbelastungen, sondern auch eine vorhergehende Bandscheibenoperation, kann die Ursache bilden. In seltenen Fällen ist es eine Entzündung der Bandscheibe, die zu Osteochondrose LWS oder Osteochondrose HWS führen.

Therapiemöglichkeiten

Um eine Therapiemöglichkeit zu finden, muss der Betreffende seinen Befund kennen. Sind die Schmerzen allerdings akut, wird der Arzt Schmerzmittel verschreiben. Hierunter befinden sich nicht nur Entzündungshemmer ohne Kortison, sondern auch muskelentspannende Medikamente.
Im Frühstadium einer beginnenden Osteochondrose Intervertebralis LWS ist es noch möglich, ein Fortschreiten durch einen konsequenten Muskelaufbau zu verhindern. Des Weiteren helfen eine Osteochondrose Intervertebralis Behandlung mit Rotlicht, Fango oder andere physikalische Maßnahmen.
In fortgeschrittenem Stadium kann ein Muskelaufbau, gekoppelt mit einem Stützkorsett (Orthese) hilfreich sein.

Osteochondrosis Intervertebralis Symptome sind immer starke Rückenschmerzen. Eine Osteochondrosis LWS zeigt sich grundsätzlich in Form von einem schmerzenden Rücken. Hierbei wird die vorgebwölbte Bandscheibe so sehr auf die Nerven gedrückt, das sogar die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt wird.
Der Arzt erkennt die Osteochondrose auf einem Röntgenbild, als knöcherne Ausläufer, einer Verkürzung der Bandscheibe, sowie an einer veränderten Form der Wirbelsäule. Um ganz sicher zu gehen, wird der betreffende Arzt seinen Patienten noch zu einem CT oder einem MRT schicken.

Bevor es zu einer Osteochondrose Intervertebralis Operation kommt, werden Schmerz Therapien versucht. Die schon oben erwähnten Möglichkeiten, halten oft Monate – oder sogar Jahre einigermaßen schmerzfrei. Der Patient selber kann einiges beisteuern, indem er für viel Bewegung an der frischen Luft sorgt, dieses hilft die Knochen Gesundheit wieder herzustellen.

Die Osteochondrose Intervertebralis mit Vakuumphänomen ist eine Veränderung auf einem Röntgenbild. Eventuelle Lücken, die sich zwischen den Bandscheiben gebildet haben, sind als dunkle Flecken auf den Bild deutlich zu erkennen. Sollte der Arzt einen solchen Fleck ausmachen, wird er von einem Vakuumphänomen sprechen.

Sonderformen

Die Osteochondrosis Intervertebralis kann in unterschiedlichen Varianten auftreten. Möglich sind hierbei:

  • Morbus Scheuermann
  • Morbus Perthes
  • Osteochondrose pubica

Hierbei sind entweder die Wirbelsäule, das Hüftgelenk oder das Schambein betroffen. Sollten in mehreren Abschnitten der Wirbelsäule Veränderungen zu erkennen sein, wird von einer multisegmentalen Osteochondrosis gesprochen. Im fortgeschrittenen Stadium der Osteochondrosis Intervertebralis muss der Patient auf sportliche Betätigungen verzichten oder er muss seine Wirbelsäule so ruhig wie möglich stellen.

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Protrusion Bandscheibe

Protrusion Bandscheibe – Therapie für HWS, BWS, LWS

Protrusion BandscheibeDer Mensch besitzt insgesamt 23 Bandscheiben, die einen Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern bilden. Die Bandscheibe selber, fängt Stöße ab und schützt so die gesamte Wirbelsäule vor Abnutzung und Fehlbelastungen.

Die Protrusion Bandscheibe ist eine durch Druck verursachte Vorwölbung. Geht diese über den Fasserring hinaus, kommt es zu einem Bandscheibenvorfall. Die Protrusion Bandscheibe Symptome sind nicht leicht zu bemerken, es kann vorkommen, dass sich das Gewebe geänderten Verhältnissen anpasst.
Es kann jedoch zu lokalen Schmerzen des betroffenen Wirbelsegments kommen, wobei dann dort die verlaufenden Gefäße, sowie auch Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Therapiemaßnahmen

In der Regel erfolgt die Protrusion Bandscheiben Therapie als konservative Maßnahme. Diese kann sich aus einer Physiotherapie mit entsprechenden Protrusion Bandscheiben Übungen zusammensetzen. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass die Protrusion Bandscheibe LWS durch eine Operation entfernt werden muss. Diese wird dann durch eine künstliche Bandscheibe ersetzt.

Einer Protrusion Bandscheiben Behandlung kann vorgebeugt werden, indem regelmäßig Sport getrieben wird. Hierzu sind Protrusion Übungen nötig, die jeder schnell erlernen kann. Die Muskulatur der Bandscheibe muss ausreichend gestützt werden, so kann ein Bandscheibenschaden effektiv vermieden werden.
Eine Protrusion entsteht in der Vielzahl im Bereich der Lendenwirbelsäule zwischen dem vierten und fünften Wirbelkörper. Zudem ist die Bandscheibe zwischen dem fünften Lendenwirbel und dem ersten Kreuzwirbel oft befallen. Die Protrusion Ursache ähnelt einem Bandscheibenvorfall. Häufig handelt es sich um eine schleichende Degeneration der Bandscheibe.

Diejenigen, die eine Bandscheiben Protrusion oder Prolaps bekommen, haben zeitweise keine eindeutigen Symptome. Hier ist es entweder eine Vorwölbung, die sehr gering ist oder die einen langsamen Verlauf aufweist.

Bei der Protrusion Bandscheiben Therapie werden häufig ähnliche Maßnahmen eingesetzt, wie bei der Behandlung bei einem Bandscheibenvorfall. Bei starken Schmerzen kommen Medikamente zum Einsatz, die nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend sind.

Vorbeugung

Insbesondere Personen, die unter einer Protrusion Bandscheibe HWS leiden, haben in der Regel einen Job im Sitzen. Diese sind genauso gefährdet, wie zum Beispiel Bauarbeiter oder Handwerker, da sie einer besonderen körperlichen Belastung ausgesetzt sind.
Zudem beeinflusst der Genuss von Tabak eine Protrusion Bandscheibe zusätzlich, denn die Nährstoffversorgung der Bandscheibe, wird dadurch bedingt, stark eingeschränkt.

Ursachen

Eine Protrusion Bandscheibe LWS hat die gleichen Auslöser, wie bei einem Bandscheibenvorfall. Gründe hierbei sind häufig eine falsche Belastung oder anderweitige Fehlstellungen. Die Wirbelkörper sind im Vergleich zu anderen Bereichen der Wirbelsäule hier besonders gefährdet.
Die Symptome einer Protrusion Bandscheibe L4 /L5 sind unterschiedlich. Bewegungsschmerzen im Rücken können teilweise nicht nur in die Hüfte ausstrahlen, sondern zeitweise bis in die Füße. Eine Diagnose erfolgt über die Magnetresonanz – oder Kernspintomografie. Eine gezielte Therapie sollte schnellstmöglich erfolgen.

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Pseudospondylolisthese / Pseudospondylolisthesis - Definition, Symptome, Therapie

Pseudospondylolisthese / Pseudospondylolisthesis – Definition, Symptome, Therapie

Pseudospondylolisthese / Pseudospondylolisthesis - Definition, Symptome, TherapieUnter einer Pseudospondylolisthese versteht der Arzt ein Abgleiten der Wirbel, bedingt durch die Abnutzung der Wirbelsäule. Hierbei sind nicht nur die Bandscheibe, sondern auch die Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln betroffen. In der Regel treten die Pseudospondylolisthesis Symptome zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbel auf.

Die Pseudospondylolisthese Definition besagt eine degenerative Gefüge Störung in einem Bewegungssegment der Wirbelsäule. Die Ursache ist in den meisten Fällen eine Höhenminderung des Zwischenwirbelraumes. Probleme bekommt ein Patient in der Regel im Lendenbereich. Schmerzen gehen konform mit Bewegungseinschränkungen. Das Pseudospondylolisthese Wirbelgleiten lässt sich allerdings gut behandeln. Nur selten und in ganz schweren Fällen, wird eine Pseudospondylolisthese Operation nötig.

Symptome

Eine Pseudospondylolisthese kann kaum Beschwerden bringen. Andere Personen wiederum klagen über starke Schmerzen. Diese treten vor allen Dingen dann auf, wenn bestimmte Bewegungen ausgeführt werden oder eine hohe körperliche Belastung vollführt wurde.
Viele Patienten klagen besonders am Morgen über Schmerzen, denn die Wirbelsäule ist dann entspannt und die Schmerzen werden als besonders stark empfunden. Bei schweren Fällen des Wirbelgleitens kommen Reflexausfälle, sowie Sensibilität- und Motorik Störungen hinzu.
Die Spondylolisthese Symptome treten meist dann auf, wenn Wirbel in einer Nervenwurzel gequetscht werden. In den meisten Fällen gibt es keine typischen Spondylolisthese Symptome, denn es handelt sich hierbei erstens um einen langsam fortschreitenden Effekt und zweitens wird zunächst an einen Bandscheibenvorfall gedacht.

Schweregrade

Die Pseudospondylolisthese wird nach unterschiedlichen Schweregraden eingestuft. Die Klassifikation der Pseusospondylolisthese Meyerding stammt bereits aus dem Jahr 1932. Seitdem wird das Wirbelgleiten in Grad 1 bis Grad 4 eingeteilt. Hauptziel der Pseudospondylolisthese Behandlung sind nicht nur die Stabilisierung der Wirbelsäule, sondern auch eine bessere Lebensqualität. Die Pseudospondylolisthese Therapie ruht auf zwei Pfeilern, wobei es sich um eine Pseudospondylolisthese Behandlung der konservativen und der chirurgischen Behandlung handelt.
Bevor eine Pseudospondylolisthese Operation angeraten wird, kann durch Pseudospondylolisthese Physiotherapie Linderung verschafft werden. Die Betroffenen lernen hierbei, dass korrekte Training zur Stärkung der Rückenmuskulatur und den Umgang mit der Erkrankung. In einigen Fällen führt sogar eine Elektrotherapie zum erhofften Erfolg.

Bei der Pseudospondylolisthese sind vor allem der Wirbelkörperabschnitt L4 zu L5 betroffen. Die Pseudospondylolisthese Ursache liegt in der degenerativen Instabilität der Bandscheibe. Eine diskrete Pseudospondylolisthese und eine normale Spondylolisthese verursachen häufig ähnliche Symptome. Bei der Pseudospondylolisthese handelt es sich um ein leichtes Vor – und Zurückgleiten der Wirbel.

Konservative Therapie

In der Regel wird eine Pseudospondylolisthese mit muskelentspannenden Medikamenten therapiert. In Ausnahmefällen kann es zu Spritzen der Medikamente in die schmerzhaften Regionen kommen. In erster Linie sind es jedoch Pseudospondylolisthese Physiotherapien, die zum Einsatz kommen.

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Spondylolisthese / Spondylolisthesis - Symptome & Therapie

Spondylolisthese / Spondylolisthesis – Definition, Ursachen, Symptome, Behandlung

Spondylolisthese / Spondylolisthesis - Symptome & TherapieUnter einer Spondylolisthesis versteht der Fachmann ein Wirbelgleiten, wobei die Wirbelkörper im unteren Bereich der Wirbelsäule verschoben werden. In der Regel betrifft es Personen, die Leistungssport betreiben. Zustande kommt die Spondylolisthese, durch ein Überstrecken des Oberkörpers. Die Struktur einiger bestimmter Wirbelkörper wird nicht nur verändert, sondern maßgeblich regelrecht verschoben.

Hierbei sind besonders Jugendliche und Kinder stark gefährdet, da bei ihnen die Wirbelsäule noch nicht so ausgeprägt ist, wie bei einem Erwachsenen. Vornehmlich beim Trampolinspringen, beim Geräteturnen und auch bei der Leichtathletik, können Wirbelverschiebungen auftreten.

Wie passiert das Wirbelgleiten?

An den Wirbelbögen liegen Zwischenwirbelgelenke. Diese können bei übermäßiger Belastung mürbe werden, das ist die Spondylolisthese Ursache. Mit der Zeit bilden sich dort Spalten, die meistens am untersten Lendenwirbel entstehen. Dieses Wirbelgleiten wird der Arzt als Spondylolisthesis bezeichnen.
Spondylolisthese Ursachen können unterschiedlich sein. Hier ist unter angeborenem und erworbenem Wirbelgleiten zu unterscheiden. Bei der angeborenen Form handelt es sich um eine Wirbelfehlbildung. Hierbei ist am meisten der letzte Lendenwirbel von der Spondylolisthese befallen. Bei Jungen kommt diese Fehlbildung zwei – bis dreimal häufiger vor, als bei Mädchen.

Des Weiteren gibt es eine erworbene Form von Spondylolisthesis. Diese kommt, wie bei vielen Krankheiten der Wirbelsäule von:

  • Degenerativ: Abnutzungserscheinungen
  • Isthmisch: Überbelastung der Wirbelsäule
  • Posttraumatisch: Unfall, Operation oder schwere Verletzung
  • Pathologisch: nicht angeborene Wirbelsäulenerkrankung

 

Spondylolisthesische Ursachen

Wirbelgleiten kann einen Menschen in jedem Lebensalter treffen. Ist die Fehlstellung angeboren, können Experten bis heute nicht genau sagen, woher es kommt. Bei allen anderen gibt es verschiedene Spondylolisthesiche Ursachen. Eine Vererbung ist dabei durchaus möglich.

Die Spondylolisthese Beschwerden lassen sich schwer feststellen, denn nur selten hat der Patient richtige Schmerzen auszuhalten. Die Beschwerden hängen allerdings auch vom Grad der Erkrankung ab. Betroffene haben kaum Beschwerden, wenn sich der Wirbel nicht mehr als 50 Prozent verschoben hat. Einschränkungen sind bei diesem Grad der Erkrankung kaum zu erwarten.

Eine Spondylolisthesis Diagnose kann erst dann erfolgen, wenn die Erkrankung soweit fortgeschritten ist, dass Wirbel aufeinander reiben oder die Bandscheiben gequetscht werden. Schmerzen kommen unter anderem dann, wenn ein Spondylolisthese Bandscheibenvorfall vorliegt. Nichts selten kommt es im weiteren Verlauf der Krankheit zur Spinalkanalstenose.

Die Spondylolisthese Behinderung, sind Schmerzen, die bis in die Oberschenkel ausstrahlen können. Auf längere Sicht wird sich eine Claudicatio spinalis entwickeln, wobei der Patient unweigerlich zu hinken beginnt. Die echte Spondylolisthese wird erst erkannt, wenn sich der Betroffene zu einem Spondylolisthese CT entschließt.

Die Ausmaße der Spondylolisthese werden entsprechend der Spondylolisthese Meyerding Klassifikation in Spondylolisthese Einteilungen unterschieden:

  • Grad 1: Gleitvorgang bis 25 Prozent
  • Grad 2: Gleitvorgang bis 50 Prozent
  • Grad 3: Gleitvorgang bis 75 Prozent
  • Grad 4: Gleitvorgang von mehr als 75 Prozent

Am Anfang ist die Therapie konservativ. Schlagen keine Medikamente an, steht eine Spondylolisthese Operation an. Diese ist nicht nur sinnvoll, sondern führt zur vollständigen Spondylolisthese Heilung. In den meisten Kliniken wird ein operatives Verfahren, als dorsoventrale Fusion, mit Reduktion der Olisthesis durchgeführt. Hierbei gibt es einen minimalen Schmitt von circa einem Zentimeter, wobei ein Schrauben – Stab- System eingebracht wird.

Die Spondylolisthesis vera wird als echte Spondylolisthesis bezeichnet. Das ist höchst wahrscheinlich eine angeborene Fehlstellung und bezeichnet das Abgleiten eines Wirbels in die vordere Richtung. Genaue Ursachen der Erkrankung sind noch nicht erforscht. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine fehlerhafte Ausbildung der Wirbelbögen handelt, was sich schon im Mutterleib entwickelt. Spondylolisthese vera lässt sich also klar von einer degenerativen Spondylolisthesis abgrenzen.

Die Spondylolisthese Häufigkeit beträgt bei Erwachsenen 6 Prozent, bei Kindern bis zu 6 Jahren 4,4 Prozent. Bei rund 80 Prozent der Spondylolisthesen, liegt die Erkrankung im 5. Bereich des Lendenwirbelkörpers. Bei circa 20 Prozent der Erkrankten liegt ein einseitiger Spondylolisthesendefekt im Wirbelkörper vor.

Symptome

  • Rückenschmerzen ( Lumbago )
  • Gefühlsstörungen
  • Schwächegefühl in den Beinen
  • Bewegungseinschränkungen der Lendenwirbelsäule
  • Hüftlendenstecksteife
  • Muskelverspannungen
  • Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Blasen – und Mastdarm Beeinträchtigungen kommen

Spondylolisthese neurologische Ausfälle, wie zum Beispiel Lähmungen, Gefühlsstörungen oder Störungen im Blasen – Mastdarm – Bereich sind eher im fortgeschrittenem Stadium der Krankheit zu erwarten.

Die Spondylolisthesis wird in den meisten Fällen erst sichtbar, als Spondylolisthese Röntgen. Das kommt daher, dass sie in der Regel asymptomatisch ist. Patienten, die über Rückenschmerzen klagen und das im Zusammenhang mit Ausstrahlung der Schmerzen in die Beine, denken zuerst an eine Spinalkanalstenose.

Erst das Röntgenbild gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine Spondylolisthesis handelt. Patienten, die über eine Spondylolisthese Operation Erfahrung verfügen, bestätigen eine vollständige Spondylolisthesis Heilung.

Bei einer Spondylolisthese Entzündung wird ein Spondylolisthese Joggen nicht empfohlen und Krafttraining ist auch nicht unbedingt sinnvoll. Besser ist es, wenn sich der Patient einer Spondylolisthesis in eine konservative Therapie begibt. Diese kann mit Spondylolisthese Krankengymnastik Übungen zusammen hängen.

Beim angeborenen Wirbelgleiten unterscheiden Ärzte zwischen der dysplastischen Spondylolisthese und der Spondylolisthese isthmisch. Erstere wird durch eine Fehlbildung im lumbosakralen Übergang hervorgerufen. Die Spondylolisthese isthmisch hingegen, ist durch einen Defekt in der Interartikularportion bedingt.
Bevor eine Spondylolisthesis Therapie verschrieben wird, muss das Ausmaß des Wirbelgleitens festgelegt werden. Hierbei ist es wichtig, ob es sich um eine echte Spondylolisthesis oder eine Pseudospondylolisthesis handelt. Die Erfahrung zeigt, dass zuerst immer eine konservative Therapie sinnvoll ist.

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